
Trump trifft Selenskyj und al-Scharaa bei NATO-Gipfel in Ankara
Der US-Präsident will mit dem ukrainischen Staatschef Wege zur Beendigung des Krieges erörtern und danach mit Putin telefonieren; zugleich steht das Bündnis unter Spannung wegen Verteidigungsausgaben und des Iran-Konflikts.
Präsident Donald Trump wird am Rande des NATO-Gipfels in Ankara am Mittwoch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zusammentreffen. Nach Angaben des Weißen Hauses ist für Dienstag zunächst ein Gespräch mit dem türkischen Gastgeber Recep Tayyip Erdoğan vorgesehen. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter erklärte, Trump wolle mit Selenskyj erörtern, „wie wir den Krieg beenden können“, und werde sich im Anschluss mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung setzen. Beide hatten am Samstag in getrennten Telefonaten mit Trump auch über den Ukraine-Konflikt gesprochen.
Aus Washingtoner Sicht hat sich die Front in den vergangenen Monaten verfestigt, ohne dass eine Seite nennenswerte Fortschritte erzielt. Der Präsident verspüre eine „echte Dringlichkeit“, die Kampfhandlungen zu beenden, so der Beamte. In Kiew bewertete Selenskyj die Lage ähnlich und nannte die Entschlossenheit Amerikas entscheidend. Der Kreml-Außenberater Juri Uschakow teilte mit, Trump habe in dem Telefonat mit Putin seine Bereitschaft bekräftigt, zu einer raschen Einstellung der Feindseligkeiten beizutragen. Die von Washington vermittelten Gespräche zwischen Kiew und Moskau waren zuletzt ins Stocken geraten, weil das Weiße Haus nach Darstellung europäischer Diplomaten vorrangig mit dem Iran-Konflikt befasst war.
Das Bündnis steht indes unter erheblicher Spannung. Trump verlangt von den europäischen Partnern, ihre Verteidigungsausgaben unverzüglich auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Der US-Botschafter bei der NATO, Matt Whitaker, bezeichnete dies als „wirklich entscheidend“. Europäische Verbündete und Kanada haben ihre Investitionen 2025 nach eigenen Angaben um mehr als 139 Milliarden Dollar gesteigert, doch viele Staaten liegen weiter hinter den Zielen zurück. Für Verstimmung sorgt zudem der amerikanische Kurs im Iran-Krieg. Mehrere Mitglieder hatten den USA die Nutzung von Militärbasen für Präventivschläge verweigert und beteiligen sich nicht an der Öffnung der Straße von Hormus. Trump hat die mangelnde Unterstützung wiederholt als Beleg für eine einseitige Lastenverteilung angeführt und einen Austritt aus der Allianz ins Spiel gebracht. Die geplante Abziehung von 5.000 US-Soldaten aus Europa sowie das fortbestehende Interesse an Grönland verschärfen die Unsicherheit.
Die Gipfelerklärung wird voraussichtlich ein Bekenntnis zur Unterstützung der Ukraine enthalten. Die Verbündeten wollen für 2026 Militärhilfen im Umfang von 70 Milliarden Euro zusagen, die teils aus bilateralen Zusagen und einer EU-Kreditfazilität stammen; die Vereinigten Staaten werden sich daran nicht finanziell beteiligen. Zugleich soll der Iran aufgefordert werden, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu achten. Für das Gastgeberland Türkei steht die Stärkung der eigenen Rüstungsindustrie und die Aufhebung von Handelsbeschränkungen innerhalb der NATO im Vordergrund. Das Treffen mit al-Scharaa, dem Washington eine aktivere Rolle gegen die Hisbollah nahegelegt hatte, bleibt in seiner Zielsetzung vage; al-Scharaa hat ein militärisches Engagement abgelehnt. Nach dem Gipfel wird Trump eine Pressekonferenz abhalten. Seine Sondergesandten Witkoff und Kushner sollen die Vermittlungsbemühungen fortsetzen und sind nach Moskauer Angaben bereit, zu gegebener Zeit nach Moskau zu reisen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | +0.10 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
Trump's unilateralism threatens NATO unity, and his pressure on allies over defence spending and the Iran war undermines the alliance.
By repeatedly referencing Trump's past criticism of NATO and the ongoing Iran war, the framing creates a sense of crisis and urgency, making the summit a test of the alliance's resilience.
The scheduling detail that Zelensky's meeting is late in the day is omitted, as is Trump's plan to call Putin after the meeting.
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By focusing on the scheduling order and the Putin call, the narrative constructs a hierarchy of importance that places Russia at the center, using factual details to imply a natural order.
The broader context of NATO tensions over defence spending and the Iran war is omitted, as is the separate nature of the Syrian leader's meeting.
The summit is a routine diplomatic event; the schedule and Zelensky's remarks are reported without commentary.
By sticking to factual reporting and avoiding analysis of Trump's motives or alliance tensions, the narrative normalizes the summit and downplays any underlying conflict.
The scheduling detail that could imply Zelensky's lower priority is omitted, as is the broader context of Trump's criticism of NATO and the planned Putin call.
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