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SportSonntag, 28. Juni 2026

96. Minute: Kalajdzics Kopfball rettet Österreichs WM und besiegelt Irans Aus

Ein Tor in der letzten Sekunde der Nachspielzeit bescherte Österreich ein 3:3 gegen Algerien, das beide Teams ins Achtelfinale bringt und Iran eliminiert.

Mit der letzten Aktion der Partie schraubte sich der eingewechselte Sasa Kalajdzic nach einer Flanke von links in die Höhe und köpfte den Ball aus sechs Metern zum 3:3 ins Netz. Der Treffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit – älgerische Jubelpose nach Mahrezʼ vermeintlichem Siegtor drei Minuten zuvor war noch nicht verklungen – ließ den österreichischen Anhang im Arrowhead Stadium von Kansas City toben und verwandelte die drohende Niederlage in den Einzug in die Runde der letzten 32. Österreich und Algerien standen damit beide als Gruppenzweiter beziehungsweise einer der besten Gruppendritten für die K.-o.-Phase bereit; Iran, das auf ein österreichisches oder algerisches Erfolgserlebnis angewiesen war, schied aus.

Die Partie hatte zuvor einen wechselvollen Verlauf genommen. Marko Arnautović erzielte die Führung für die Österreicher (28.), als er einen langen Ball von David Alaba kontrolliert an Schlussmann Oussama Benbot vorbeispitzelte. Kurz vor der Pause glich Rafik Belghali aus: Nachdem ein Chip auf Riyad Mahrez von der Eckfahne ins Spielfeld zurückprallte, tanzte Belghali drei Verteidiger aus und nagelte den Ball mit links unter die Latte. Nach dem Seitenwechsel stellte Marcel Sabitzer nach einer flachen Hereingabe von Konrad Laimer auf 2:1 (55.), doch nur fünf Minuten später vollendete Mahrez nach feiner Vorarbeit von Houssem Aouar aus kürzester Distanz zum 2:2. In der Nachspielzeit schien Mahrez mit seinem zweiten Treffer alles zugunsten Algeriens zu entscheiden (90.+3), ehe Kalajdzic Sekunden vor dem Abpfiff nach Kopfballverlängerung von Michael Gregoritsch noch ausglich.

Mit dem Unentschieden endete die Gruppe J mit Argentinien als ungeschlagenem Spitzenreiter (9 Punkte), gefolgt von Österreich (4) und Algerien (ebenfalls 4, aber sechs Tore gegenüber fünf der Afrikaner). Jordanien blieb nach der 1:3-Niederlage gegen Argentinien punktlos. Für Österreich bedeutet dies den ersten Aufstieg in eine WM-K.-o.-Phase seit 1982; Algerien wiederholt die Teilnahme am Achtelfinale von 2014.

Während algerische Kommentatoren Mahrezʼ Doppelpack und seinen Führungsanspruch hervorhoben, herrschte in österreichischen Medien Erleichterung über die späte Wende. Aus iranischer Sicht kam das Remis einer bitteren Enttäuschung gleich: Team Melli hatte in Gruppe G dreimal unentschieden gespielt (zuletzt 1:1 gegen Ägypten) und wäre bei einem Sieg Österreichs oder Algeriens als einer der acht besten Dritten weitergekommen. So blieb nur das Ausscheiden ohne Niederlage. Im Achtelfinale trifft Österreich am Donnerstag in Inglewood auf Europameister Spanien, Algerien bekommt es zeitgleich in Vancouver mit der Schweiz zu tun – zwei Paarungen, die schon in der Gruppenphase als mögliche Konsequenzen der Platzierung diskutiert worden waren.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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34%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Kontinentaleuropäische PresseSüdostasiatische Presse
Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
SkepsisEmpörung

Das Spiel endete 3:3 mit einem späten Torreigen, doch die lange passive Phase nährte den Verdacht eines 'Biscotto', um den Iran auszuschalten. Obwohl beide weiterkamen, bleiben Zweifel an der sportlichen Integrität der Partie.

Südostasiatische Presse
SchadenfreudeOpferrolle

Der Iran wurde auf dramatische Weise in letzter Sekunde eliminiert, als der Ausgleichstreffer Österreichs in der 96. Minute die Hoffnungen auf den Einzug ins Sechzehntelfinale als einer der besten Drittplatzierten zunichtemachte. Das 3:3-Unentschieden bescherte Österreich und Algerien Freude, bedeutete aber das Ende des iranischen Traums.

