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SportMontag, 29. Juni 2026

Sinner strauchelt bei Wimbledon-Auftakt: Satzverlust und blutige Schuhspur

Der Titelverteidiger verliert gegen Miomir Kecmanovic den dritten Satz im Tiebreak und kämpft mit einer Fußverletzung, während Novak Djokovic und Aryna Sabalenka noch auf ihren Einsatz warten.

Die Titelverteidigung des Weltranglistenersten Jannik Sinner begann am Montag auf dem Centre Court mit einem Schock. Der Italiener gab im ersten Satz gegen den Serben Miomir Kecmanovic sein Aufschlagspiel zum 4:6 ab und musste nach einem gewonnenen zweiten Durchgang (6:3) den dritten Satz im Tiebreak mit 6:7 abgeben. Eine blutige Verfärbung an seinem linken Schuh, die nach einem Sturz im dritten Satz sichtbar wurde, warf Fragen nach seiner körperlichen Verfassung auf. Sinner führte im vierten Satz mit 4:2, als die Partie noch nicht beendet war.

Der 24-Jährige, der im Vorjahr Carlos Alcaraz im Finale bezwungen hatte, agierte ungewohnt fehleranfällig. Zwei Doppelfehler im neunten Spiel des ersten Satzes ermöglichten Kecmanovic das entscheidende Break. Zwar steigerte sich Sinner im zweiten Satz mit einem frühen Break und druckvollem Grundlinienspiel, doch der serbische Außenseiter, Nummer 51 der Welt, erzwang mit konstantem Rückschlagspiel den Tiebreak und nutzte die Unsicherheiten des Favoriten. Die TV-Bilder zeigten, wie Sinner nach einem Ausrutscher auf dem frischen Rasen humpelte und später eine rötliche Spur am Schuhwerk zu erkennen war – eine mögliche Folge der Blasenbildung oder einer aufgeplatzten Wunde.

Der Auftritt nährt die Zweifel, die Sinner seit seinem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde von Roland Garros begleiten. Damals hatte er gegen Juan Manuel Cerúndolo unter großer Hitze einen Zwei-Satz-Vorsprung verspielt und war ausgeschieden. In der Vorbereitung auf Wimbledon verzichtete er erstmals auf Rasenturniere, unterzog sich stattdessen medizinischen Tests in Mailand und trainierte mit einem Glukosesensor, um Stoffwechselreaktionen besser zu verstehen. Aus italienischen Medien verlautete, er habe „ein paar Dinge in der Vorbereitung korrigiert“, doch die Anfälligkeit bei hohen Temperaturen – auch in London stiegen die Werte auf über 30 Grad – bleibt ein Thema.

Während Sinner kämpfte, warteten die weiteren Stars des Tages noch auf ihren Auftritt. Novak Djokovic, siebenfacher Champion und mit 39 Jahren auf der Jagd nach dem 25. Grand-Slam-Titel, sollte am späten Nachmittag gegen den Chinesen Wu Yibing auf den Centre Court treten. Aryna Sabalenka, die Weltranglistenerste der Damen, eröffnete das Programm gegen Teodora Kostović. Die Rückkehr von Serena Williams, die am Dienstag ihr erstes Einzel seit 2022 bestreitet, warf ihre Schatten voraus. Die US-Amerikanerin kritisierte unterdessen die Anti-Doping-Regularien als „unprofessionell“ und „unvernünftig“.

Für Sinner geht es am Dienstag weiter: Sollte er die Partie noch drehen, träfe er in der zweiten Runde auf den Sieger der Begegnung zwischen Nuno Borges und Tristan Boyer. Die körperliche Verfassung des Titelverteidigers bleibt die entscheidende Unbekannte auf seinem Weg durch das Turnier.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Kontinentaleuropäische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Kontinentaleuropäische Presse
SkepsisAlarm

Serena Williams' Wimbledon-Comeback wird von einem Abnehmmittel überschattet, das sie als karriereverändernd preist. Mediziner warnen davor, solche Präparate zu Lifestyleprodukten zu machen, und die Anti-Doping-Agenturen beobachten die Entwicklung genau.

Atlantische / angloamerikanische Presse
EmpörungAlarm

Serena Williams hat das Anti-Doping-System des Tennis scharf kritisiert und es als unprofessionell und unvernünftig bezeichnet, kurz vor ihrem Wimbledon-Comeback. Gleichzeitig schlägt Jack Draper Alarm wegen der zunehmenden Verletzungskrise im Herrentennis und fordert den Sport zum Handeln auf.

