
Messi gegen England: Ein Duell, das zwei Jahrzehnte auf sich warten ließ
Im Halbfinale der WM 2026 kommt es zur ersten Begegnung Lionel Messis mit den Three Lions – ein Aufeinandertreffen, das durch einen Platzverweis und hohe Antrittsgagen jahrelang verhindert wurde.
Als Argentinien und England in der Nacht zum Donnerstag im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta den Finaleinzug unter sich ausmachen, endet für Lionel Messi eine bemerkenswerte Leerstelle seiner Karriere. Der 39-jährige Kapitän der Albiceleste, der im Achtelfinale gegen die Schweiz seinen 200. Länderspieleinsatz absolvierte und mit nun 21 Treffern der erfolgreichste Torschütze der WM-Geschichte ist, hat in mehr als zwei Jahrzehnten nahezu jeden großen Gegner herausgefordert – nur nicht England. Dass sich dies nun ausgerechnet in einem WM-Halbfinale ändert, verleiht dem Duell eine historische Tiefenschärfe, die weit über das Sportliche hinausweist.
Der letzte Vergleich beider Nationen datiert aus dem Jahr 2005, als sich die Wege des damals 18-jährigen Messi und der Three Lions in einem Freundschaftsspiel in Genf eigentlich hätten kreuzen sollen. Doch der Teenager, der wenige Monate zuvor bei seinem Länderspieldebüt gegen Ungarn nach nur 47 Sekunden mit einer Roten Karte vom Platz gestellt worden war, fehlte gesperrt. England gewann 3:2, und was folgte, war eine zwei Jahrzehnte währende Abstinenz. Aus englischer Perspektive wird diese Lücke auch mit wirtschaftlichen Erwägungen erklärt: Berichten zufolge verlangte der argentinische Verband für Testspiele mit Messi Gagen zwischen drei und vier Millionen Pfund, was die FA von einer Neuauflage abgehalten haben soll.
Nun, da die sportliche Konstellation die Begegnung erzwingt, rückt unweigerlich die Erinnerung an das Viertelfinale von 1986 in den Fokus, als Diego Maradona mit der „Hand Gottes“ und einem Jahrhunderttor die Engländer aus dem Turnier nahm. Messi, der Argentinien in Katar 2022 zum Titel führte und nun als erster Kapitän seit Cafu in drei aufeinanderfolgenden WM-Endspielen stehen könnte, äußerte sich in Kansas City betont sachlich: „Ich habe gegen fast alle großen Mannschaften gespielt, nur nicht gegen England. Es ist etwas Besonderes, weil sie eine Fußballmacht sind.“ Aus dem englischen Lager wiederum klingt Respekt, aber auch Vorfreude auf die sportliche Herausforderung. Der voraussichtliche Linksverteidiger Nico O’Reilly bezeichnete die Partie als „einmalige Gelegenheit“ und Messi als den besten Spieler, der je einen Fußballplatz betreten habe.
Für Argentinien, das als einziger südamerikanischer Vertreter unter den letzten Vier steht, geht es nicht nur um die Titelverteidigung, sondern auch um die Chance, als erste Mannschaft seit Brasilien 1962 den WM-Pokal zu behaupten. Der Weg dorthin führte über ein 3:1 gegen die Schweiz, bei dem Messi erstmals seit neun WM-Partien ohne eigenen Treffer blieb und die Tore anderen überließ. England seinerseits setzte sich nach Verlängerung mit 2:1 gegen Norwegen durch und steht zum zweiten Mal in den vergangenen drei Turnieren im Halbfinale. Der Sieger dieser Partie trifft im Endspiel auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Spanien und Frankreich.
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Maradonas Vermächtnis und Messis Langlebigkeit treffen in dieser historischen Begegnung aufeinander.
Es wird eine Parallele zwischen zwei Epochen gezogen, um das Spiel zu einem epischen Ereignis zu erheben, wobei Maradonas Figur als emotionale Brücke dient.
Die spezifischen Gründe, warum Messi nie gegen England gespielt hat, werden nicht erwähnt, ebenso wenig eine Analyse der aktuellen Form Englands.
Messi selbst bezeichnet dieses Duell als einzigartig und unwiederholbar, und seine Zahlen gegen Top-Teams sprechen für sich.
Direkte Zitate des Spielers werden verwendet, um die Bedeutung des Ereignisses zu authentifizieren, und Statistiken werden aufgelistet, um seine Statur zu untermauern.
Es wird weder auf den historischen Kontext der Rivalität zwischen Argentinien und England Bezug genommen noch auf Maradonas Spiel von 1986.
Es gibt eine unerklärliche Lücke in Messis Karriere, und jetzt wird sie endlich geschlossen: Hier sind die zwei Gründe, warum er nie gegen England gespielt hat.
Es wird ein sachlicher Ansatz verfolgt, der objektive Gründe (Spielpläne, Auslosungen) auflistet, um die Abwesenheit zu erklären, und das Spiel zu einer bloßen statistischen Korrektur macht.
Die emotionale Dimension oder die Parallele zu Maradona wird nicht erwähnt, ebenso wenig Messis eigene Aussagen.
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