
Mehrere tödliche Motorradunfälle in Lateinamerika und Italien
In Argentinien, Kolumbien, Brasilien und Italien kamen innerhalb kurzer Zeit Motorradfahrer bei Kollisionen ums Leben; die Behörden ermitteln zu den genauen Unfallhergängen.
In der Nacht zum Freitag sowie am Donnerstag haben sich in mehreren Ländern schwere Verkehrsunfälle mit Motorrädern ereignet, bei denen mindestens vier Menschen starben. Die Vorfälle trugen sich in der argentinischen Provinz Mendoza, in zwei kolumbianischen Städten, im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo sowie in der italienischen Region Apulien zu. Nach Behördenangaben waren die Opfer zwischen 16 und 65 Jahre alt; in drei Fällen handelte es sich um Alleinunfälle oder Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, in einem weiteren Fall ermittelt die Polizei wegen eines Tötungsdelikts im Straßenverkehr.
In Maipú bei Mendoza stieß ein 50-jähriger Motorradfahrer auf einer Suzuki AX 100 frontal mit einer Volkswagen Amarok zusammen. Laut Polizeiberichten versuchte der Fahrer des Geländewagens, in die Straße Mitre einzubiegen, als es zur Kollision kam. Der Motorradfahrer wurde von der Maschine geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Ein Alkoholtest bei dem festgenommenen Amarok-Fahrer ergab 0,00 Promille. Die Staatsanwaltschaft Maipú ordnete die Festnahme an. In Cúcuta, Kolumbien, verunglückte ein 65-Jähriger auf einer Yamaha BWS ohne Kennzeichen. Nach ersten Hypothesen der Verkehrsbehörden versuchte er, eine Öffnung im Mittelstreifen zu durchqueren, die für den Wasserablauf vorgesehen ist, und wurde dabei von einem Bus erfasst. Der Bus der Gesellschaft Catatumbo, der sich ohne Fahrgäste auf dem Weg in eine Werkstatt befand, überschlug sich; Fahrer und Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
In Bogotá eskalierte am Donnerstag ein Verkehrsstreit im Viertel San Isidro. Nach Darstellung der Sicherheitsbehörden wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung im öffentlichen Raum mit einer Stichwaffe attackiert und starb später in einem Krankenhaus. Der mutmaßliche Angreifer wurde noch am Tatort festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Im brasilianischen Cariacica erfasste eine Überwachungskamera, wie drei Motorräder auf der Rodovia José Sette entgegen der Fahrtrichtung unterwegs waren und ein Überholmanöver bei durchgezogener Linie durchführten. Als einer der Fahrer abbremste, um nach links in ein Wohnviertel abzubiegen, kam es zum Zusammenstoß. Ein 35-jähriger Motorradfahrer verlor die Kontrolle, prallte gegen eine Hauswand und starb. Eine Fußgängerin auf dem Gehweg wurde leicht verletzt. Der andere beteiligte Fahrer blieb unverletzt, ein Alkoholtest verlief negativ; er wurde wegen Verkehrsverstößen angezeigt.
Im süditalienischen Lecce verunglückte am Abend ein 16-Jähriger auf einer Voge r125 tödlich, nachdem das Motorrad von der Fahrbahn abkam und gegen eine Trockenmauer sowie einen Verkehrspfosten prallte. Sein gleichaltriger Sozius, syrischer Herkunft, wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft hat die Leiche zur Bestattung freigegeben. In allen Fällen dauern die Untersuchungen zu den exakten Unfallabläufen an; die Behörden in den betroffenen Ländern haben die Ermittlungen aufgenommen.
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Eine Serie nächtlicher Motorradunfälle und Straßengewalt in Lateinamerika forderte fünf Todesopfer. Die Vorfälle von Argentinien bis Brasilien unterstreichen eine anhaltende Krise der Verkehrsdisziplin und Aggressivität. Die Behörden sehen riskante Fahrmanöver und Straßenstreitigkeiten als gemeinsamen Nenner dieser Tragödien.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer starb bei einem nächtlichen Unfall in der Region Lecce, Italien. Der Jugendliche verlor die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen eine Mauer. Die örtlichen Behörden untersuchen die Umstände des isolierten Vorfalls.
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