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Montag, 29. Juni 2026

Sinner strauchelt bei Wimbledon-Auftakt: Satzverlust und blutige Schuhspur

Der Titelverteidiger verliert gegen Miomir Kecmanovic den dritten Satz im Tiebreak und kämpft mit einer Fußverletzung, während Novak Djokovic und Aryna Sabalenka noch auf ihren Einsatz warten.

Die Titelverteidigung des Weltranglistenersten Jannik Sinner begann am Montag auf dem Centre Court mit einem Schock. Der Italiener gab im ersten Satz gegen den Serben Miomir Kecmanovic sein Aufschlagspiel zum 4:6 ab und musste nach einem gewonnenen zweiten Durchgang (6:3) den dritten Satz im Tiebreak mit 6:7 abgeben. Eine blutige Verfärbung an seinem linken Schuh, die nach einem Sturz im dritten Satz sichtbar wurde, warf Fragen nach seiner körperlichen Verfassung auf. Sinner führte im vierten Satz mit 4:2, als die Partie noch nicht beendet war.

Der 24-Jährige, der im Vorjahr Carlos Alcaraz im Finale bezwungen hatte, agierte ungewohnt fehleranfällig. Zwei Doppelfehler im neunten Spiel des ersten Satzes ermöglichten Kecmanovic das entscheidende Break. Zwar steigerte sich Sinner im zweiten Satz mit einem frühen Break und druckvollem Grundlinienspiel, doch der serbische Außenseiter, Nummer 51 der Welt, erzwang mit konstantem Rückschlagspiel den Tiebreak und nutzte die Unsicherheiten des Favoriten. Die TV-Bilder zeigten, wie Sinner nach einem Ausrutscher auf dem frischen Rasen humpelte und später eine rötliche Spur am Schuhwerk zu erkennen war – eine mögliche Folge der Blasenbildung oder einer aufgeplatzten Wunde.

Der Auftritt nährt die Zweifel, die Sinner seit seinem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde von Roland Garros begleiten. Damals hatte er gegen Juan Manuel Cerúndolo unter großer Hitze einen Zwei-Satz-Vorsprung verspielt und war ausgeschieden. In der Vorbereitung auf Wimbledon verzichtete er erstmals auf Rasenturniere, unterzog sich stattdessen medizinischen Tests in Mailand und trainierte mit einem Glukosesensor, um Stoffwechselreaktionen besser zu verstehen. Aus italienischen Medien verlautete, er habe „ein paar Dinge in der Vorbereitung korrigiert“, doch die Anfälligkeit bei hohen Temperaturen – auch in London stiegen die Werte auf über 30 Grad – bleibt ein Thema.

Während Sinner kämpfte, warteten die weiteren Stars des Tages noch auf ihren Auftritt. Novak Djokovic, siebenfacher Champion und mit 39 Jahren auf der Jagd nach dem 25. Grand-Slam-Titel, sollte am späten Nachmittag gegen den Chinesen Wu Yibing auf den Centre Court treten. Aryna Sabalenka, die Weltranglistenerste der Damen, eröffnete das Programm gegen Teodora Kostović. Die Rückkehr von Serena Williams, die am Dienstag ihr erstes Einzel seit 2022 bestreitet, warf ihre Schatten voraus. Die US-Amerikanerin kritisierte unterdessen die Anti-Doping-Regularien als „unprofessionell“ und „unvernünftig“.

Für Sinner geht es am Dienstag weiter: Sollte er die Partie noch drehen, träfe er in der zweiten Runde auf den Sieger der Begegnung zwischen Nuno Borges und Tristan Boyer. Die körperliche Verfassung des Titelverteidigers bleibt die entscheidende Unbekannte auf seinem Weg durch das Turnier.

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Kontinentaleuropäische Presse
SkepsisAlarm

Serena Williams' Wimbledon-Comeback wird von einem Abnehmmittel überschattet, das sie als karriereverändernd preist. Mediziner warnen davor, solche Präparate zu Lifestyleprodukten zu machen, und die Anti-Doping-Agenturen beobachten die Entwicklung genau.

Atlantische / angloamerikanische Presse
EmpörungAlarm

Serena Williams hat das Anti-Doping-System des Tennis scharf kritisiert und es als unprofessionell und unvernünftig bezeichnet, kurz vor ihrem Wimbledon-Comeback. Gleichzeitig schlägt Jack Draper Alarm wegen der zunehmenden Verletzungskrise im Herrentennis und fordert den Sport zum Handeln auf.

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