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Box-Welt in der Warteschleife: Mayweather-Pacquiao geplatzt, Unsicherheit bei Fury-Joshua und Usyk-Kabayel

Während der lang erwartete Rückkampf zwischen Mayweather und Pacquiao auf unbestimmte Zeit verschoben ist, stehen auch andere Schwergewichtsduelle vor ungewisser Zukunft – von vertraglichen Hürden bis zu finanziellen Abwägungen.

Der für September angekündigte Rückkampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Manny Pacquiao ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Aus dem Lager des Philippiners hieß es am Freitag, eine „brisante Mischung aus Bundesklagen, Terminüberbuchungen und finanziellem Stillstand“ aufseiten Mayweathers habe das Duell platzen lassen. Ein neuer Termin stehe nicht fest; frühestens Anfang 2027 könne der Kampf stattfinden. Zuvor war bereits eine für Samstag geplante Exhibition Mayweathers gegen den griechischen Kickboxer Mike Zambidis in Athen abgesagt worden, nachdem ein mit dem Pacquiao-Kampf verbundenes Veranstaltungsunternehmen eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

Der erste Kampf der beiden Hall-of-Fame-Boxer im Jahr 2015 hatte mit 4,6 Millionen Pay-per-View-Käufen alle Rekorde gebrochen und galt als lukrativstes Event der Boxgeschichte. Die Neuauflage war von Netflix angekündigt worden, doch Mayweathers öffentliche Erklärung, es handele sich lediglich um einen Schaukampf, hatte in Pacquiaos Lager für erbitterten Widerspruch gesorgt. Die US-amerikanische Klägerseite, die Firma CSI, verklagte Mayweather in der vergangenen Woche auf mindestens 4,65 Millionen Dollar, die sie für Exklusivrechte an der Pacquiao-Revanche und einem nie zustande gekommenen Schaukampf mit Mike Tyson gezahlt haben will. Sollte es zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, so das Pacquiao-Team, werde man sofort eine verschobene Exhibition zwischen Mayweather und Tyson für den 12. September anvisieren.

Die Hängepartie um Mayweather-Pacquiao ist kein Einzelfall. Auch der allbritische Schwergewichtskampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury, vertraglich für das Vereinigte Königreich fixiert, steht unter dem Vorbehalt möglicher Neuverhandlungen. Aus britischer Sicht betonte Promoter Eddie Hearn, ein Wechsel in die USA sei nur mit Zustimmung von Joshuas Team denkbar, andernfalls finde der Kampf „zu hundert Prozent“ in der Heimat statt. Zuvor müssen beide Boxer jedoch ihre für Juli und August angesetzten Zwischenkämpfe gewinnen – eine Niederlage würde das Duell kippen.

In Deutschland richtet sich der Blick auf Agit Kabayel. Der vom World Boxing Council (WBC) angeordnete Pflichtkampf gegen Weltmeister Oleksandr Usyk wird nach Informationen aus dem Umfeld des Ukrainers nicht zustande kommen. Usyk erwäge stattdessen einen Vertrag bei Dana Whites „Zuffa Boxing“ oder gar den sofortigen Rücktritt. Sollte er den Kampf offiziell ablehnen, könnte der WBC ihm den Titel entziehen und Kabayel zum vollwertigen Champion erklären – der erste deutsche Schwergewichtsweltmeister seit Max Schmeling. Aus dagestanischer Perspektive wiederum warnte Islam Makhachev, dass finanzielle Erwägungen den Wechsel seines ungeschlagenen Cousins Usman Nurmagomedov von der PFL zur UFC verzögern könnten: Die UFC zahle deutlich weniger, ein Verbleib in der PFL sei daher wahrscheinlich.

Für die unmittelbare Zukunft bedeutet das: Während Kabayel auf eine Entscheidung des WBC wartet, hängt der Joshua-Fury-Kampf an den Ergebnissen der Zwischenkämpfe, und die Mayweather-Pacquiao-Revanche bleibt vorerst ein Torso – blockiert von juristischen und finanziellen Grabenkämpfen, die den Boxsport über den Atlantik hinweg in Atem halten.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Subsaharisch-afrikanische PresseSüdostasiatische Presse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Anglophon
PragmatismusDistanzSkepsis

Die Boxwelt steckt in der Warteschleife: Der lang erwartete Rückkampf zwischen Mayweather und Pacquiao wurde aufgrund rechtlicher Hürden auf unbestimmte Zeit verschoben, während ein möglicher Kampf zwischen Fury und Joshua an Vertragsklauseln gebunden ist, die ihn in die USA verlegen könnten. Die Darstellung konzentriert sich auf die geschäftliche Seite und das Gerangel der Promoter, ohne Stellung zu beziehen.

Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Während die großen Boxkämpfe auf Eis liegen, richtet sich der Blick auf die Mixed Martial Arts: Islam Makhachev erläutert die Hürden, die Usman Nurmagomedovs Wechsel zur UFC verhindern könnten. Im Mittelpunkt stehen die Kontinuität der Nurmagomedov-Dynastie und die Vertragsdynamik zwischen den Ligen, in einer Mischung aus technischer Analyse und Marktgerüchten.

