
Prinz George besucht ab September das Eliteinternat Eton – in den Fußstapfen seines Vaters
Der Kensington-Palast bestätigte, dass der zwölfjährige Thronfolger ab Herbst das traditionsreiche Eton College besuchen wird, das bereits Prinz William und Prinz Harry absolvierten.
Die Entscheidung ist gefallen: Prinz George, der älteste Sohn von Prinz William und Kate, wird ab September das Eton College besuchen. Der Kensington-Palast beendete damit wochenlange Spekulationen über den weiteren Bildungsweg des künftigen Königs, der im Juli 13 Jahre alt wird und derzeit gemeinsam mit seinen Geschwistern Charlotte und Louis die Lambrook School in Berkshire besucht. Der Wechsel an das nur wenige Kilometer entfernte Eliteinternat folgt einer Familientradition, die Prinz William 1995 begründete, als er als erster hochrangiger Royal nicht auf das schottische Gordonstoun, sondern auf Eton geschickt wurde.
Das 1440 von König Heinrich VI. gegründete Internat liegt gegenüber von Windsor Castle am Ufer der Themse und gilt als Kaderschmiede der britischen Elite. Zwanzig Premierminister, darunter David Cameron und Boris Johnson, sowie zahlreiche Aristokraten und Prominente wurden hier ausgebildet. Die jährlichen Schulgebühren betragen rund 63.000 Pfund (etwa 67.000 Schweizer Franken oder 73.000 Euro), wobei seit Kurzem eine Mehrwertsteuer von 20 Prozent auf Privatschulgebühren hinzukommt – ein politisch umstrittener Schritt der britischen Regierung, der die Kosten weiter in die Höhe treibt. Für die Familie Wales dürfte die unmittelbare Nähe zu ihrem Wohnsitz Adelaide Cottage, nur eine Viertelstunde entfernt, ein entscheidender Faktor gewesen sein.
Internationale Medien beleuchten die Nachricht aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Während britische Kommentatoren die dynastische Kontinuität und die geografische Nähe zum Familiensitz betonen, heben Berichte aus Australien und Asien die Rolle Etons als „Schule der künftigen Führungspersönlichkeiten“ hervor. Brasilianische und indonesische Korrespondenten verweisen auf die exorbitanten Kosten, die in lokaler Währung die Exklusivität der Institution unterstreichen. Die russische BBC-Ausgabe weist auf die neue Mehrwertsteuer hin, die das Schulgeld zusätzlich verteuert. In der Schweiz und in Deutschland wird Eton oft als Inbegriff britischer Klassengesellschaft wahrgenommen, doch die Entscheidung des Kronprinzenpaares zeigt auch eine pragmatische Seite: Die kurze Distanz erlaubt es, den Alltag des Thronfolgers so normal wie möglich zu gestalten.
Mit dem Schritt auf Eton setzt die Familie Wales ein klares Zeichen für die Verbindung von Tradition und Moderne. Prinz George, der nach seinem Vater an zweiter Stelle der Thronfolge steht, wird in einer Umgebung ausgebildet, die akademische Exzellenz mit einem Netzwerk aus Macht und Einfluss verbindet. Die Wahl dürfte auch die öffentliche Wahrnehmung der Monarchie prägen: Sie zeigt eine Dynastie, die an bewährten Institutionen festhält, ohne sich vollständig von der Gesellschaft abzukapseln. Für Beobachter in Kontinentaleuropa bleibt Eton ein faszinierendes Symbol britischer Elitenbildung – und die Welt wird genau verfolgen, wie der junge Prinz sich in dieser traditionsreichen Umgebung entwickelt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Ankündigung, dass Prinz George das Eton College besuchen wird, dreht sich um die horrenden jährlichen Kosten – über 300.000 Real – und den Status als Hochburg der Privilegien. Die Berichterstattung hat einen skeptischen Unterton und hinterfragt die Zugänglichkeit solcher Eliteinstitutionen selbst für einen künftigen Monarchen.
Die Aufnahme von Prinz George in Eton wird als natürliche Fortsetzung der königlichen Tradition dargestellt, da sein Vater und sein Onkel dort waren. Die Berichterstattung erwähnt die Schulgebühren sachlich und bewahrt einen neutralen, beschreibenden Ton.
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