
El Mala bleibt, Uzun bringt Nachschlag: Transferdynamik zwischen Köln und Nürnberg
Während der 1. FC Köln mit nur einem Neuzugang in die Vorbereitung startet, profitiert der 1. FC Nürnberg von einer Weiterverkaufsklausel – und in Liverpool denkt man über verpasste Chancen nach.
Am Montag stieg der 1. FC Köln am Geißbockheim in die Vorbereitung ein – mit einem Paukenschlag, der keiner war. Cheftrainer René Wagner sortierte in seiner ersten Einheit die Problemprofis Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic aus, zog fünf Akademiespieler hoch und hatte mit Luka Lochoshvili nur einen externen Neuzugang auf dem Platz. Die rund 500 Fans feierten indes vor allem Said El Mala, dessen geplanter Millionenwechsel zum FC Brentford am Veto seiner Mutter gescheitert war. Aus Kölner Sicht plant der Klub nun fest mit dem 19-Jährigen, während der Kader nach zehn Abgängen noch längst nicht komplett ist.
In Nürnberg setzt sich derweil ein anderes Muster fort: Von acht verliehenen Profis sind sechs bereits wieder weg – verkauft oder erneut verliehen. Der vor einem Jahr angekündigte Strategiewechsel, Leihen zur gezielten Entwicklung zu nutzen, ist damit vorerst gescheitert. Doch die Franken reiben sich die Hände: Für den 2024 für elf Millionen Euro an Eintracht Frankfurt abgegebenen Can Uzun bahnt sich ein Transfer zu Galatasaray Istanbul an. Dank einer zehnprozentigen Weiterverkaufsbeteiligung winkt dem Club bei einer erwarteten Ablöse von mindestens 50 Millionen Euro ein Nachschlag von rund 3,7 Millionen Euro – ein willkommener Geldregen nach dem ähnlich lukrativen Nathaniel-Brown-Deal.
Wie sehr einzelne Transferentscheidungen ganze Klubhistorien prägen können, zeigt ein Blick nach Liverpool. Dort traf Jürgen Klopp jüngst am Spielfeldrand auf Kylian Mbappé – eine Begegnung, die Erinnerungen an den Sommer 2017 wachrief. Damals warb Liverpool intensiv um den Franzosen, scheiterte jedoch an den finanziellen Forderungen. Stattdessen kam Mohamed Salah, und mit ihm formte sich eine Sturmreihe, die Champions League und Meisterschaft holte. Aus heutiger Sicht in Liverpool gilt die geplatzte Mbappé-Verpflichtung als „teuerster Nicht-Transfer“ der Vereinsgeschichte – ein Mosaikstein, ohne den die goldene Ära vielleicht nie begonnen hätte.
In Teheran stellte unterdessen Mehdi Tartar als neuer Trainer von Persepolis seine erste Elf vor. Im Testspiel gegen einen Vertreter aus Karadsch setzte er trotz kurzer Vorbereitung auf drei Nationalspieler und mehrere Neuzugänge – ein erstes Signal, wie der Klub die kommende Saison angehen will. Die Aufstellung mit Torhüter Payam Niazmand, Abwehrchef Hossein Kanaani und den Offensivkräften Amirhossein Mahmoudi sowie Amin Kazemian zeigt, dass Tartar auf eine Mischung aus Erfahrung und frischen Kräften setzt.
Für Köln und Nürnberg rücken nun die ersten Pflichtspiele näher: Die Domstädter müssen sechs Wochen vor dem Pokalauftakt in Würzburg ihren Kader noch erheblich verstärken, während der Club auf einen erfolgreichen Abschluss der Uzun-Verhandlungen hofft – und zugleich die nächste Leihwelle kritisch beäugt. Die Transfermühlen mahlen überall, und manchmal schreibt gerade das, was nicht geschieht, die spannendsten Geschichten.
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German and Swedish clubs approach the new season with pragmatism, managing loans and transfers efficiently.
By reporting precise figures and dates, the narrative creates an aura of objectivity and expertise, making the local focus seem comprehensive.
Liverpool could surprise everyone by replacing Salah with Mbappé, a dream move.
Using the term 'surprise' and referencing a past encounter, the report builds anticipation and credibility for the rumor.
Persepolis fields its starting lineup with national team players, demonstrating squad depth.
By emphasizing that three national team players are in the lineup despite limited training, the report underscores the team's strength and depth.
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