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Wirtschaft & MärkteDonnerstag, 18. Juni 2026

Schweiz verliert Krone der Wettbewerbsfähigkeit an Singapur und Hongkong

Das jüngste IMD-Ranking zeigt eine asiatische Dominanz an der Spitze, während die Schweiz unter US-Zöllen und Frankenstärke leidet und Deutschland weiter abrutscht.

Die Schweiz hat ihre Spitzenposition im globalen Wettbewerbsfähigkeitsranking der Lausanner Business School IMD eingebüsst und ist von Platz eins auf Rang drei zurückgefallen. An die Spitze kehrte Singapur zurück, das bereits 2024 die Rangliste angeführt hatte, dicht gefolgt von Hongkong, das mit dem zweiten Platz sein bestes Ergebnis seit sieben Jahren erzielt. Damit verstärkt sich die Dominanz asiatischer Volkswirtschaften im oberen Tabellendrittel, die nun mit Singapur, Hongkong und dem auf Rang vier vorgerückten Taiwan drei der ersten vier Plätze besetzen.

Der Abstieg der Schweiz ist vor allem auf eine deutliche Schwäche bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zurückzuführen. Das IMD verweist auf das Zusammentreffen mehrerer Belastungsfaktoren: Die von Washington verhängten hohen Importzölle, der starke Schweizer Franken und ein daraus resultierender Einbruch bei den ausländischen Direktinvestitionen haben das Fundament des helvetischen Modells angegriffen. Auch andere europäische Staaten spüren die geopolitischen Verwerfungen; Deutschland etwa fiel um vier Plätze auf Rang 23 zurück und entfernt sich damit immer weiter von der Spitzengruppe. Aus Berliner und Zürcher Sicht unterstreicht dies, wie sehr handelspolitische Konflikte und Währungsvolatilität selbst etablierte Standorte treffen können.

Aus asiatischer Perspektive zeichnet das Ranking ein anderes Bild. Singapur profitierte von einem Sprung in der Unternehmenseffizienz, während Hongkong nach drei Jahren kontinuierlicher Verbesserung in allen vier Hauptpfeilern der Wettbewerbsfähigkeit überzeugte. Beobachter in Peking dürften den Aufstieg Hongkongs auch als Beleg für die anhaltende wirtschaftliche Widerstandskraft der Sonderverwaltungszone werten. Die Vereinigten Arabischen Emirate behaupteten sich auf Platz fünf, die USA kehrten mit Rang zehn in die Spitzengruppe zurück – ein Zeichen dafür, dass die protektionistische Handelspolitik Washingtons die eigene Position zumindest im Ranking nicht geschwächt hat.

Der diesjährige Befund offenbart eine grundlegende Verschiebung: Selbst kerngesunde Volkswirtschaften wie die Schweiz sind verwundbar gegenüber plötzlichen Veränderungen der Kapitalströme und wachsender geopolitischer Unsicherheit. Für Deutschland und andere europäische Mittelfeldnationen wird der Abstand zur Weltspitze grösser, während die asiatischen Rivalen mit strukturellen Reformen und hoher Anpassungsgeschwindigkeit punkten. Die kommenden Jahre dürften zeigen, ob Europa mit einer vertieften Integration und gezielten Investitionsoffensiven gegensteuern kann oder ob sich das Gravitationszentrum der globalen Wettbewerbsfähigkeit endgültig nach Osten verlagert.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die Schweiz verliert ihre Spitzenposition in der globalen Wettbewerbsfähigkeit und fällt aufgrund rückläufiger Investitionen und Handelskonflikte auf Platz drei zurück. Das Schweizer Modell bleibt grundsolide, doch der Aufstieg Singapurs und Hongkongs signalisiert eine Stärkung Asiens. Auch Deutschland rutscht ab, was die wachsende Kluft zwischen den europäischen Volkswirtschaften verdeutlicht.

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Singapur erobert den Spitzenplatz im IMD-Ranking und verdrängt die Schweiz, die unter US-Zöllen und einem starken Franken leidet. Hongkong steigt auf Rang zwei und festigt Asiens Griff nach den Top-Positionen. Der Abstieg der Schweiz zeigt die Anfälligkeit westlicher Volkswirtschaften für veränderte Kapitalströme und geopolitische Spannungen.