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Freitag, 26. Juni 2026

Box-Welt in der Warteschleife: Mayweather-Pacquiao geplatzt, Unsicherheit bei Fury-Joshua und Usyk-Kabayel

Während der lang erwartete Rückkampf zwischen Mayweather und Pacquiao auf unbestimmte Zeit verschoben ist, stehen auch andere Schwergewichtsduelle vor ungewisser Zukunft – von vertraglichen Hürden bis zu finanziellen Abwägungen.

Der für September angekündigte Rückkampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Manny Pacquiao ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Aus dem Lager des Philippiners hieß es am Freitag, eine „brisante Mischung aus Bundesklagen, Terminüberbuchungen und finanziellem Stillstand“ aufseiten Mayweathers habe das Duell platzen lassen. Ein neuer Termin stehe nicht fest; frühestens Anfang 2027 könne der Kampf stattfinden. Zuvor war bereits eine für Samstag geplante Exhibition Mayweathers gegen den griechischen Kickboxer Mike Zambidis in Athen abgesagt worden, nachdem ein mit dem Pacquiao-Kampf verbundenes Veranstaltungsunternehmen eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

Der erste Kampf der beiden Hall-of-Fame-Boxer im Jahr 2015 hatte mit 4,6 Millionen Pay-per-View-Käufen alle Rekorde gebrochen und galt als lukrativstes Event der Boxgeschichte. Die Neuauflage war von Netflix angekündigt worden, doch Mayweathers öffentliche Erklärung, es handele sich lediglich um einen Schaukampf, hatte in Pacquiaos Lager für erbitterten Widerspruch gesorgt. Die US-amerikanische Klägerseite, die Firma CSI, verklagte Mayweather in der vergangenen Woche auf mindestens 4,65 Millionen Dollar, die sie für Exklusivrechte an der Pacquiao-Revanche und einem nie zustande gekommenen Schaukampf mit Mike Tyson gezahlt haben will. Sollte es zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, so das Pacquiao-Team, werde man sofort eine verschobene Exhibition zwischen Mayweather und Tyson für den 12. September anvisieren.

Die Hängepartie um Mayweather-Pacquiao ist kein Einzelfall. Auch der allbritische Schwergewichtskampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury, vertraglich für das Vereinigte Königreich fixiert, steht unter dem Vorbehalt möglicher Neuverhandlungen. Aus britischer Sicht betonte Promoter Eddie Hearn, ein Wechsel in die USA sei nur mit Zustimmung von Joshuas Team denkbar, andernfalls finde der Kampf „zu hundert Prozent“ in der Heimat statt. Zuvor müssen beide Boxer jedoch ihre für Juli und August angesetzten Zwischenkämpfe gewinnen – eine Niederlage würde das Duell kippen.

In Deutschland richtet sich der Blick auf Agit Kabayel. Der vom World Boxing Council (WBC) angeordnete Pflichtkampf gegen Weltmeister Oleksandr Usyk wird nach Informationen aus dem Umfeld des Ukrainers nicht zustande kommen. Usyk erwäge stattdessen einen Vertrag bei Dana Whites „Zuffa Boxing“ oder gar den sofortigen Rücktritt. Sollte er den Kampf offiziell ablehnen, könnte der WBC ihm den Titel entziehen und Kabayel zum vollwertigen Champion erklären – der erste deutsche Schwergewichtsweltmeister seit Max Schmeling. Aus dagestanischer Perspektive wiederum warnte Islam Makhachev, dass finanzielle Erwägungen den Wechsel seines ungeschlagenen Cousins Usman Nurmagomedov von der PFL zur UFC verzögern könnten: Die UFC zahle deutlich weniger, ein Verbleib in der PFL sei daher wahrscheinlich.

Für die unmittelbare Zukunft bedeutet das: Während Kabayel auf eine Entscheidung des WBC wartet, hängt der Joshua-Fury-Kampf an den Ergebnissen der Zwischenkämpfe, und die Mayweather-Pacquiao-Revanche bleibt vorerst ein Torso – blockiert von juristischen und finanziellen Grabenkämpfen, die den Boxsport über den Atlantik hinweg in Atem halten.

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Subsaharisch-afrikanische PresseSüdostasiatische Presse
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Die Boxwelt steckt in der Warteschleife: Der lang erwartete Rückkampf zwischen Mayweather und Pacquiao wurde aufgrund rechtlicher Hürden auf unbestimmte Zeit verschoben, während ein möglicher Kampf zwischen Fury und Joshua an Vertragsklauseln gebunden ist, die ihn in die USA verlegen könnten. Die Darstellung konzentriert sich auf die geschäftliche Seite und das Gerangel der Promoter, ohne Stellung zu beziehen.

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Während die großen Boxkämpfe auf Eis liegen, richtet sich der Blick auf die Mixed Martial Arts: Islam Makhachev erläutert die Hürden, die Usman Nurmagomedovs Wechsel zur UFC verhindern könnten. Im Mittelpunkt stehen die Kontinuität der Nurmagomedov-Dynastie und die Vertragsdynamik zwischen den Ligen, in einer Mischung aus technischer Analyse und Marktgerüchten.

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