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SportMittwoch, 17. Juni 2026

Zweite WM-Runde beginnt: Schweiz unter Druck, Mexiko und Südkorea im Gipfeltreffen

Am Donnerstag startet die zweite Gruppenphase mit vier Partien, darunter das Schweizer Duell gegen Bosnien-Herzegowina und der Kampf um die Spitze in Gruppe A zwischen Mexiko und Südkorea.

Eine Woche nach dem Eröffnungsspiel nimmt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an Fahrt auf. Am Donnerstag beginnt die zweite Runde der Gruppenphase, und für mehrere Mannschaften steht bereits viel auf dem Spiel. Im Mittelpunkt des Interesses steht das abendliche Aufeinandertreffen der beiden Auftaktsieger der Gruppe A: Gastgeber Mexiko empfängt in Guadalajara Südkorea. Beide Teams haben mit Siegen gegen Südafrika beziehungsweise Tschechien drei Punkte gesammelt, sodass der Gewinner dieser Partie einen großen Schritt in Richtung der Runde der letzten 32 machen würde – bei einem gleichzeitigen Unentschieden im Parallelspiel könnte sogar die vorzeitige Qualifikation perfekt sein.

Für das deutschsprachige Publikum richtet sich der Blick vor allem auf die Schweiz. Die Mannschaft von Murat Yakin trifft am späten Abend in Los Angeles auf Bosnien-Herzegowina. Nach dem überraschenden 1:1 gegen Außenseiter Katar zum Auftakt steht das Team unter Zugzwang. Ein weiterer Punktverlust würde die Ausgangslage für das letzte Gruppenspiel gegen Kanada erheblich erschweren. Bosnien wiederum, das bei seiner zweiten WM-Teilnahme gegen Kanada ebenfalls ein Remis erreichte, will mit einem Sieg historischen Boden betreten. Aus Schweizer Sicht ist die Partie eine frühe Bewährungsprobe für die viel zitierte Effizienz, die das Team bei vergangenen Turnieren ausgezeichnet hat.

Bereits am Nachmittag eröffnen Tschechien und Südafrika den Spieltag in Atlanta. Beide haben ihre ersten Spiele verloren – Tschechien mit 1:2 gegen Südkorea, Südafrika mit 0:2 gegen Mexiko – und stehen damit mit dem Rücken zur Wand. Eine zweite Niederlage käme einem vorzeitigen K.-o. gleich. Die Südafrikaner, die bei ihrer vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreichen wollen, müssen zudem auf den gesperrten Schlüsselspieler Themba Zwane verzichten. Tschechien setzt auf seine Standardsituationen, die schon gegen Südkorea kurzzeitig zur Führung reichten.

Im zweiten Spiel der Gruppe B trifft Co-Gastgeber Kanada in Vancouver auf Katar. Auch hier trennten sich beide Teams zum Auftakt unentschieden – Kanada gegen Bosnien, Katar gegen die Schweiz. Für den kanadischen Fußball, der nach langer Abstinenz wieder auf der Weltbühne steht, wäre ein Heimsieg ein Meilenstein. Katar hingegen möchte beweisen, dass das Remis gegen die Schweiz kein Zufall war und der asiatische Fußball weiter an Boden gewinnt.

Der Showdown zwischen Mexiko und Südkorea vereint gleich mehrere Erzählstränge. Mexiko, beflügelt vom enthusiastischen Heimpublikum, muss den gesperrten Abwehrchef César Montes ersetzen, was der schnellen südkoreanischen Offensive um Son Heung-min Räume öffnen könnte. Südkorea strebt derweil nach einem Stück Geschichte: Noch nie gelangen dem Team zwei Siege in Folge bei einer Weltmeisterschaft. Beobachter in Seoul verweisen auf die mentale Stärke, die das Team beim Comeback gegen Tschechien zeigte. Sollte Mexiko gewinnen, wäre der Gruppensieg greifbar; ein koreanischer Erfolg würde die Hierarchie in Gruppe A auf den Kopf stellen. Die zweite Runde verspricht somit frühe Klarheit – oder zusätzliche Spannung für die finalen Gruppenspiele.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Zweite WM-Runde beginnt: Schweiz unter Druck, Mexiko und Südkorea im Gipfeltreffen

Am Donnerstag startet die zweite Gruppenphase mit vier Partien, darunter das Schweizer Duell gegen Bosnien-Herzegowina und der Kampf um die Spitze in Gruppe A zwischen Mexiko und Südkorea.