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Schweiz verliert Krone der Wettbewerbsfähigkeit an Singapur und Hongkong

Das jüngste IMD-Ranking zeigt eine asiatische Dominanz an der Spitze, während die Schweiz unter US-Zöllen und Frankenstärke leidet und Deutschland weiter abrutscht.

Die Schweiz hat ihre Spitzenposition im globalen Wettbewerbsfähigkeitsranking der Lausanner Business School IMD eingebüsst und ist von Platz eins auf Rang drei zurückgefallen. An die Spitze kehrte Singapur zurück, das bereits 2024 die Rangliste angeführt hatte, dicht gefolgt von Hongkong, das mit dem zweiten Platz sein bestes Ergebnis seit sieben Jahren erzielt. Damit verstärkt sich die Dominanz asiatischer Volkswirtschaften im oberen Tabellendrittel, die nun mit Singapur, Hongkong und dem auf Rang vier vorgerückten Taiwan drei der ersten vier Plätze besetzen.

Der Abstieg der Schweiz ist vor allem auf eine deutliche Schwäche bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zurückzuführen. Das IMD verweist auf das Zusammentreffen mehrerer Belastungsfaktoren: Die von Washington verhängten hohen Importzölle, der starke Schweizer Franken und ein daraus resultierender Einbruch bei den ausländischen Direktinvestitionen haben das Fundament des helvetischen Modells angegriffen. Auch andere europäische Staaten spüren die geopolitischen Verwerfungen; Deutschland etwa fiel um vier Plätze auf Rang 23 zurück und entfernt sich damit immer weiter von der Spitzengruppe. Aus Berliner und Zürcher Sicht unterstreicht dies, wie sehr handelspolitische Konflikte und Währungsvolatilität selbst etablierte Standorte treffen können.

Aus asiatischer Perspektive zeichnet das Ranking ein anderes Bild. Singapur profitierte von einem Sprung in der Unternehmenseffizienz, während Hongkong nach drei Jahren kontinuierlicher Verbesserung in allen vier Hauptpfeilern der Wettbewerbsfähigkeit überzeugte. Beobachter in Peking dürften den Aufstieg Hongkongs auch als Beleg für die anhaltende wirtschaftliche Widerstandskraft der Sonderverwaltungszone werten. Die Vereinigten Arabischen Emirate behaupteten sich auf Platz fünf, die USA kehrten mit Rang zehn in die Spitzengruppe zurück – ein Zeichen dafür, dass die protektionistische Handelspolitik Washingtons die eigene Position zumindest im Ranking nicht geschwächt hat.

Der diesjährige Befund offenbart eine grundlegende Verschiebung: Selbst kerngesunde Volkswirtschaften wie die Schweiz sind verwundbar gegenüber plötzlichen Veränderungen der Kapitalströme und wachsender geopolitischer Unsicherheit. Für Deutschland und andere europäische Mittelfeldnationen wird der Abstand zur Weltspitze grösser, während die asiatischen Rivalen mit strukturellen Reformen und hoher Anpassungsgeschwindigkeit punkten. Die kommenden Jahre dürften zeigen, ob Europa mit einer vertieften Integration und gezielten Investitionsoffensiven gegensteuern kann oder ob sich das Gravitationszentrum der globalen Wettbewerbsfähigkeit endgültig nach Osten verlagert.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die Schweiz verliert ihre Spitzenposition in der globalen Wettbewerbsfähigkeit und fällt aufgrund rückläufiger Investitionen und Handelskonflikte auf Platz drei zurück. Das Schweizer Modell bleibt grundsolide, doch der Aufstieg Singapurs und Hongkongs signalisiert eine Stärkung Asiens. Auch Deutschland rutscht ab, was die wachsende Kluft zwischen den europäischen Volkswirtschaften verdeutlicht.

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Singapur erobert den Spitzenplatz im IMD-Ranking und verdrängt die Schweiz, die unter US-Zöllen und einem starken Franken leidet. Hongkong steigt auf Rang zwei und festigt Asiens Griff nach den Top-Positionen. Der Abstieg der Schweiz zeigt die Anfälligkeit westlicher Volkswirtschaften für veränderte Kapitalströme und geopolitische Spannungen.

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