
Speicherkosten-Schock: KI-Nachfrage macht Smartphones unter 100 Dollar unrentabel
Während Samsung und Motorola neue Faltgeräte mit KI-Funktionen vorstellen, treiben steigende Speicherpreise das untere Preissegment aus dem Markt.
Die Kosten für den Speicher in Smartphones der Einstiegsklasse könnten sich im dritten Quartal 2026 vervierfachen. Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts Omdia steigen die Materialkosten für Geräte unter 100 Dollar von zuvor rund 14 auf etwa 70 Dollar, was eine profitable Fertigung nahezu unmöglich macht. Auslöser ist die starke Nachfrage nach hochkapazitativen Speicherchips für KI-Server und Rechenzentren, die Hersteller wie Samsung und SK Hynix dazu veranlasst, Produktionskapazitäten von herkömmlichen DRAM- und NAND-Komponenten abzuziehen. Die Verknappung trifft das Niedrigpreissegment unverhältnismäßig hart, da dort die Speicherkosten einen großen Anteil am Gesamtpreis ausmachen.
Zeitgleich präsentiert die Branche im Premiumsegment eine neue Generation von Falt-Smartphones. Samsung hat mit der Galaxy-Z-Fold8-Serie drei Geräte vorgestellt, die auf künstliche Intelligenz und veränderte Formfaktoren setzen. Das Basismodell Fold8 kommt im Passformat, wiegt 201 Gramm und nutzt den Snapdragon 8 Elite Gen 5. Erste Testberichte aus den USA und Indien heben die kompaktere Bauweise und die für Videoinhalte optimierte 4:3-Innenanzeige hervor, verweisen aber auf weiterhin sichtbare Faltspuren. Motorola brachte unterdessen in Indonesien das Razr Fold auf den Markt – ein Buch-Foldable mit 8,1-Zoll-Display, 6.000-Milliamperestunden-Akku und einem Preis von umgerechnet rund 1.600 Euro. Beide Hersteller integrieren KI-Funktionen wie Echtzeitübersetzung und Bildoptimierung, die zunehmend über Abonnementmodelle vermarktet werden.
Für Verbraucher zeichnet sich eine Zweiteilung des Marktes ab. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Smartphones stieg im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 577 Dollar, während die weltweiten Auslieferungen im zweiten Quartal um 4 Prozent zurückgingen. Omdia prognostiziert für das Gesamtjahr einen Rückgang der Stückzahlen um 12 Prozent, wobei Geräte unter 400 Dollar mit einem Minus von 22 Prozent am stärksten betroffen sein dürften. Marken wie Vivo, Oppo und Xiaomi verzeichneten bereits zweistellige Rückgänge und versuchen, gestiegene Kosten durch reduzierte Display- und Kameraspezifikationen sowie Preiserhöhungen aufzufangen. Gleichzeitig steigen die laufenden Kosten für Besitzer von Premiumgeräten durch Cloud-Speicher, KI-Dienste und Reparaturen, was den Gesamtaufwand über die Lebensdauer weiter erhöht.
Aus Sicht der Hersteller ist eine baldige Entspannung nicht in Sicht. Omdia rechnet frühestens in etwa einem Jahr mit einer Stabilisierung der Speicherpreise. Bis dahin dürften zahlreiche Anbieter das Segment unter 100 Dollar vollständig räumen und sich auf margenstärkere Mittelklasse- und Premiummodelle konzentrieren. Die nächste Wegmarke bilden die Quartalszahlen der großen Chiphersteller sowie die Markteinführungspreise der für September erwarteten kompakten Foldables weiterer Anbieter.
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Die neue Smartphone-Generation definiert Prioritäten neu: Akku, Display und Zubehör zählen mehr als technische Spezifikationen.
Es beschreibt eine natürliche Marktentwicklung ohne Nennung von Marken oder Modellen, wodurch die Veränderung unvermeidlich und universell erscheint.
Bestimmte Marken (Samsung, Motorola) und KI-Funktionen werden nicht erwähnt, die in anderen Berichterstattungen zentral sind.
Das Galaxy Z Fold 8 ist ein Erfolg, aber mit einigen Kompromissen: Das Pass-Design ist eine Innovation, die Anpassung erfordert.
Es präsentiert eine ausgewogene Bewertung, die Stärken und Grenzen anerkennt und durch Objektivität Glaubwürdigkeit aufbaut.
Es berichtet nicht über den feierlichen Enthusiasmus der indischen Berichterstattung noch über den Fokus auf visuellen Komfort der lateinamerikanischen Berichterstattung.
Samsung hat die Freude an Smartphones zurückgebracht: Das Galaxy Z Fold 8 macht Spaß, ist futuristisch und definiert das Benutzererlebnis neu.
Es verwendet emotionale und persönliche Sprache ('Freude', 'Spaß'), um eine affektive Bindung zum Produkt herzustellen und es als Wiedergeburt darzustellen.
Es erwähnt nicht die Kompromisse oder Kritiken aus anderen Rezensionen, noch den Fokus auf visuellen Komfort oder Akku als Prioritäten.
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