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Ausgabe von 20:00 CETMontag, 15. Juni 2026
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SportMontag, 15. Juni 2026

Deutschland überholt Brasilien als erfolgreichster Torschütze der WM-Geschichte

Ein 7:1 gegen WM-Neuling Curaçao bringt die DFB-Elf auf 239 Treffer und verdrängt den Rekordweltmeister Brasilien von der Spitze der ewigen Torrangliste.

Mit einem historischen Paukenschlag hat die deutsche Nationalmannschaft ihre WM-Kampagne 2026 eröffnet und zugleich eine jahrzehntealte Bestmarke geknackt. Das 7:1 gegen den Debütanten Curaçao am Sonntag katapultierte die DFB-Auswahl auf 239 Tore in der Gesamtbilanz aller Weltmeisterschaften – und damit erstmals an Brasilien vorbei, das nach einem 1:1 gegen Marokko bei 238 Treffern verharrt. Aus brasilianischer Sicht ist es eine schmerzhafte Zäsur: Ausgerechnet jenes 7:1, das im Halbfinale 2014 die Fußballnation traumatisierte, kehrt nun als Spiegelbild zurück und kostet die Seleção die Führung in der prestigeträchtigen Statistik.

Die Partie gegen Curaçao reiht sich nahtlos in die deutsche Tradition spektakulärer Auftaktsiege ein. Schon 2002 hatte das Team von Rudi Völler mit einem 8:0 gegen Saudi-Arabien den bis heute höchsten deutschen WM-Sieg eingefahren, bei dem Miroslav Klose mit einem Dreierpack den Grundstein für die spätere Vize-Weltmeisterschaft legte. Das aktuelle 7:1 ist nun der dritthöchste Erfolg nach dem 8:0 und dem legendären 7:1 von Belo Horizonte, das in der argentinischen Presse als eine der „größten Palizas der WM-Geschichte“ firmiert. Die deutsche Equipe, die in ihrer 21. WM-Teilnahme und der 19. in Folge antritt, hat damit binnen zweier Jahrzehnte drei der vier höchsten Siege einer europäischen Mannschaft bei Weltmeisterschaften erzielt.

Die neue Rangliste der erfolgreichsten WM-Torschützen liest sich wie ein Who’s who des Weltfußballs: Hinter Deutschland (239) und Brasilien (238) folgen Argentinien (152), Frankreich (136), Italien (128) und Spanien (108). Für die deutschsprachigen Nachbarn bleibt die Marke in weiter Ferne: Österreich kommt auf 43, die Schweiz auf 55 Treffer. Die Wachablösung an der Spitze ist jedoch nicht nur eine Momentaufnahme, sondern spiegelt die Konstanz der deutschen Turniermannschaften wider, die seit 1954 in jeder WM-Endrunde mindestens das Viertelfinale erreichten und dabei stets torhungrig auftraten.

Aus europäischer Perspektive festigt der Auftaktsieg die Rolle Deutschlands als Mitfavorit auf den Titel, auch wenn die wahre Belastungsprobe in der Gruppe E noch bevorsteht. Die brasilianische Presse kommentierte das Ergebnis mit gemischten Gefühlen: Während die Erinnerung an 2014 wieder auflebt, wird die neue deutsche Effizienz als Warnsignal für die Konkurrenz gedeutet. Beobachter in Peking wiederum verweisen auf die wachsende Kluft zwischen den etablierten Fußballnationen und kleineren Verbänden, die wie Curaçao erstmals auf der WM-Bühne stehen und mit zweistelligen Niederlagen rechnen müssen.

Der Blick nach vorn verspricht eine Fortsetzung des deutschen Torrausches. Mit noch mindestens zwei Gruppenspielen und der Aussicht auf eine tiefe K.-o.-Runde könnte die DFB-Elf die 250-Tore-Marke ins Visier nehmen und den Abstand zu Brasilien weiter ausbauen. Für die Seleção bleibt derweil die Herausforderung, den zweiten Platz zu verteidigen und das Trauma von 2014 endgültig hinter sich zu lassen – ein Unterfangen, das durch die neue deutsche Bestmarke nicht einfacher wird.

