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SportSamstag, 27. Juni 2026

Iran nach VAR-Drama im Wartestand – Ägypten zieht als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein

Ein in der Nachspielzeit aberkanntes Tor verwehrt Iran den direkten Einzug ins Achtelfinale, während Ägypten trotz des 1:1 gegen die Mannschaft von Amir Ghalenoei als Zweiter der Gruppe G die K.o.-Runde erreicht.

In der dritten Minute der Nachspielzeit glaubte die iranische Mannschaft den Siegtreffer erzielt zu haben, als Shoja Khalilzadeh den Ball im Anschluss an eine Freistoßflanke über die Linie drückte. Doch Schiedsrichter Szymon Marciniak annullierte das Tor nach Konsultation des Video-Assistenten wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung. Zuvor hatte bereits Mehdi Taremi mit einem Kopfball die Querlatte getroffen, und auch ein später Kopfball von Saeid Ezatolahi prallte an die Latte. So blieb es beim 1:1-Unentschieden, das Iran zwar ungeschlagen lässt, aber die direkte Qualifikation für das Achtelfinale verwehrt.

Die Partie im Lumen Field von Seattle hatte furios begonnen. Ägypten, das bereits vor dem Anpfiff aufgrund der Ergebnisse in Gruppe H für die K.o.-Runde qualifiziert war, ging in der fünften Minute in Führung. Mahmoud Saber nutzte einen Fehler des iranischen Torhüters Alireza Beiranvand, der einen Schuss von Mohamed Salah nicht festhalten konnte. Iran antwortete umgehend: Nach einem Foul an Taremi entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, doch Mostafa Shobeir parierte den Elfmeter des iranischen Kapitäns (11.). Nur drei Minuten später glich Ramin Rezaeian aus spitzem Winkel ab, nachdem Shobeir einen Schuss von Milad Mohammadi abgewehrt hatte. In der Folge verflachte die Partie, beide Teams neutralisierten sich weitgehend, ehe die Schlussphase die Dramatik zurückbrachte.

Durch das Remis schließt Ägypten die Gruppe G mit fünf Punkten als Zweiter ab – punktgleich mit Belgien, das zeitgleich Neuseeland mit 5:1 bezwang und aufgrund der besseren Tordifferenz den Gruppensieg errang. Iran belegt mit drei Zählern aus drei Unentschieden den dritten Rang und muss nun auf die Ergebnisse in den Gruppen E, F, I und J hoffen, um als einer der acht besten Gruppendritten in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Ägyptische Medien wie Al-Ahram werteten die VAR-Entscheidung als glückliche Fügung und feierten den erstmaligen Einzug in eine K.o.-Runde bei einer Weltmeisterschaft. Iranische Beobachter sprachen von großem Pech und verwiesen auf die schwierigen Umstände, unter denen das Team aufgrund von Visabeschränkungen zwischen den Spielen pendeln musste.

Nach dem Abpfiff lobte Ägyptens Trainer Hossam Hassan die mentale Stärke seiner Spieler, die trotz des Drucks die Konzentration gehalten hätten. Irans Nationaltrainer Amir Ghalenoei zeigte sich stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, die in einer schwierigen Situation alles gegeben habe, und richtete den Blick auf die verbleibenden Gruppenspiele. Ägypten trifft im Achtelfinale am 3. Juli in Dallas auf Australien. Für Iran entscheidet sich das Schicksal erst nach Abschluss der Gruppenphase: Sollten Mannschaften wie Kroatien, Algerien oder die DR Kongo nicht mehr als drei Punkte holen, könnte das Team von Ghalenoei erstmals in der Geschichte die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreichen.

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Samstag, 27. Juni 2026

Iran nach VAR-Drama im Wartestand – Ägypten zieht als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein

Ein in der Nachspielzeit aberkanntes Tor verwehrt Iran den direkten Einzug ins Achtelfinale, während Ägypten trotz des 1:1 gegen die Mannschaft von Amir Ghalenoei als Zweiter der Gruppe G die K.o.-Runde erreicht.

In der dritten Minute der Nachspielzeit glaubte die iranische Mannschaft den Siegtreffer erzielt zu haben, als Shoja Khalilzadeh den Ball im Anschluss an eine Freistoßflanke über die Linie drückte. Doch Schiedsrichter Szymon Marciniak annullierte das Tor nach Konsultation des Video-Assistenten wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung. Zuvor hatte bereits Mehdi Taremi mit einem Kopfball die Querlatte getroffen, und auch ein später Kopfball von Saeid Ezatolahi prallte an die Latte. So blieb es beim 1:1-Unentschieden, das Iran zwar ungeschlagen lässt, aber die direkte Qualifikation für das Achtelfinale verwehrt.

Die Partie im Lumen Field von Seattle hatte furios begonnen. Ägypten, das bereits vor dem Anpfiff aufgrund der Ergebnisse in Gruppe H für die K.o.-Runde qualifiziert war, ging in der fünften Minute in Führung. Mahmoud Saber nutzte einen Fehler des iranischen Torhüters Alireza Beiranvand, der einen Schuss von Mohamed Salah nicht festhalten konnte. Iran antwortete umgehend: Nach einem Foul an Taremi entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, doch Mostafa Shobeir parierte den Elfmeter des iranischen Kapitäns (11.). Nur drei Minuten später glich Ramin Rezaeian aus spitzem Winkel ab, nachdem Shobeir einen Schuss von Milad Mohammadi abgewehrt hatte. In der Folge verflachte die Partie, beide Teams neutralisierten sich weitgehend, ehe die Schlussphase die Dramatik zurückbrachte.

Durch das Remis schließt Ägypten die Gruppe G mit fünf Punkten als Zweiter ab – punktgleich mit Belgien, das zeitgleich Neuseeland mit 5:1 bezwang und aufgrund der besseren Tordifferenz den Gruppensieg errang. Iran belegt mit drei Zählern aus drei Unentschieden den dritten Rang und muss nun auf die Ergebnisse in den Gruppen E, F, I und J hoffen, um als einer der acht besten Gruppendritten in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Ägyptische Medien wie Al-Ahram werteten die VAR-Entscheidung als glückliche Fügung und feierten den erstmaligen Einzug in eine K.o.-Runde bei einer Weltmeisterschaft. Iranische Beobachter sprachen von großem Pech und verwiesen auf die schwierigen Umstände, unter denen das Team aufgrund von Visabeschränkungen zwischen den Spielen pendeln musste.

Nach dem Abpfiff lobte Ägyptens Trainer Hossam Hassan die mentale Stärke seiner Spieler, die trotz des Drucks die Konzentration gehalten hätten. Irans Nationaltrainer Amir Ghalenoei zeigte sich stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, die in einer schwierigen Situation alles gegeben habe, und richtete den Blick auf die verbleibenden Gruppenspiele. Ägypten trifft im Achtelfinale am 3. Juli in Dallas auf Australien. Für Iran entscheidet sich das Schicksal erst nach Abschluss der Gruppenphase: Sollten Mannschaften wie Kroatien, Algerien oder die DR Kongo nicht mehr als drei Punkte holen, könnte das Team von Ghalenoei erstmals in der Geschichte die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreichen.

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