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WM 2026: FIFA meldet eine Million Stadionbesucher nach fünf Tagen

Trotz hoher Ticketpreise und Visumshürden verzeichnet die erweiterte Weltmeisterschaft in Nordamerika eine Rekordauslastung von 99,5 Prozent.

Nach nur fünf Turniertagen hat die FIFA einen symbolträchtigen Meilenstein erreicht: Mehr als eine Million Zuschauer strömten bereits in die Stadien der ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft der USA, Kanadas und Mexikos. Verbandschef Gianni Infantino feierte die Zahl auf Instagram mit einem enthusiastischen „Wow!“ und posierte mit dem Inhaber der millionsten Eintrittskarte. Die 16 bislang ausgetragenen Partien – von insgesamt 104 Begegnungen des auf 48 Teams erweiterten Formats – lockten im Schnitt 63.000 Besucher an und füllten die Arenen zu 99,5 Prozent. Infantino sprach von der „inklusivsten“ WM der Geschichte, die durch die Fans zum Leben erweckt werde.

Doch der glanzvolle Auftakt überdeckt nicht die Kritik, die im Vorfeld laut geworden war. Aus der arabischen Welt und anderen Regionen wurde moniert, dass hohe Ticketpreise und vor allem restriktive US-Visabestimmungen vielen Anhängern die Anreise erschwerten. So musste die iranische Mannschaft nach Angaben ihrer Spieler zwei Tage vor jedem Spiel anreisen, weil Visa-Probleme eine frühere Einreise verhinderten. Beobachter in Washington verweisen darauf, dass die Einreisekontrollen für Fans aus zahlreichen Ländern eine logistische Hürde bleiben, die dem Ideal einer wirklich globalen und inklusiven Veranstaltung entgegensteht.

Ungeachtet dieser Schwierigkeiten zog Infantino bei der Eröffnung des FIFA-Exekutivgipfels in Miami eine rundum positive Zwischenbilanz. Die Weltmeisterschaft habe seine Erwartungen übertroffen, sagte er, nachdem er selbst fünf Spiele in fünf Stadien aller drei Gastgeberländer besucht hatte. Das Gipfeltreffen, das bis zum 17. Juni Führungskräfte des Weltverbands und Vertreter der Mitgliedsverbände zusammenbringt, widmet sich strategischen Themen wie dem FIFA-Forward-Programm, Nachwuchswettbewerben und der digitalen Transformation. Damit unterstreicht die FIFA ihren Anspruch, das Turnier nicht nur als sportliches, sondern auch als entwicklungspolitisches Schaufenster zu nutzen.

Für die deutschsprachigen Verbände – Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich derzeit in der Qualifikation – liefert der Auftakt ein ambivalentes Signal. Einerseits zeigt die enorme Resonanz in den Stadien, dass die erweiterte WM das Publikum elektrisiert; andererseits könnten Visa-Hürden und hohe Reisekosten die Unterstützung aus Europa dämpfen. Die kommenden Wochen werden offenbaren, ob die Begeisterung anhält und ob die FIFA ihren Anspruch auf Inklusivität auch gegenüber Fans aus weniger privilegierten Weltregionen einlösen kann.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

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Stampa latinoamericanaStampa del Golfo arabo
Stampa latinoamericana
trionfoscetticismo

Die WM 2026 startete mit vollen Stadien und über einer Million Fans in fünf Tagen, ein von der FIFA als Triumph der Inklusion gefeierter Meilenstein. Doch es zeigen sich Spannungen: Reiseschwierigkeiten und Visabeschränkungen, die das iranische Team beklagt, werfen einen Schatten auf das Fest.

Stampa del Golfo arabo
pragmatismoscetticismo

Die FIFA jubelt über die eine Million Fans, die bereits die Stadien der erweiterten WM gefüllt haben. Doch der Meilenstein wird von scharfer Kritik an hohen Ticketpreisen und Visabeschränkungen begleitet, die vielen Anhängern den Zugang erschwerten.