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Sonntag, 28. Juni 2026

96. Minute: Kalajdzics Kopfball rettet Österreichs WM und besiegelt Irans Aus

Ein Tor in der letzten Sekunde der Nachspielzeit bescherte Österreich ein 3:3 gegen Algerien, das beide Teams ins Achtelfinale bringt und Iran eliminiert.

Mit der letzten Aktion der Partie schraubte sich der eingewechselte Sasa Kalajdzic nach einer Flanke von links in die Höhe und köpfte den Ball aus sechs Metern zum 3:3 ins Netz. Der Treffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit – älgerische Jubelpose nach Mahrezʼ vermeintlichem Siegtor drei Minuten zuvor war noch nicht verklungen – ließ den österreichischen Anhang im Arrowhead Stadium von Kansas City toben und verwandelte die drohende Niederlage in den Einzug in die Runde der letzten 32. Österreich und Algerien standen damit beide als Gruppenzweiter beziehungsweise einer der besten Gruppendritten für die K.-o.-Phase bereit; Iran, das auf ein österreichisches oder algerisches Erfolgserlebnis angewiesen war, schied aus.

Die Partie hatte zuvor einen wechselvollen Verlauf genommen. Marko Arnautović erzielte die Führung für die Österreicher (28.), als er einen langen Ball von David Alaba kontrolliert an Schlussmann Oussama Benbot vorbeispitzelte. Kurz vor der Pause glich Rafik Belghali aus: Nachdem ein Chip auf Riyad Mahrez von der Eckfahne ins Spielfeld zurückprallte, tanzte Belghali drei Verteidiger aus und nagelte den Ball mit links unter die Latte. Nach dem Seitenwechsel stellte Marcel Sabitzer nach einer flachen Hereingabe von Konrad Laimer auf 2:1 (55.), doch nur fünf Minuten später vollendete Mahrez nach feiner Vorarbeit von Houssem Aouar aus kürzester Distanz zum 2:2. In der Nachspielzeit schien Mahrez mit seinem zweiten Treffer alles zugunsten Algeriens zu entscheiden (90.+3), ehe Kalajdzic Sekunden vor dem Abpfiff nach Kopfballverlängerung von Michael Gregoritsch noch ausglich.

Mit dem Unentschieden endete die Gruppe J mit Argentinien als ungeschlagenem Spitzenreiter (9 Punkte), gefolgt von Österreich (4) und Algerien (ebenfalls 4, aber sechs Tore gegenüber fünf der Afrikaner). Jordanien blieb nach der 1:3-Niederlage gegen Argentinien punktlos. Für Österreich bedeutet dies den ersten Aufstieg in eine WM-K.-o.-Phase seit 1982; Algerien wiederholt die Teilnahme am Achtelfinale von 2014.

Während algerische Kommentatoren Mahrezʼ Doppelpack und seinen Führungsanspruch hervorhoben, herrschte in österreichischen Medien Erleichterung über die späte Wende. Aus iranischer Sicht kam das Remis einer bitteren Enttäuschung gleich: Team Melli hatte in Gruppe G dreimal unentschieden gespielt (zuletzt 1:1 gegen Ägypten) und wäre bei einem Sieg Österreichs oder Algeriens als einer der acht besten Dritten weitergekommen. So blieb nur das Ausscheiden ohne Niederlage. Im Achtelfinale trifft Österreich am Donnerstag in Inglewood auf Europameister Spanien, Algerien bekommt es zeitgleich in Vancouver mit der Schweiz zu tun – zwei Paarungen, die schon in der Gruppenphase als mögliche Konsequenzen der Platzierung diskutiert worden waren.

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Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
SkepsisEmpörung

Das Spiel endete 3:3 mit einem späten Torreigen, doch die lange passive Phase nährte den Verdacht eines 'Biscotto', um den Iran auszuschalten. Obwohl beide weiterkamen, bleiben Zweifel an der sportlichen Integrität der Partie.

Südostasiatische Presse
SchadenfreudeOpferrolle

Der Iran wurde auf dramatische Weise in letzter Sekunde eliminiert, als der Ausgleichstreffer Österreichs in der 96. Minute die Hoffnungen auf den Einzug ins Sechzehntelfinale als einer der besten Drittplatzierten zunichtemachte. Das 3:3-Unentschieden bescherte Österreich und Algerien Freude, bedeutete aber das Ende des iranischen Traums.

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