
Royal Ascot und darüber hinaus: Emiratische Erfolge auf der globalen Bühne des Pferdesports
Während das Royal Ascot mit emiratischen Siegen und französischen Herausforderern glänzt, unterstreichen Langstreckenritte in Compiègne und australische Godolphin-Ableger die weltweite Strahlkraft.
Das königliche Treffen von Ascot, jenes fünf Tage währende Gipfeltreffen des internationalen Vollblutsports, hat am Dienstag mit einem emiratischen Triumph begonnen und verspricht an seinem zweiten Tag eine Auseinandersetzung von historischer Tragweite. Der von George Boughey trainierte Hengst Bo Eco, der im Besitz der Erben von Scheich Mohammed bin Obaid Al Maktoum steht, setzte sich in den St. James’s Palace Stakes über die Meile mit knappem Vorsprung gegen den favorisierten Justad durch. Unter dem erst 19-jährigen Billy Loughnane bewies das Pferd aus der Linie von Night of Thunder bemerkenswerte Stehvermögen, als es nach frühem Antritt auf der Außenseite nicht mehr nachließ. Dritter wurde der Godolphin-Vertreter Talk of New York – ein Ergebnis, das die tiefe Verwurzelung der emiratischen Vollblutzucht im europäischen Spitzensport erneut unterstreicht.
Am Mittwoch richtet sich der Blick auf den Prince of Wales’s Stakes, das Herzstück des zweiten Tages. Hier strebt der von Godolphin gestellte Ombudsman einen Sieg an, der ihn zum ersten Doppelsieger in diesem Rennen seit 31 Jahren machen würde. Der Wallach, trainiert von Charlie Appleby, hatte im Vorjahr mit einem überlegenen Auftritt auf schnellem Boden überzeugt und trifft nun auf den französischen Arc-Triumphator Daryz, dessen zwei Auftritte in Longchamp in diesem Frühjahr die Fachwelt elektrisierten. Die britische Wettpresse sieht Daryz als Favoriten, doch auch das von Scheich Ahmed bin Rashid Al Maktoum eingesetzte Pferd Al Maqam, das im Champion Stakes des Vorjahres Dritter wurde, meldet Ansprüche an. Die Konstellation verspricht ein taktisches Duell auf höchstem Niveau.
Parallel zum Ascot-Glamour behaupten die Emirate ihre Dominanz in einer ganz anderen Disziplin: Beim internationalen Distanzritt im französischen Compiègne treten emiratische Reiter über Distanzen von 100, 120 und 160 Kilometern an. Nach herausragenden Ergebnissen in Windsor und Castelsagrat im Jahr 2026 unterstreicht dieser Auftritt die systematische Förderung des Ausdauersports in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Scheich Rashid bin Dalmook Al Maktoum, Präsident des Dubai Equestrian Club, würdigte die kontinuierlichen Erfolge als Spiegel der staatlichen Unterstützung und der gewachsenen internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Auch in Australien entfaltet das emiratische Erbe Wirkung. Der Trainer Richard Litt, bekannt für seine glückliche Hand mit ehemaligen Godolphin-Pferden, schickt am Mittwoch in Canterbury den Wallach Balkans ins Rennen, der bereits drei Siege für den Stall aus Warwick Farm einfahren konnte. Am Wochenende debütiert zudem Aleppo Pine, ein weiterer Godolphin-Abgänger, in Randwick über 1000 Meter. Diese Karrieren illustrieren, wie die von Scheich Mohammed begründete globale Zuchtoperation selbst nach dem Verkauf von Pferden noch sportliche Impulse in den Rennsportnationen setzt.
Das Royal Ascot 2026 wird noch drei weitere Tage lang die Blicke der Turfwelt auf sich ziehen, während in Compiègne die Ausdauerprüfungen und in Sydney die nächsten Ex-Godolphin-Starter ihre Geschichten schreiben. Die emiratische Präsenz in all diesen Arenen – vom klassischen Galopprennen über den Distanzsport bis zur Zuchtverbreitung – zeichnet das Bild einer Nation, die den Pferdesport nicht nur als kulturelles Erbe, sondern als strategisches globales Projekt begreift.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die reiterliche Stärke der Vereinigten Arabischen Emirate wurde beim Royal Ascot mit prestigeträchtigen Siegen demonstriert, und die emiratischen Reiter bereiten sich darauf vor, auch die Distanzrennen in Compiègne zu dominieren. Die Erfolge spiegeln die starke Förderung des Sports wider und festigen die globale Führungsposition des Landes.
In Gonbad-e Kavus, Iran, wurden 208 Pferde dreier Rassen für die sechste Woche des Frühjahrsrennens gemeldet. Die Rennen finden von Donnerstag bis Samstag statt und testen Geschwindigkeit, Ausdauer und Wendigkeit der Tiere.
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