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Montag, 15. Juni 2026

Deutschland überholt Brasilien als erfolgreichster Torschütze der WM-Geschichte

Ein 7:1 gegen WM-Neuling Curaçao bringt die DFB-Elf auf 239 Treffer und verdrängt den Rekordweltmeister Brasilien von der Spitze der ewigen Torrangliste.

Mit einem historischen Paukenschlag hat die deutsche Nationalmannschaft ihre WM-Kampagne 2026 eröffnet und zugleich eine jahrzehntealte Bestmarke geknackt. Das 7:1 gegen den Debütanten Curaçao am Sonntag katapultierte die DFB-Auswahl auf 239 Tore in der Gesamtbilanz aller Weltmeisterschaften – und damit erstmals an Brasilien vorbei, das nach einem 1:1 gegen Marokko bei 238 Treffern verharrt. Aus brasilianischer Sicht ist es eine schmerzhafte Zäsur: Ausgerechnet jenes 7:1, das im Halbfinale 2014 die Fußballnation traumatisierte, kehrt nun als Spiegelbild zurück und kostet die Seleção die Führung in der prestigeträchtigen Statistik.

Die Partie gegen Curaçao reiht sich nahtlos in die deutsche Tradition spektakulärer Auftaktsiege ein. Schon 2002 hatte das Team von Rudi Völler mit einem 8:0 gegen Saudi-Arabien den bis heute höchsten deutschen WM-Sieg eingefahren, bei dem Miroslav Klose mit einem Dreierpack den Grundstein für die spätere Vize-Weltmeisterschaft legte. Das aktuelle 7:1 ist nun der dritthöchste Erfolg nach dem 8:0 und dem legendären 7:1 von Belo Horizonte, das in der argentinischen Presse als eine der „größten Palizas der WM-Geschichte“ firmiert. Die deutsche Equipe, die in ihrer 21. WM-Teilnahme und der 19. in Folge antritt, hat damit binnen zweier Jahrzehnte drei der vier höchsten Siege einer europäischen Mannschaft bei Weltmeisterschaften erzielt.

Die neue Rangliste der erfolgreichsten WM-Torschützen liest sich wie ein Who’s who des Weltfußballs: Hinter Deutschland (239) und Brasilien (238) folgen Argentinien (152), Frankreich (136), Italien (128) und Spanien (108). Für die deutschsprachigen Nachbarn bleibt die Marke in weiter Ferne: Österreich kommt auf 43, die Schweiz auf 55 Treffer. Die Wachablösung an der Spitze ist jedoch nicht nur eine Momentaufnahme, sondern spiegelt die Konstanz der deutschen Turniermannschaften wider, die seit 1954 in jeder WM-Endrunde mindestens das Viertelfinale erreichten und dabei stets torhungrig auftraten.

Aus europäischer Perspektive festigt der Auftaktsieg die Rolle Deutschlands als Mitfavorit auf den Titel, auch wenn die wahre Belastungsprobe in der Gruppe E noch bevorsteht. Die brasilianische Presse kommentierte das Ergebnis mit gemischten Gefühlen: Während die Erinnerung an 2014 wieder auflebt, wird die neue deutsche Effizienz als Warnsignal für die Konkurrenz gedeutet. Beobachter in Peking wiederum verweisen auf die wachsende Kluft zwischen den etablierten Fußballnationen und kleineren Verbänden, die wie Curaçao erstmals auf der WM-Bühne stehen und mit zweistelligen Niederlagen rechnen müssen.

Der Blick nach vorn verspricht eine Fortsetzung des deutschen Torrausches. Mit noch mindestens zwei Gruppenspielen und der Aussicht auf eine tiefe K.-o.-Runde könnte die DFB-Elf die 250-Tore-Marke ins Visier nehmen und den Abstand zu Brasilien weiter ausbauen. Für die Seleção bleibt derweil die Herausforderung, den zweiten Platz zu verteidigen und das Trauma von 2014 endgültig hinter sich zu lassen – ein Unterfangen, das durch die neue deutsche Bestmarke nicht einfacher wird.

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