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SportDienstag, 16. Juni 2026

Giftschlange im Trainingscamp: Deutschlands ungewöhnliche WM-Herausforderung in den USA

Eine giftige Kupferkopfschlange nahe dem deutschen WM-Quartier in North Carolina sorgt für Unruhe – und reiht sich ein in eine Serie von Naturgefahren für die Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2026.

Die deutsche Nationalmannschaft sieht sich bei der Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten mit einer unerwarteten Bedrohung konfrontiert: In unmittelbarer Nähe des Teamquartiers auf dem Campus der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina, wurde eine giftige Kupferkopfschlange (Copperhead) gesichtet. Kapitän Joshua Kimmich bestätigte den Vorfall auf einer Pressekonferenz und schilderte die Verunsicherung im Team: „Wir haben gestern eine Schlange gesehen, und man sagte uns, sie sei giftig. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass man stirbt, aber es ist durchaus gefährlich.“ Die Spieler wurden angewiesen, das hohe Gras zu meiden und generell vorsichtig zu sein.

Bei dem Reptil handelt es sich um eine in North Carolina weit verbreitete Art, deren Biss zwar schmerzhaft und medizinisch behandlungsbedürftig, aber in der Regel nicht tödlich ist. Die nordamerikanische Wildlife Resources Commission stuft die Kupferkopfschlange als die häufigste Giftschlange des Bundesstaates ein. Für die deutschen Profis, die aus einer weitgehend schlangenfreien Umgebung kommen, ist die Begegnung dennoch ein Schock. Kimmich räumte ein: „In Deutschland gibt es nicht so viele gefährliche Tiere. Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die hier leben.“

Internationale Medien griffen die Geschichte begierig auf. Von indonesischen und indischen Portalen über arabische Nachrichtenseiten bis hin zu russischen und lateinamerikanischen Zeitungen – überall wurde die Schlangenwarnung als Kuriosum vermeldet. Dabei ist der Vorfall kein Einzelfall: Bereits zuvor hatten die Schweizer und norwegischen Delegationen über die wilde Tierwelt in ihren Camps geklagt, und für das englische Team in Kansas City wurde eine Tornadowarnung ausgesprochen. Die nordamerikanische Natur zeigt sich als unberechenbarer Gastgeber.

Trotz der Ablenkung bleibt der sportliche Fokus erhalten. Deutschland startete mit einem 7:1-Sieg gegen Curaçao in das Turnier und bereitet sich auf das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste in Toronto vor. Kimmich, der gegen Curaçao zwei Tore vorbereitete, nutzte die Pressekonferenz auch, um Teamkollege Leroy Sané gegen öffentliche Kritik zu verteidigen – ein Zeichen, dass der Kapitän die Mannschaft auch abseits des Platzes zusammenhält. Die „Familie Nationalmannschaft“, wie er sie nannte, muss nun mit einer ungewöhnlichen Prüfung fertigwerden.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die DFB-Auswahl die zusätzliche Vorsicht in den Trainingsablauf integrieren kann, ohne an Konzentration einzubüßen. Die Verantwortlichen haben klare Verhaltensregeln ausgegeben; Spieler sollen nicht allein durch das Gelände streifen. Für die deutsche Mannschaft, die in der Vergangenheit oft mit perfekt organisierten Bedingungen verwöhnt wurde, ist die Begegnung mit der wilden Seite Amerikas eine neue Erfahrung – und ein Test der mentalen Stärke auf dem Weg zum angestrebten Titel.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 1 Sprachen

61%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa arabo levante-MaghrebStampa latinoamericana
Stampa arabo levante-Maghreb
schadenfreudeironia

Die als 'Ghul' verspottete deutsche Mannschaft ist in North Carolina einer giftigen Kupferkopfschlange begegnet. Kapitän Kimmich räumte ein, dass das Team verunsichert ist und sich von den hiesigen Tieren fernhält, nachdem es hieß, ein Biss erfordere einen Krankenhausbesuch. Der Vorfall wird als amüsanter Schreck für ein ohnehin kritisch beäugtes Team dargestellt.

