
USA verhängen Seeblockade gegen Iran – Teheran droht mit Stopp aller Energieexporte
Nach der Wiederaufnahme der US-Blockade und neuen Luftschlägen droht die iranische Revolutionsgarde mit der Schließung aller Öl- und Gasexportrouten der Region.
Die Vereinigten Staaten haben in der Nacht zum Mittwoch die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt und eine neue Welle von Luft- und Drohnenangriffen auf militärische Ziele entlang der Straße von Hormus geflogen. Das US-Zentralkommando (Centcom) erklärte, die Operationen dienten dazu, die Fähigkeiten Irans zur Bedrohung der kommerziellen Schifffahrt weiter zu schwächen. Als unmittelbare Reaktion griffen iranische Kräfte nach eigenen Angaben sowie nach Berichten aus Kuwait, Bahrain und Jordanien militärische Einrichtungen der USA und ihrer Verbündeten in diesen Ländern an. Die kuwaitische Armee bestätigte den Einsatz ihrer Luftabwehr gegen iranische Drohnen, während Bahrain Luftalarm auslöste.
Aus Washingtoner Sicht ist die Blockade ein zentrales Druckmittel, um Teheran zur Wiederaufnahme der im Juni ausgesetzten Verhandlungen über das Nuklearprogramm und eine dauerhafte Waffenruhe zu bewegen. Präsident Donald Trump kündigte in einem Interview mit Fox News an, die Angriffe in der kommenden Woche auf Kraftwerke und Brücken auszuweiten, sollte Iran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren. Zugleich nahm Trump eine zuvor angedrohte Transitgebühr von 20 Prozent für die Straße von Hormus zurück und verwies auf geplante Handels- und Investitionsabkommen mit den Golfstaaten. Das Pentagon bezifferte die Zahl der in der Region operierenden US-Kriegsschiffe auf mehr als 19, darunter zwei Flugzeugträger, sowie hunderte Militärflugzeuge.
Die iranische Führung wies die Forderungen zurück und verschärfte ihrerseits die Rhetorik. Die Revolutionsgarden (IRGC) erklärten über die amtliche Nachrichtenagentur Tasnim, die Straße von Hormus bleibe geschlossen, bis die „feindseligen Handlungen“ der USA endeten. Zudem drohten sie mit der Ausweitung der Blockade auf weitere Exportrouten für Öl und Gas, die den Interessen der USA und ihrer Verbündeten dienten. Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani bezifferte die Zahl der in den vergangenen Tagen durch US-Angriffe getöteten Zivilisten auf mindestens 30. Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, hatte bereits im April darauf hingewiesen, dass vorsätzliche Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken nach den Genfer Konventionen ein Kriegsverbrechen darstellen.
Die Eskalation hat die Straße von Hormus, durch die in Friedenszeiten rund ein Fünftel des globalen Öl- und Flüssiggashandels fließt, erneut zum Brennpunkt der Weltwirtschaft gemacht. Die Rohölpreise stiegen am Mittwoch um etwa ein Prozent und erreichten den höchsten Stand seit einem Monat. Nach Angaben der US-Marine wurden in der vergangenen Woche sieben Handelsschiffe angegriffen, wobei fast ein Dutzend Besatzungsmitglieder getötet, verletzt oder vermisst werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Tod eines indischen Besatzungsmitglieds auf einem ihrer Tanker.
Der Konflikt zwischen den USA und Iran war am 28. Februar mit israelischen und amerikanischen Luftschlägen gegen Iran eskaliert. Ein im Juni unterzeichnetes Waffenstillstandsabkommen sah eine 60-tägige Verhandlungsphase vor, die jedoch angesichts der anhaltenden Kämpfe um die Kontrolle der Wasserstraße ins Stocken geraten ist. Diplomatische Kontakte bestehen nach Aussage Trumps weiter, doch eine Rückkehr zu formellen Gesprächen ist derzeit nicht absehbar. Die US-Regierung hat klargestellt, dass die Militäroperationen fortgesetzt werden, bis Iran seine Angriffe auf die Schifffahrt einstellt und einer dauerhaften Regelung zustimmt.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.50 | critical |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.30 | critical |
The United States and Iran are locked in a cycle of retaliation that threatens global energy supplies.
The bloc presents the conflict as a symmetrical escalation, attributing equal weight to each side's actions and reactions, thereby normalizing the US blockade as a response to Iranian aggression.
Trump's explicit threats to bomb Iranian bridges and power plants are omitted, which would have highlighted the US's aggressive posture beyond military targets.
Trump threatens to destroy Iran's civilian infrastructure unless it capitulates, while the Strait of Hormuz remains closed.
The bloc personalizes the conflict around Trump's threats, creating a hierarchy of escalating targets (military to civilian) to frame the US as the primary aggressor.
The initial Iranian attacks on shipping that triggered the US blockade are omitted, removing the context that could justify the US response.
Trump issues a final warning to Iran: negotiate or face destruction of your infrastructure.
The bloc uses a 'riproiezione' technique, projecting US power through explicit threats of civilian destruction, while framing Iran's response as reactive and defensive.
The Iranian attacks on shipping that preceded the US blockade are omitted, which would show Iran as the initial aggressor.
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