
Todesfälle bei WM-Feiern in Mexiko-Stadt: Drei erstickt, ein weiterer stirbt im Krankenhaus
Nach dem Sieg Mexikos gegen Ecuador versammelten sich über eine Million Menschen; die Behörden bestätigten vier Tote und leiteten Untersuchungen ein.
Bei den Massenfeiern nach dem Sieg der mexikanischen Nationalmannschaft über Ecuador in der WM-Zwischenrunde sind in Mexiko-Stadt mindestens drei Menschen an den Folgen von Erstickung gestorben. Die Gesundheitsbehörden der Hauptstadt bestätigten am Mittwoch zudem einen vierten Todesfall, der sich im Krankenhaus ereignete.
Nach Angaben der Secretaría de Salud wurden ein 44-jähriger Mann, eine 19-jährige Frau und eine 48-jährige Frau in der Nacht zum Mittwoch bewusstlos im Gedränge nahe dem Unabhängigkeitsdenkmal und dem Paseo de la Reforma aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch Rettungskräfte starben sie noch am Ort oder kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus an Asphyxie. Ein vierter Mann, etwa 30 Jahre alt, erlitt nach Behördenangaben einen epileptischen Anfall mit Krampfanfällen und Magen-Darm-Blutungen und verstarb später im Krankenhaus an einem Herz-Kreislauf-Stillstand.
Die genauen Umstände der Todesfälle sind noch nicht abschließend geklärt. Während erste Meldungen von zwei oder drei Opfern sprachen, korrigierten die Behörden die Zahl später auf vier. Unklar bleibt, ob der vierte Todesfall unmittelbar mit der Menschenmenge in Verbindung steht oder eine unabhängige medizinische Notlage darstellte. Die Staatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt hat Ermittlungen eingeleitet, um den Hergang zu rekonstruieren.
Nach offiziellen Schätzungen hatten sich in der Nacht mehr als 1,4 Millionen Menschen im Stadtzentrum versammelt, um den ersten K.-o.-Sieg einer mexikanischen Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft seit 1986 zu feiern. Die Bürgermeisterin Clara Brugada sprach den Angehörigen ihr Beileid aus und rief dazu auf, künftig „mit Verantwortung, Umsicht und Empathie“ zu feiern. Die Stadtverwaltung kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für das nächste Spiel zu verstärken.
Die Behörden betonten, die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen dauerten an; die vorläufige Zahl der Todesopfer beläuft sich auf vier.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Drei Menschen starben bei den Feierlichkeiten zum Sieg Mexikos durch Ersticken, eine Zahl, die die Behörden nur zögerlich bestätigten. Die riesige Menschenmenge wurde zur Todesfalle und wirft dringende Fragen zum öffentlichen Sicherheitsmanagement in einem Moment nationaler Euphorie auf.
Zwei Menschen, ein 44-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau, starben bei den Feierlichkeiten auf dem Paseo de la Reforma durch Ersticken. Die Gesundheitsbehörden der Hauptstadt bestätigten die Todesfälle nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen, während ein von lokalen Medien gemeldetes drittes Opfer unbestätigt bleibt.
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