Eine Woche nach dem Eröffnungsspiel nimmt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an Fahrt auf. Am Donnerstag beginnt die zweite Runde der Gruppenphase, und für mehrere Mannschaften steht bereits viel auf dem Spiel. Im Mittelpunkt des Interesses steht das abendliche Aufeinandertreffen der beiden Auftaktsieger der Gruppe A: Gastgeber Mexiko empfängt in Guadalajara Südkorea. Beide Teams haben mit Siegen gegen Südafrika beziehungsweise Tschechien drei Punkte gesammelt, sodass der Gewinner dieser Partie einen großen Schritt in Richtung der Runde der letzten 32 machen würde – bei einem gleichzeitigen Unentschieden im Parallelspiel könnte sogar die vorzeitige Qualifikation perfekt sein.

Für das deutschsprachige Publikum richtet sich der Blick vor allem auf die Schweiz. Die Mannschaft von Murat Yakin trifft am späten Abend in Los Angeles auf Bosnien-Herzegowina. Nach dem überraschenden 1:1 gegen Außenseiter Katar zum Auftakt steht das Team unter Zugzwang. Ein weiterer Punktverlust würde die Ausgangslage für das letzte Gruppenspiel gegen Kanada erheblich erschweren. Bosnien wiederum, das bei seiner zweiten WM-Teilnahme gegen Kanada ebenfalls ein Remis erreichte, will mit einem Sieg historischen Boden betreten. Aus Schweizer Sicht ist die Partie eine frühe Bewährungsprobe für die viel zitierte Effizienz, die das Team bei vergangenen Turnieren ausgezeichnet hat.

Bereits am Nachmittag eröffnen Tschechien und Südafrika den Spieltag in Atlanta. Beide haben ihre ersten Spiele verloren – Tschechien mit 1:2 gegen Südkorea, Südafrika mit 0:2 gegen Mexiko – und stehen damit mit dem Rücken zur Wand. Eine zweite Niederlage käme einem vorzeitigen K.-o. gleich. Die Südafrikaner, die bei ihrer vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreichen wollen, müssen zudem auf den gesperrten Schlüsselspieler Themba Zwane verzichten. Tschechien setzt auf seine Standardsituationen, die schon gegen Südkorea kurzzeitig zur Führung reichten.

Im zweiten Spiel der Gruppe B trifft Co-Gastgeber Kanada in Vancouver auf Katar. Auch hier trennten sich beide Teams zum Auftakt unentschieden – Kanada gegen Bosnien, Katar gegen die Schweiz. Für den kanadischen Fußball, der nach langer Abstinenz wieder auf der Weltbühne steht, wäre ein Heimsieg ein Meilenstein. Katar hingegen möchte beweisen, dass das Remis gegen die Schweiz kein Zufall war und der asiatische Fußball weiter an Boden gewinnt.

Der Showdown zwischen Mexiko und Südkorea vereint gleich mehrere Erzählstränge. Mexiko, beflügelt vom enthusiastischen Heimpublikum, muss den gesperrten Abwehrchef César Montes ersetzen, was der schnellen südkoreanischen Offensive um Son Heung-min Räume öffnen könnte. Südkorea strebt derweil nach einem Stück Geschichte: Noch nie gelangen dem Team zwei Siege in Folge bei einer Weltmeisterschaft. Beobachter in Seoul verweisen auf die mentale Stärke, die das Team beim Comeback gegen Tschechien zeigte. Sollte Mexiko gewinnen, wäre der Gruppensieg greifbar; ein koreanischer Erfolg würde die Hierarchie in Gruppe A auf den Kopf stellen. Die zweite Runde verspricht somit frühe Klarheit – oder zusätzliche Spannung für die finalen Gruppenspiele.

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