
Tödliches Polizei-Unglück in Pakistan: Australisches Mädchen bei Verwechslung erschossen
In Chakwal eröffneten pakistanische Sicherheitskräfte das Feuer auf einen Mietwagen und töteten die zehnjährige Hania; Canberra verlangt volle Aufklärung.
Die tragische Verwechslung im pakistanischen Distrikt Chakwal, bei der eine australische Familie ins Visier einer Eliteeinheit geriet, hat international Bestürzung ausgelöst. In der Nacht zum Mittwoch, so die Darstellung der Polizei von Punjab, stoppten die Beamten einen Wagen, dessen Insassen sie für flüchtende Räuber hielten. Tatsächlich handelte es sich um Adeel Ahmed, seine Frau und die Kinder Hania (10) und Aafan (11) – aus Perth stammende pakistanisch-australische Staatsbürger, die erst Tage zuvor nach dem Hadsch eingereist waren. Die Schüsse des Beamten töteten das Mädchen und verletzten den Vater sowie den Bruder schwer. Der verantwortliche Polizist wurde verhaftet, wie das Crime Control Department mitteilte; eine offizielle Untersuchung läuft.
Aus Canberraer Sicht verlangte die australische Regierung umgehend eine lückenlose Aufklärung und zog diplomatische Kanäle nach Islamabad. Auch der pakistanische Punjab-Innenminister verurteilte den Vorfall als „inakzeptables Fehlverhalten“ und versprach Konsequenzen. Die Elite Force, die eigentlich für Hochrisikoeinsätze gegen Terrorismus und organisiertes Verbrechen ausgebildet ist, steht nun wegen mangelhafter Kommunikation und fehlerhafter Gefahrenabwägung in der Kritik. Der Fall lenkt den Blick auf strukturelle Schwächen in der Ausbildung pakistanischer Spezialkräfte, die bereits in der Vergangenheit durch Übergriffe auffielen.
Parallel zu dieser Tragödie ereigneten sich in Nordamerika weitere Vorfälle, die die Frage nach polizeilicher Verhältnismäßigkeit und Sicherheitsprotokollen aufwerfen. Im kanadischen Toronto wurde ein Beamter schwer verletzt, als Verdächtige eines Autodiebstahls ihn mit ihrem Fahrzeug erfassten, nachdem die Polizei das Feuer eröffnet hatte; die unabhängige Sonderermittlungseinheit Ontarios nimmt den Fall unter die Lupe. In Pasadena, Kalifornien, filmten Dashcams einen bizarren Moment: Ein Polizist zückte spielerisch seine Waffe, woraufhin ein Kollege durch die Windschutzscheibe schoss und ihn an der Schulter traf. Der Polizeichef sprach von „bedauerlichem Verhalten“ und betonte, dass Scherze mit Dienstwaffen nicht toleriert würden.
Hinzu kommt die Rückkehr einer mutmaßlichen IS-Anhängerin nach Australien: Zeinab Ahmad, 31, wurde in Melbourne verhaftet und sieht sich Anklagen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber. Ihre siebenjährige Tochter, geboren im Lager, besucht nun eine öffentliche Schule in Victoria – ein Schicksal, das zeigt, wie Kinder von globalen Sicherheitskrisen gezeichnet werden, selbst fern der Kampfzonen. Die Vorfälle in Pakistan, Nordamerika und der Fall Ahmad belegen unterschiedliche Dimensionen von Gewalt und Verwechslung, die grenzübergreifend Diskussionen über polizeiliche Rechenschaftspflicht und den Schutz Unbeteiligter anstoßen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein neunjähriges australisches Mädchen wird von der pakistanischen Polizei durch eine tragische Verwechslung erschossen, der Vater fordert Gerechtigkeit. Derweil genießt die Tochter einer sogenannten „ISIS-Braut“ die Freiheit Australiens und besucht eine öffentliche Schule. Der Kontrast stellt Australien als Oase der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit dar, während das Chaos in Pakistan einem unschuldigen Kind das Leben kostete.
Die pakistanische Polizei eröffnete das Feuer auf ein Fahrzeug mit einer australischen Familie und tötete ein neunjähriges Mädchen, nachdem sie die Familie mit Räubern verwechselt hatte. Ein Polizist wurde wegen der fehlerhaften Schüsse festgenommen. Der Vorfall beleuchtet die Inkompetenz und die schießwütigen Reflexe der pakistanischen Polizei.
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