
Heiratsantrag auf der Antenne des Empire State Building endet mit Festnahme
Zwei russische Extremsportler drangen auf die Spitze des New Yorker Wolkenkratzers vor, entrollten ein Friedensbanner und inszenierten einen Heiratsantrag, bevor sie von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden.
Am Mittwochmittag (Ortszeit) sind zwei Personen auf die Antennenspitze des Empire State Building in New York gelangt, haben dort ein Transparent mit einer Friedensbotschaft entrollt und offenbar einen Heiratsantrag inszeniert. Nach dem Abstieg wurden beide von der New Yorker Polizei festgenommen. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten.
Bei den Festgenommenen handelt es sich nach übereinstimmenden Medienberichten um die russischen Staatsangehörigen Angela Nikolau (33) und Ivan Beerkus (32, auch als Ivan Kusnezow geführt). Das Paar ist als sogenannte „Roofer“ bekannt, die ohne Sicherung auf hohe Bauwerke steigen, und war Gegenstand des Netflix-Dokumentarfilms „Skywalkers: A Love Story“ aus dem Jahr 2024. Die New Yorker Polizei bezifferte die Zahl der Anklagepunkte auf acht, darunter Einbruch, Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.
Die beiden, maskiert und schwarz gekleidet, hatten auf der schmalen Plattform der Antenne in rund 443 Metern Höhe ein schwarzes Banner mit der Aufschrift „Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht besiegt, kennt die Welt Frieden“ entrollt. Anschließend stiegen sie zu einer tiefer gelegenen Plattform hinab, wo der Mann niederkniete und der Frau einen Ring überreichte. Die Frau fotografierte den Ring vor der Kulisse Manhattans und veröffentlichte die Bilder in sozialen Netzwerken. Die Gebäudeverwaltung erklärte, der nicht genehmigte Vorfall habe zu keiner Zeit eine Gefahr für Mieter oder Besucher dargestellt; die Aussichtsplattform wurde vorübergehend geräumt.
Ungeklärt ist, wie das Paar den gesicherten Bereich überwinden konnte. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge könnten sie über eine Wartungsluke im 103. Stockwerk auf die Antenne gelangt sein. Die Polizei hatte während des Einsatzes Straßen rund um das Gebäude gesperrt und einen Hubschrauber aufsteigen lassen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
| Russische & GUS-Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.40 | critical |
| Lateinamerikanische Presse | −0.30 | critical |
Two young Russians perform a romantic and courageous act, but are unjustly punished by a hostile American system.
Perspective is reversed: the act is framed as romantic and the illegality as persecution. The narrative of 'Russophobia' is invoked to present the arrest as political.
It omits that the climbers violated US private property and safety laws, and that their arrest followed standard procedures.
The climbers broke the law and must face consequences; public safety comes before the romantic gesture.
Complexity is reduced to a simple legal violation, emphasizing individual responsibility and the need for deterrent punishment.
It omits the cultural context of the act as a romantic expression and possible disproportionality of the law enforcement response.
The United States persecutes young Russians for a romantic gesture while ignoring far more serious crimes.
It contrasts the arrest with alleged impunity for other crimes, creating a narrative of hypocrisy and discrimination.
It does not mention that the act violated safety regulations and that any other cases cited are not documented in the materials.
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