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Dienstag, 16. Juni 2026

WM 2026: FIFA meldet eine Million Stadionbesucher nach fünf Tagen

Trotz hoher Ticketpreise und Visumshürden verzeichnet die erweiterte Weltmeisterschaft in Nordamerika eine Rekordauslastung von 99,5 Prozent.

Nach nur fünf Turniertagen hat die FIFA einen symbolträchtigen Meilenstein erreicht: Mehr als eine Million Zuschauer strömten bereits in die Stadien der ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft der USA, Kanadas und Mexikos. Verbandschef Gianni Infantino feierte die Zahl auf Instagram mit einem enthusiastischen „Wow!“ und posierte mit dem Inhaber der millionsten Eintrittskarte. Die 16 bislang ausgetragenen Partien – von insgesamt 104 Begegnungen des auf 48 Teams erweiterten Formats – lockten im Schnitt 63.000 Besucher an und füllten die Arenen zu 99,5 Prozent. Infantino sprach von der „inklusivsten“ WM der Geschichte, die durch die Fans zum Leben erweckt werde.

Doch der glanzvolle Auftakt überdeckt nicht die Kritik, die im Vorfeld laut geworden war. Aus der arabischen Welt und anderen Regionen wurde moniert, dass hohe Ticketpreise und vor allem restriktive US-Visabestimmungen vielen Anhängern die Anreise erschwerten. So musste die iranische Mannschaft nach Angaben ihrer Spieler zwei Tage vor jedem Spiel anreisen, weil Visa-Probleme eine frühere Einreise verhinderten. Beobachter in Washington verweisen darauf, dass die Einreisekontrollen für Fans aus zahlreichen Ländern eine logistische Hürde bleiben, die dem Ideal einer wirklich globalen und inklusiven Veranstaltung entgegensteht.

Ungeachtet dieser Schwierigkeiten zog Infantino bei der Eröffnung des FIFA-Exekutivgipfels in Miami eine rundum positive Zwischenbilanz. Die Weltmeisterschaft habe seine Erwartungen übertroffen, sagte er, nachdem er selbst fünf Spiele in fünf Stadien aller drei Gastgeberländer besucht hatte. Das Gipfeltreffen, das bis zum 17. Juni Führungskräfte des Weltverbands und Vertreter der Mitgliedsverbände zusammenbringt, widmet sich strategischen Themen wie dem FIFA-Forward-Programm, Nachwuchswettbewerben und der digitalen Transformation. Damit unterstreicht die FIFA ihren Anspruch, das Turnier nicht nur als sportliches, sondern auch als entwicklungspolitisches Schaufenster zu nutzen.

Für die deutschsprachigen Verbände – Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich derzeit in der Qualifikation – liefert der Auftakt ein ambivalentes Signal. Einerseits zeigt die enorme Resonanz in den Stadien, dass die erweiterte WM das Publikum elektrisiert; andererseits könnten Visa-Hürden und hohe Reisekosten die Unterstützung aus Europa dämpfen. Die kommenden Wochen werden offenbaren, ob die Begeisterung anhält und ob die FIFA ihren Anspruch auf Inklusivität auch gegenüber Fans aus weniger privilegierten Weltregionen einlösen kann.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die WM 2026 startete mit vollen Stadien und über einer Million Fans in fünf Tagen, ein von der FIFA als Triumph der Inklusion gefeierter Meilenstein. Doch es zeigen sich Spannungen: Reiseschwierigkeiten und Visabeschränkungen, die das iranische Team beklagt, werfen einen Schatten auf das Fest.

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Die FIFA jubelt über die eine Million Fans, die bereits die Stadien der erweiterten WM gefüllt haben. Doch der Meilenstein wird von scharfer Kritik an hohen Ticketpreisen und Visabeschränkungen begleitet, die vielen Anhängern den Zugang erschwerten.

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