
Südkoreanischer Sternekoch droht Haftstrafe wegen Ameisen-Desserts
Die Staatsanwaltschaft in Seoul fordert ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von 20 Millionen Won für den Besitzer eines Zwei-Sterne-Restaurants, der Ameisen als Dessertgarnitur verwendete.
In Seoul hat die Staatsanwaltschaft am Montag eine einjährige Freiheitsstrafe und eine Geldbuße von 20 Millionen Won (rund 12.000 Euro) für den Inhaber eines mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants beantragt. Dem Betreiber wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von vier Jahren getrocknete Ameisen aus den USA und Thailand importiert und als Garnitur für Sorbets verwendet zu haben. Nach Schätzungen der Ermittler wurden rund 49.000 Ameisen in mehr als 12.200 Portionen serviert. Der Fall war ins Rollen gekommen, nachdem Beamte des Ministeriums für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit Online-Bewertungen mit Fotos der mit Ameisen bestreuten Gerichte entdeckt hatten.
Der Angeklagte räumte die Verwendung der Insekten ein, machte jedoch geltend, sie seien lediglich ein kleiner Bestandteil eines 15-gängigen Degustationsmenüs gewesen. Die Gäste seien vorab informiert worden und hätten zwischen der Ameisen-Garnitur und Alternativen wie essbaren Blüten oder fermentiertem Essig wählen können. Nach Angaben der Verteidigung entschieden sich etwa 60 Prozent der Kunden für die Ameisen. Zudem verwies der Restaurantbesitzer darauf, dass Ameisen in der gehobenen Gastronomie von Ländern wie Dänemark, Großbritannien und Australien als Zutat genutzt würden. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass dies in Südkorea illegal sei.
Die südkoreanische Lebensmittelbehörde betont hingegen, dass nach dem nationalen Lebensmittelsicherheitsgesetz nur zehn Insektenarten für den menschlichen Verzehr zugelassen sind – darunter Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer, nicht jedoch Ameisen. Laboruntersuchungen der Behörden ergaben zudem, dass die verwendeten Ameisen bis zu 55-mal höhere Schwermetallwerte aufwiesen als die zugelassenen Speiseinsekten. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft stellt der Import und das Servieren der nicht genehmigten Insekten einen klaren Verstoß gegen die Hygienevorschriften dar, der mit bis zu fünf Jahren Haft oder 50 Millionen Won Geldstrafe geahndet werden kann.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen regulatorischen Maßstäbe im Umgang mit Insekten als Lebensmittel. Während in Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas Ameisen traditionell verzehrt werden und in der westlichen Spitzenküche als innovative Zutat gelten, verfolgt Südkorea einen restriktiven Ansatz, der jede neue Insektenart einem aufwendigen Zulassungsverfahren unterwirft. Die Identität des Restaurants und des Betreibers wurde in den Gerichtsunterlagen nicht offengelegt; in Seoul gibt es insgesamt zehn Restaurants mit zwei Michelin-Sternen. Das Urteil des Bezirksgerichts Seoul-West wird für den 2. September erwartet.
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Die südkoreanische Justiz setzt die Lebensmittelsicherheitsgesetze streng durch, und der Gastronom muss sich für den Import und das Servieren nicht zugelassener Insekten verantworten.
Durch die Betonung der Menge importierter Ameisen und die Umrechnung der Geldstrafe in eine lokale Währung macht der Bericht den Verstoß konkret und nachvollziehbar.
Der Bericht lässt die Verteidigung des Kochs aus, dass die Ameisen nur ein kleiner Teil des Menüs waren, die in der Berichterstattung des afrikanischen Blocks vorhanden ist.
Das südkoreanische Gesetz ist klar: Nur zehn Insektenarten sind erlaubt, und Ameisen gehören nicht dazu. Der Gastronom gab die Verwendung zu, minimierte jedoch deren Ausmaß.
Durch die Zitierung der Verteidigung des Kochs gleicht der Bericht die Anklage mit der Perspektive des Angeklagten aus und bietet ein differenzierteres Bild.
Der Bericht lässt die spezifische Menge von 49.000 importierten Ameisen aus, die in der Berichterstattung des Golfblocks vorhanden ist.
Der Koch wollte mit Ameisen eine säuerliche Note hinzufügen, aber das Gesetz erlaubt es nicht. Jetzt riskiert er Gefängnis für eine unkonventionelle kulinarische Wahl.
Durch einen leicht ironischen Ton ('das hätte er nicht tun sollen') deutet der Bericht ein implizites Urteil an, ohne offen kritisch zu sein, und stellt die Handlung als naiven Fehler dar.
Der Bericht lässt sowohl die Menge der Ameisen als auch die Verteidigung des Kochs aus, dass sie ein kleiner Teil des Menüs waren, und konzentriert sich ausschließlich auf den Verstoß gegen die Vorschriften.
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert ein exemplarisches Urteil für Verstöße gegen Gesundheitsvorschriften, unabhängig vom Prestige des Restaurants.
Durch die trockene, kommentarlose Darstellung der Fakten stützt sich der Bericht auf die Autorität offizieller Quellen und vermeidet jede narrative Ausschmückung.
Der Bericht lässt die Verteidigung des Kochs und die Menge der Ameisen aus und präsentiert nur die Anklage und den rechtlichen Antrag.
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