
Tödliche Überschwemmungen in Kentucky: Mindestens vier Opfer nach Starkregen
Gouverneur ruft den Notstand aus, während Rettungskräfte gegen überflutete Straßen und zerstörte Brücken kämpfen – weitere Regenfälle drohen.
Im US-Bundesstaat Kentucky sind infolge heftiger Regenfälle und großflächiger Überschwemmungen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Gouverneur Andy Beshear rief am Samstag den Notstand aus, um zusätzliche Ressourcen für Rettungseinsätze zu mobilisieren. Nach Angaben der Behörden fielen innerhalb kurzer Zeit zwischen 15 und 18 Zentimeter Niederschlag, örtlich sogar mehr, was Flüsse und Bäche über die Ufer treten ließ.
Die Todesopfer wurden laut Beshear in den Landkreisen Madison und Jackson registriert. Drei Menschen starben im Madison County: Nach Mitteilungen der Gerichtsmedizin wurden zwei Personen – ein Mann und eine Frau – in ihrem überfluteten Haus in der Stadt Richmond tot aufgefunden; ein weiterer Mann wurde mit seinem Fahrzeug auf der Tates Creek Road von den Wassermassen mitgerissen. Ein viertes Todesopfer wurde aus Jackson County gemeldet. Die Identitäten der Verstorbenen sind noch nicht vollständig bekannt gegeben.
Die Fluten haben weite Teile der Infrastruktur lahmgelegt. Mindestens zwölf Staatsstraßen sind nach Regierungsangaben unpassierbar, mehrere Brücken – insbesondere im Jessamine County – wurden vollständig zerstört. Rettungsteams, darunter Einheiten für schnelle Wasserrettung und die Staatspolizei, sind in den betroffenen Gebieten im Dauereinsatz und evakuieren Bewohner aus Häusern und Fahrzeugen. In Teilen des Bullitt County nahe Louisville ordneten die Katastrophenschutzbehörden vorsorglich Evakuierungen an, nachdem es an einem Staudamm zu einem Erdrutsch gekommen war. Der Damm selbst hielt jedoch stand, eine unmittelbare Bruchgefahr bestehe nicht.
Der Nationale Wetterdienst der USA warnte vor weiteren Starkregenfällen und möglichen Sturzfluten, die sich bis in die Nacht hinein verstärken könnten. Auch für das benachbarte Indiana wurden Hochwasserwarnungen ausgegeben, nachdem dort örtlich mehr als 25 Zentimeter Regen niedergegangen waren. Kentucky erlebte in den vergangenen Jahren wiederholt schwere Hochwasser; 2022 kamen bei beispiellosen Fluten Dutzende Menschen ums Leben. Die Such- und Bergungseinsätze dauern am Samstagabend an; der Gouverneur mahnte zur Vorsicht und riet dringend von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit ab.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The flooding in Kentucky has resulted in four confirmed deaths, with Governor Beshear declaring a state of emergency. The storm has put a dozen state roads out of commission, and rainfall amounts reached 10 inches in some areas. The focus is on the immediate disruption and the official response.
Heavy thunderstorms in Kentucky have killed four people, prompting the governor to declare a state of emergency. The National Weather Service has issued flash flood warnings for parts of Kentucky and Indiana, with more rain expected. The report focuses on the fatalities and weather warnings.
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