
Haalands Doppelpack ebnet Norwegen den Weg in die K.-o.-Runde
Mit einem 3:2 gegen Senegal sichert sich Norwegen erstmals seit 1998 das Ticket für die Runde der letzten 32 – und Erling Haaland setzt seine Torjagd fort.
Norwegen hat sich am Montagabend (Ortszeit) im MetLife Stadium von East Rutherford mit einem 3:2 über Senegal vorzeitig für die K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Der Sieg, der zweite im zweiten Gruppenspiel, bedeutet für die Skandinavier den ersten Einzug in ein WM-Achtelfinale seit 28 Jahren. Erling Haaland, der schon beim 4:1 gegen den Irak doppelt getroffen hatte, war erneut der entscheidende Mann.
Die Partie begann mit einem frühen Rückschlag für Norwegen: Julian Ryerson musste verletzt ausgewechselt werden, sein Ersatz Marcus Pedersen jedoch nutzte kurz vor der Pause einen schweren Fehlpass des senegalesischen Kapitäns Kalidou Koulibaly zur Führung (43.). Haaland, der zuvor eine Großchance an den Pfosten gesetzt hatte, schlug unmittelbar nach Wiederbeginn zu: Nach einem präzisen Steilpass von Martin Ødegaard traf er zum 2:0 (48.). Ismaila Sarr verkürzte für Senegal (53.), doch Haaland stellte mit einem artistischen Volley nach Flanke von Patrick Berg den alten Abstand wieder her (58.). Sarrs zweiter Treffer in der Nachspielzeit (90.+3) sorgte noch einmal für Spannung, änderte aber nichts am norwegischen Erfolg.
Haaland, der nun bei vier Turniertoren hält, liegt gemeinsam mit Kylian Mbappé auf Rang zwei der Torjägerliste, einen Treffer hinter Lionel Messi. Der 25-Jährige hat in seinen jüngsten zwölf Pflichtspielen für Norwegen stets getroffen und seine Gesamtausbeute auf 59 Tore in 52 Länderspielen geschraubt. In asiatischen Medien wurde sein Beitrag als Beleg für Norwegens neue Stärke gewertet, während europäische Beobachter die Effizienz des Stürmers hervorhoben. Haaland selbst dämpfte nach dem Spiel die Erwartungen: ‚Die Weltmeisterschaft zu gewinnen, absolut nicht. Lasst uns ein bisschen realistisch sein und einfach glücklich.‘
Durch den Sieg hat Norwegen sechs Punkte und steht gemeinsam mit Frankreich, das zeitgleich den Irak 3:0 bezwang, als Gruppensieger fest. Das direkte Duell am Freitag in Boston entscheidet über den ersten Platz in Gruppe I. Senegal, das nach zwei Niederlagen noch ohne Zähler ist, muss im letzten Spiel gegen den Irak gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen, um als einer der besten Gruppendritten weiterzukommen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verwies zudem auf organisatorische Unruhen im senegalesischen Lager, die das Turnier überschatteten.
Das anstehende Aufeinandertreffen mit Frankreich verspricht nicht nur ein Duell um die Gruppenführung, sondern auch den direkten Vergleich zweier Ausnahmestürmer: Haaland und Mbappé, beide mit vier Treffern, werden im Mittelpunkt stehen. Norwegens Trainer Stale Solbakken deutete an, angesichts der Belastung rotieren zu wollen, doch der Kampf um den Gruppensieg dürfte kaum an Intensität verlieren.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Norwegen besiegte Senegal mit 3:2 durch einen Doppelpack von Haaland, doch die Partie offenbarte Senegals Abwehrschwächen. Ein missglückter Klärungsversuch von Kapitän Koulibaly führte zum ersten Tor, und nachlässiges Verteidigen ließ Haaland weiter bestrafen. Senegal droht nun das frühe Aus.
Erling Haaland bot eine Show mit einem Doppelpack, der Norwegen zum 3:2-Sieg über Senegal und in die Runde der letzten 32 führte. Das nordische Team muss nun Frankreich besiegen, um die Gruppe zu gewinnen, doch Haalands Glanzleistung nährt die Hoffnung auf einen tiefen Turnierlauf.
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