
Historischer Triumph: Südafrika besiegt Südkorea 1:0 und steht erstmals im WM-Achtelfinale
Thapelo Masekos Tor in der 63. Minute in Monterrey beschert den Bafana Bafana den ersten Einzug in eine K.o.-Runde einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Mit einem präzisen Linksschuss in der 63. Minute ließ Thapelo Maseko das Estadio BBVA in Monterrey erzittern und schrieb südafrikanische Fußballgeschichte. Vor 51.243 Zuschauern setzte sich der Außenseiter mit 1:0 gegen Südkorea durch und sicherte sich als Gruppenzweiter hinter Gastgeber Mexiko erstmals das Ticket für die Runde der letzten 32. Es war der späte Lohn für eine couragierte Leistung, die alle bisherigen WM-Teilnahmen – 1998, 2002 und das enttäuschende Vorrunden-Aus als Gastgeber 2010 – in den Schatten stellte.
Dabei hatte die Partie mit einer Drangphase der Südkoreaner begonnen. Kang-in Lee verfehlte das Tor früh knapp, und die Asiaten kontrollierten über weite Strecken den Ballbesitz. Doch die von Hugo Broos neu formierte südafrikanische Elf fand zunehmend Räume. Oswin Appollis und Thalente Mbatha prüften vor der Pause den südkoreanischen Schlussmann Seung-gyu Kim, während Maseko mit seiner Schnelligkeit immer wieder Lücken riss. Nach dem Seitenwechsel brachte ein Hereingabe des eingewechselten Tshepang Moremi den entscheidenden Moment: Maseko nahm den Ball auf, zog nach innen und traf flach ins lange Eck. Südkoreas Trainer Hong Myung-bo reagierte mit drei Wechseln zur Halbzeit, doch die Defensive um Kapitän Ronwen Williams hielt dem zunehmend verzweifelten Druck stand.
Der Weg zu diesem Coup war steinig. Nach einem 0:2 gegen Mexiko und einem glücklichen 1:1 gegen Tschechien durch einen späten Strafstoß stand das Team vor dem letzten Gruppenspiel mit dem Rücken zur Wand. Dass ausgerechnet der 22-jährige Maseko, der im Januar von Mamelodi Sundowns nach Zypern ausgeliehen worden war, zum Helden wurde, unterstrich den Teamgeist. „Wir wussten, dass alle gegen uns waren – das hat uns nur noch mehr motiviert“, sagte Williams nach dem Abpfiff. Broos lobte die taktische Disziplin und die Gefährlichkeit bei Ballbesitz: „Wir hatten sehr schnelle Spieler auf dem Platz und haben sie alle eingesetzt, um die Räume zu finden.“
In Südafrika brachen in den frühen Morgenstunden spontane Feiern aus. Tausende strömten in Pyjamas und Morgenmänteln auf die Straßen, bliesen Vuvuzelas und sangen den Zulu-Chant „Shosholoza“. Präsident Cyril Ramaphosa würdigte auf X die „inspirierte Teamleistung“ und erklärte: „Wir bleiben vereint und hoffnungsvoll unter unserem Banner: Eine Nation. Ein Traum. Ein Ziel.“ Für die Bafana Bafana geht die Reise am 28. Juni in Los Angeles weiter, wo sie auf Co-Gastgeber Kanada treffen. Südkorea hingegen muss als Gruppendritter mit drei Punkten und einer Tordifferenz von -1 auf die Ergebnisse der anderen Gruppen warten, um als einer der acht besten Dritten doch noch weiterzukommen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Südafrika feiert seine erste Qualifikation für die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Nach dem 1:0-Sieg gegen Südkorea strömten die Fans in den frühen Morgenstunden auf die Straßen, bliesen Vuvuzelas und sangen. Die Nation würdigt die historische Leistung der Mannschaft.
Südafrika erwachte mit einer historischen Qualifikation aus seinem WM-Schlummer. Tausende gingen im Schlafanzug auf die Straße, um den 1:0-Sieg gegen Südkorea zu feiern. Das Team, angetrieben von Wut nach einem schwachen Start, überraschte alle mit dem Weiterkommen.
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