
Sportflugzeugabsturz nahe Nancy: Behörden prüfen Berichte über mehrere Tote
Neben dem Unglück mit Fallschirmspringern in Frankreich kam es am Wochenende zu weiteren Flugvorfällen – darunter ein Startabbruch in Miami, eine Drohnenannäherung in New Jersey und ein kritisierter Tiefflug in Texas.
Ein Kleinflugzeug ist am Sonntag nahe der lothringischen Stadt Nancy abgestürzt. Das Unglück ereignete sich in Tomblaine, etwa 400 Kilometer östlich von Paris. Nach Angaben der Präfektur des Départements Meurthe-et-Moselle stürzte die Maschine mit einer Gruppe von Fallschirmspringern an Bord ab. Lokale Medien, darunter die Regionalzeitung L’Est Républicain, berichteten übereinstimmend von möglicherweise mehreren Todesopfern. Die Behörden bestätigten diese Angaben zunächst nicht, riefen aber dazu auf, den Unglücksort zu meiden, um Rettungskräften und Polizei freien Zugang zu lassen. Der Präfekt Yves Séguy kündigte eine Pressekonferenz im Beisein von Vertretern der Staatsanwaltschaft, der Polizei und des Rettungsdienstes an. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez wurde ebenfalls am Absturzort erwartet. Das Flugzeug war am Morgen vom Flugplatz Nancy-Essey gestartet.
In Miami (US-Bundesstaat Florida) musste unterdessen eine Boeing 737 der American Airlines den Start abbrechen, nachdem ein Privatjet unberechtigt auf die aktive Startbahn gerollt war. Aus Aufzeichnungen des Funkverkehrs geht ein gereizter Dialog zwischen dem Piloten des Geschäftsflugzeugs und der Flugverkehrskontrolle hervor; die Distanz zwischen den beiden Maschinen betrug zeitweise nur rund 540 Meter. Verletzt wurde niemand. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat eine Untersuchung eingeleitet.
Im US-Bundesstaat New Jersey entging ein United-Airlines-Flugzeug nur knapp einer Kollision mit einer Drohne. Der Pilot der aus Key West kommenden Maschine mit 106 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern meldete beim Landeanflug auf Newark, dass sich das unbemannte Gerät etwa 30 Meter unter seiner Boeing 737 befunden habe. Die Maschine landete wenig später sicher. Auch zu diesem Vorfall nahm die FAA Ermittlungen auf.
Für scharfe Kritik unter Luftfahrtexperten sorgte ein Manöver in Horseshoe Bay (Texas): Ein mit Qatar-Airways-Emblem lackiertes Frachtflugzeug überflog den Boden in einer Höhe von gerade einmal 7,5 Metern, bevor es wieder aufstieg. Robert Sumwalt, ehemaliger Vorsitzender der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB, nannte den Vorfall gegenüber CBS News ein „Beispiel für idiotische Pilotenkunststücke“. Die Eigentümerin Jetran erklärte, es habe sich um einen letzten Testflug gehandelt; die Maschine sei weder im Besitz noch unter der Kontrolle von Qatar Airways gestanden. Die zuständigen Behörden haben Prüfungen angekündigt.
Die genaue Opferzahl des Absturzes in Frankreich blieb am Abend unbestätigt; die Ermittlungen aller vier Vorfälle dauern an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The aircraft incident in France is reported soberly, focusing on authorities' procedures and uncertainty about casualties. No reference to US incidents.
European coverage mixes the French crash account with several US near-miss incidents, sharply criticizing American pilot behavior as 'idiotic tricks'. The tone blends alarm over the crash and outrage over recklessness.
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