
Vereitelter Anschlag auf Weißes Haus: Zwei weitere Verdächtige in Haft
Die US-Behörden haben zwei zusätzliche mutmaßliche Mitverschwörer des geplanten Drohnenangriffs auf das UFC-Event am 14. Juni festgenommen; die Gesamtzahl der Beschuldigten steigt auf sieben.
Das amerikanische Justizministerium hat zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit dem vereitelten Anschlagsplan auf die UFC-Veranstaltung im Weißen Haus bekanntgegeben. Die Beschuldigten, William Lee Falkner aus dem Bundesstaat Washington und Jordan W. Rincker aus Missouri, wurden am 19. und 21. Juni festgenommen und wegen Verschwörung zum Mord angeklagt. Damit erhöht sich die Zahl der in dem Fall Inhaftierten auf sieben, nachdem bereits Mitte Juni fünf Männer im Alter von 19 bis 32 Jahren in Ohio, Kalifornien, Missouri und Nebraska verhaftet worden waren.
Aus den beim Bundesgericht eingereichten eidesstattlichen Erklärungen des FBI geht hervor, dass die Gruppe einen zweistufigen Angriff geplant hatte: Mit Sprengstoff bestückte Drohnen sollten zunächst eine Massenevakuierung auslösen, um dann mit Scharfschützen auf fliehende Regierungsmitglieder und andere hochrangige Besucher zu feuern. Falkner soll in verschlüsselten Chats detailliert über die Beschaffung und Steuerung von Drohnen sowie die Verwendung von 155-Millimeter-Artilleriegranaten gesprochen haben. Rincker wird vorgeworfen, Geld und Waffen an Mitverschwörer weitergegeben sowie die Herstellung von Drohnenteilen zugesagt zu haben. Die Ermittlungen waren durch einen Hinweis der Mutter eines 19-jährigen Beschuldigten aus Ohio ins Rollen gekommen, die sich wegen dessen Waffenkäufen und Online-Aktivitäten sorgte.
Das unter dem Titel „UFC Freedom 250“ am 14. Juni auf dem South Lawn des Weißen Hauses ausgetragene Kampfsportevent bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und fiel mit dem 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump zusammen. Aus Washingtoner Regierungskreisen verlautete, Trump habe die traditionelle überparteiliche Feier am 4. Juli abgesagt und durch eine „Make America Great Again“-Kundgebung ersetzt. Beobachter werteten dies als Versuch, die nationalen Jubiläumsfeiern personalpolitisch zu vereinnahmen; Pläne für einen 250-Dollar-Schein mit dem Konterfei des noch lebenden Präsidenten unterstrichen diese Deutung. Kritiker sahen in der Inszenierung einer Martial-Arts-Arena vor dem symbolträchtigen Amtssitz eine Entweihung des Weißen Hauses.
Der Vorfall und seine politische Rahmung spiegeln eine tief gespaltene Gesellschaft wider. Einer Gallup-Umfrage im Auftrag des Milken Center zufolge glauben nur noch 46 Prozent der Amerikaner an die Chancengleichheit des „American Dream“ – ein Rückgang gegenüber 51 Prozent im Vorjahr. Progressive Politiker wie Senator Bernie Sanders und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bezeichnen den Traum als „Albtraum“ und das System als von Milliardären manipuliert. Demgegenüber verweisen konservative Kommentatoren wie Liz Peek auf Fox News auf Einwandererbiografien und Unternehmer wie Elon Musk oder Sergey Brin als Beleg für fortbestehende Aufstiegschancen. Die Ermittlungen des FBI dauern an; die Behörden betonen, die Bedrohung sei rechtzeitig unterbunden worden. Mit weiteren Anklagen gegen mutmaßlich involvierte Personen aus einem Kreis von bis zu 23 Verdächtigen wird gerechnet.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Zwei weitere Festnahmen vereiteln einen Anschlag, der das UFC-Event im Weißen Haus in einen Massenangriff verwandeln sollte. Die Bundesbehörden betonen die Bedrohung für Regierungsbeamte und Präsident Trump und beschreiben einen Plan mit explosiven Drohnen und Scharfschützen.
Zwei weitere Festnahmen im vereitelten Anschlagsplan auf die Kampfsportveranstaltung im Weißen Haus. Der Bericht gibt die Fakten distanziert wieder: die Verdächtigen, die Anklagepunkte und technische Details des Komplotts, ohne die Bedrohung hervorzuheben.
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