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Wirtschaft & MärkteFreitag, 3. Juli 2026

Asiatische Börsen erholen sich nach schwachem US-Arbeitsmarktbericht

Ein unerwartet schwacher US-Arbeitsmarktbericht dämpft die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung und beflügelt die asiatischen Börsen, wobei insbesondere zuvor gebeutelte Technologiewerte eine kräftige, aber volatile Erholung verzeichnen.

Die US-Wirtschaft hat im Juni lediglich 57.000 neue Stellen geschaffen, deutlich weniger als die erwarteten 100.000. Zudem wurden die Werte der Vormonate nach unten korrigiert. Diese Daten deuten auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hin und dämpfen aus Washingtoner Sicht die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die Federal Reserve. Die Fed-Funds-Futures preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von 46,8 Prozent ein, dass die Notenbank bei ihrer Sitzung im September die Zinsen unverändert lässt – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vortag.

Die schwächeren Arbeitsmarktzahlen nehmen den Druck von der Inflation, die zuletzt durch den kriegsbedingten Anstieg der Ölpreise angeheizt worden war. Sollte sich die Teuerung in den kommenden Monaten abschwächen, könnte die Fed von weiteren Zinsschritten absehen. Niedrigere Zinsen stützen in der Regel die Aktienmärkte, da sie die Finanzierungskosten für Unternehmen und Haushalte senken und die Bewertungen von Anlagen erhöhen. Entsprechend reagierten die asiatischen Börsen am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen.

In Seoul schloss der Kospi-Index mit einem Plus von 5,8 Prozent, nachdem er am Vortag noch um fast 8 Prozent eingebrochen war. Die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix, die zu den weltweit führenden Chipherstellern zählen, legten um 8,2 beziehungsweise 10,9 Prozent zu. Auch der japanische Nikkei 225 stieg um 1,5 Prozent, der Hang Seng in Hongkong um 1,3 Prozent. An den europäischen Märkten erreichte der Stoxx 600 ein Rekordhoch, bevor er einen Teil der Gewinne wieder abgab.

Die Erholung der Technologiewerte bleibt jedoch fragil. Die Aktienkurse von Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz waren in den vergangenen Wochen unter Druck geraten, da Zweifel an der Rentabilität der hohen Investitionen in Chips und Rechenzentren aufgekommen waren. Die Volatilität spiegelt die Unsicherheit wider, ob der KI-Boom die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Gleichzeitig belasten geopolitische Risiken wie die Spannungen im Nahen Osten und die daraus resultierenden Störungen der Schifffahrtsrouten die globalen Lieferketten und halten den Inflationsdruck aufrecht.

Der nächste richtungsweisende Termin ist die Sitzung der Federal Reserve am 15. und 16. September. Bis dahin werden die Marktteilnehmer insbesondere die Entwicklung der Verbraucherpreise und der Ölpreise genau beobachten. Auch die geldpolitischen Entscheidungen anderer großer Zentralbanken sowie die Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran könnten die Märkte bewegen.

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Südostasiatische PresseArabische Golfpresse
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Der Block berichtet über die Schwächung des Dollars gegenüber dem Yen vor den US-Arbeitsmarktdaten, wobei die Erwartungen einer Zinserhöhung noch vorhanden, aber unsicher sind. Er hebt die breite Spanne der Prognosen und die Möglichkeit von Überraschungen hervor und stellt die Situation als vorsichtiges Abwarten dar.

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Der Block feiert den Anstieg der Börse von Bahrain, angetrieben von den Sektoren Materialien und Finanzen, als Zeichen lokaler Wirtschaftsstärke, ohne Verbindung zu globalen Faktoren.

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Freitag, 3. Juli 2026

Asiatische Börsen erholen sich nach schwachem US-Arbeitsmarktbericht

Ein unerwartet schwacher US-Arbeitsmarktbericht dämpft die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung und beflügelt die asiatischen Börsen, wobei insbesondere zuvor gebeutelte Technologiewerte eine kräftige, aber volatile Erholung verzeichnen.

Die US-Wirtschaft hat im Juni lediglich 57.000 neue Stellen geschaffen, deutlich weniger als die erwarteten 100.000. Zudem wurden die Werte der Vormonate nach unten korrigiert. Diese Daten deuten auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hin und dämpfen aus Washingtoner Sicht die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die Federal Reserve. Die Fed-Funds-Futures preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von 46,8 Prozent ein, dass die Notenbank bei ihrer Sitzung im September die Zinsen unverändert lässt – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vortag.

Die schwächeren Arbeitsmarktzahlen nehmen den Druck von der Inflation, die zuletzt durch den kriegsbedingten Anstieg der Ölpreise angeheizt worden war. Sollte sich die Teuerung in den kommenden Monaten abschwächen, könnte die Fed von weiteren Zinsschritten absehen. Niedrigere Zinsen stützen in der Regel die Aktienmärkte, da sie die Finanzierungskosten für Unternehmen und Haushalte senken und die Bewertungen von Anlagen erhöhen. Entsprechend reagierten die asiatischen Börsen am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen.

In Seoul schloss der Kospi-Index mit einem Plus von 5,8 Prozent, nachdem er am Vortag noch um fast 8 Prozent eingebrochen war. Die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix, die zu den weltweit führenden Chipherstellern zählen, legten um 8,2 beziehungsweise 10,9 Prozent zu. Auch der japanische Nikkei 225 stieg um 1,5 Prozent, der Hang Seng in Hongkong um 1,3 Prozent. An den europäischen Märkten erreichte der Stoxx 600 ein Rekordhoch, bevor er einen Teil der Gewinne wieder abgab.

Die Erholung der Technologiewerte bleibt jedoch fragil. Die Aktienkurse von Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz waren in den vergangenen Wochen unter Druck geraten, da Zweifel an der Rentabilität der hohen Investitionen in Chips und Rechenzentren aufgekommen waren. Die Volatilität spiegelt die Unsicherheit wider, ob der KI-Boom die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Gleichzeitig belasten geopolitische Risiken wie die Spannungen im Nahen Osten und die daraus resultierenden Störungen der Schifffahrtsrouten die globalen Lieferketten und halten den Inflationsdruck aufrecht.

Der nächste richtungsweisende Termin ist die Sitzung der Federal Reserve am 15. und 16. September. Bis dahin werden die Marktteilnehmer insbesondere die Entwicklung der Verbraucherpreise und der Ölpreise genau beobachten. Auch die geldpolitischen Entscheidungen anderer großer Zentralbanken sowie die Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran könnten die Märkte bewegen.

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