
Junger venezolanischer Nationalspieler Yimvert Berroterán nach Erdbeben tot aufgefunden
Der 18-jährige Mittelfeldspieler galt als eine der größten Hoffnungen des venezolanischen Fußballs und wurde nach tagelanger Suche in den Trümmern von La Guaira entdeckt.
Der 18-jährige venezolanische Fußballspieler Yimvert Berroterán ist nach den schweren Erdbeben in Venezuela tot geborgen worden. Sein Leichnam wurde am Freitag in den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes im Küstenort Los Corales im Bundesstaat La Guaira gefunden, wie die venezolanische Fußballföderation (FVF) und sein Verein Universidad Central de Venezuela (UCV FC) bestätigten.
Berroterán galt als eines der vielversprechendsten Talente des Landes. Der offensive Mittelfeldspieler hatte in der U-17-Nationalmannschaft 17 Partien bestritten und drei Tore erzielt; zuletzt gehörte er dem Kader der U-20-Auswahl an. Auf Vereinsebene debütierte er in dieser Saison für UCV FC in der ersten Liga und kam auf drei Einsätze. Nach örtlichen Medienberichten war er nach den Erdstößen am Mittwoch zunächst als vermisst gemeldet worden. Einige Quellen berichten, er sei unter den Trümmern noch bei Bewusstsein gewesen, doch seien Rettungskräfte und schweres Gerät nicht rechtzeitig eingetroffen; diese Darstellung ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Die Erdbebenserie, die Venezuela am Mittwoch erschütterte, hat nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 920 Todesopfer gefordert und 3.260 Verletzte verursacht. Die Präsidentin der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Opferzahlen am Freitag. Die Vereinten Nationen schätzen, dass über 50.000 Menschen vermisst werden. Unter den Toten befindet sich auch die Fußballspielerin Yordelis Pereira von Academia Puerto Cabello Femenino. Mehrere weitere Fußballer, darunter Juan Manuel Pimentel Berríos und Mainell Rondón, galten zunächst als vermisst; einige von ihnen wurden nach Angaben der FVF inzwischen lebend aufgefunden, andere werden weiter gesucht.
Die Rettungsarbeiten in den besonders betroffenen Küstenregionen um La Guaira und in der Hauptstadt Caracas dauern an. Nach Angaben der Interimspräsidentin Delcy Rodríguez sind inzwischen Hilfsteams aus neun Staaten – darunter Spanien, Mexiko, die USA und die Schweiz – im Einsatz; weitere Mannschaften aus Deutschland und Italien wurden erwartet. Die Region war am Freitag zudem von einem Nachbeben der Stärke 4,9 betroffen, das nach Behördenangaben jedoch keine größeren zusätzlichen Schäden verursachte.
Die genauen Umstände von Berroteráns Tod sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Behörden haben die Bergungs- und Identifizierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen; die Opferzahlen gelten als vorläufig. Die venezolanische Fußballföderation sprach von einer „unauslöschlichen Spur“, die der junge Spieler hinterlasse, und rief eine Trauerzeit aus.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Tragödie des jungen Talents Yimvert Berroterán, der bei vollem Bewusstsein unter Trümmern begraben wurde, hat Venezuela und die Fußballwelt erschüttert. Die Rettungskräfte kamen zu spät, trotz verzweifelter Hilferufe in den sozialen Medien, was ein tiefes Gefühl der Ohnmacht und Wut schürt. Sein Tod wird, zusammen mit Hunderten weiteren Opfern, als Symbol einer gebrochenen Generation und eines sich selbst überlassenen Landes dargestellt.
Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens in Venezuela ist auf 920 gestiegen, über 50.000 werden vermisst, während die Rettungsarbeiten mit dem Eintreffen internationaler Teams fortgesetzt werden. Unter den bestätigten Opfern befindet sich auch der junge Fußballer Yimvert Berroterán, Mittelfeldspieler der U20-Nationalmannschaft. Die Nachricht wird in den größeren Kontext der humanitären Katastrophe eingeordnet, in einem distanzierten Ton, der Zahlen und eingehende Hilfe auflistet.
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