
Schüsse an philippinischer Schule: Drei Tote, zwei Jugendliche festgenommen
Am Montag eröffneten zwei Schüler das Feuer an der San Jose National High School in Tacloban City; die Zahl der Verletzten schwankt zwischen fünf und sieben. Die Hintergründe sind noch unklar.
Am Montag, dem 22. Juni, fielen gegen 9 Uhr Ortszeit an der San Jose National High School in Tacloban City auf der zentralphilippinischen Insel Leyte Schüsse. Nach Angaben der örtlichen Polizei wurden die Schüsse auf dem Schulgelände abgegeben, während der Unterricht stattfand.
Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, bei allen Todesopfern handelt es sich nach Behördenangaben um Schüler. Die Zahl der Verletzten wird in den Berichten unterschiedlich beziffert: Während die Regionalpolizei zunächst von fünf Verwundeten sprach, meldeten spätere Meldungen bis zu sieben Verletzte. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei Tatverdächtige, beide minderjährig und nach übereinstimmenden Medienberichten selbst Schüler der Einrichtung, wurden festgenommen. Einer von ihnen wurde noch am Tatort ergriffen, der zweite konnte zunächst fliehen, stellte sich jedoch später den Behörden oder wurde von Anwohnern aufgegriffen.
Die Ermittlungen zum Tathergang und zum Motiv dauern an. Das Büro von Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete eine gründliche Untersuchung an und wies die Sicherheitskräfte an, den Schutz an Schulen zu verstärken. Nach ersten, nicht offiziell bestätigten Informationen aus Polizeikreisen sollen die Festgenommenen in ersten Vernehmungen Mobbing als Grund für die Tat angegeben haben. Am Tatort sicherten die Ermittler zwei Pistolen, darunter einen Revolver Kaliber .38 und eine 9-mm-Pistole; die Herkunft der Waffen ist noch ungeklärt.
Schusswaffenangriffe an Schulen sind auf den Philippinen äußerst selten, auch wenn Schusswaffenkriminalität insgesamt verbreitet ist. Strenge gesetzliche Regelungen für legalen Waffenbesitz stehen einem großen Schwarzmarkt gegenüber. Im Jahr 2022 waren bei einem Angriff während einer Abschlussfeier an der Ateneo de Manila University drei Menschen, darunter eine ehemalige Bürgermeisterin, getötet worden; die Tat wurde später als persönlich motiviertes Attentat eingestuft.
Die örtliche Polizei hat zusätzliche Kräfte an der Schule stationiert, um die Sicherheit von Schülern und Lehrkräften zu gewährleisten. Das philippinische Bildungsministerium kündigte psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen an. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen, zur Motivlage und zur Herkunft der Tatwaffen sind im Gange.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine seltene Schießerei an einer philippinischen Schule forderte drei Tote und fünf Verletzte. Zwei Verdächtige wurden festgenommen, das Motiv ist unbekannt. Die Berichterstattung betont, wie ungewöhnlich ein solcher Vorfall in einem Land ist, in dem Schulschießereien kaum vorkommen.
Entsetzliche Bilder und die Schreie verängstigter Schüler beherrschen die Berichterstattung über die Schulschießerei auf den Philippinen. Medien verbreiten erste Videos vom Tatort und stellen die emotionale Wirkung und den Schock für die Gemeinschaft in den Vordergrund. Die Geschichte wird als verheerendes Ereignis dargestellt, das die Schule in Panik versetzte.
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