Stampa latinoamericana/ mercato
distaccopragmatismo

Auf einer Pressekonferenz erzählte der deutsche Spieler Joshua Kimmich von dem Schreck, als im Trainingslager in North Carolina eine giftige Kupferkopfschlange entdeckt wurde. Ihm wurde gesagt, die Art sei gefährlich, aber meist nicht tödlich, und die Spieler seien nun vorsichtig. Die Geschichte wird als kuriose Anekdote aus der WM-Vorbereitung behandelt.

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Dienstag, 16. Juni 2026

Giftschlange im Trainingscamp: Deutschlands ungewöhnliche WM-Herausforderung in den USA

Eine giftige Kupferkopfschlange nahe dem deutschen WM-Quartier in North Carolina sorgt für Unruhe – und reiht sich ein in eine Serie von Naturgefahren für die Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2026.

Die deutsche Nationalmannschaft sieht sich bei der Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten mit einer unerwarteten Bedrohung konfrontiert: In unmittelbarer Nähe des Teamquartiers auf dem Campus der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina, wurde eine giftige Kupferkopfschlange (Copperhead) gesichtet. Kapitän Joshua Kimmich bestätigte den Vorfall auf einer Pressekonferenz und schilderte die Verunsicherung im Team: „Wir haben gestern eine Schlange gesehen, und man sagte uns, sie sei giftig. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass man stirbt, aber es ist durchaus gefährlich.“ Die Spieler wurden angewiesen, das hohe Gras zu meiden und generell vorsichtig zu sein.

Bei dem Reptil handelt es sich um eine in North Carolina weit verbreitete Art, deren Biss zwar schmerzhaft und medizinisch behandlungsbedürftig, aber in der Regel nicht tödlich ist. Die nordamerikanische Wildlife Resources Commission stuft die Kupferkopfschlange als die häufigste Giftschlange des Bundesstaates ein. Für die deutschen Profis, die aus einer weitgehend schlangenfreien Umgebung kommen, ist die Begegnung dennoch ein Schock. Kimmich räumte ein: „In Deutschland gibt es nicht so viele gefährliche Tiere. Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die hier leben.“

Internationale Medien griffen die Geschichte begierig auf. Von indonesischen und indischen Portalen über arabische Nachrichtenseiten bis hin zu russischen und lateinamerikanischen Zeitungen – überall wurde die Schlangenwarnung als Kuriosum vermeldet. Dabei ist der Vorfall kein Einzelfall: Bereits zuvor hatten die Schweizer und norwegischen Delegationen über die wilde Tierwelt in ihren Camps geklagt, und für das englische Team in Kansas City wurde eine Tornadowarnung ausgesprochen. Die nordamerikanische Natur zeigt sich als unberechenbarer Gastgeber.

Trotz der Ablenkung bleibt der sportliche Fokus erhalten. Deutschland startete mit einem 7:1-Sieg gegen Curaçao in das Turnier und bereitet sich auf das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste in Toronto vor. Kimmich, der gegen Curaçao zwei Tore vorbereitete, nutzte die Pressekonferenz auch, um Teamkollege Leroy Sané gegen öffentliche Kritik zu verteidigen – ein Zeichen, dass der Kapitän die Mannschaft auch abseits des Platzes zusammenhält. Die „Familie Nationalmannschaft“, wie er sie nannte, muss nun mit einer ungewöhnlichen Prüfung fertigwerden.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die DFB-Auswahl die zusätzliche Vorsicht in den Trainingsablauf integrieren kann, ohne an Konzentration einzubüßen. Die Verantwortlichen haben klare Verhaltensregeln ausgegeben; Spieler sollen nicht allein durch das Gelände streifen. Für die deutsche Mannschaft, die in der Vergangenheit oft mit perfekt organisierten Bedingungen verwöhnt wurde, ist die Begegnung mit der wilden Seite Amerikas eine neue Erfahrung – und ein Test der mentalen Stärke auf dem Weg zum angestrebten Titel.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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schadenfreudeironia

Die als 'Ghul' verspottete deutsche Mannschaft ist in North Carolina einer giftigen Kupferkopfschlange begegnet. Kapitän Kimmich räumte ein, dass das Team verunsichert ist und sich von den hiesigen Tieren fernhält, nachdem es hieß, ein Biss erfordere einen Krankenhausbesuch. Der Vorfall wird als amüsanter Schreck für ein ohnehin kritisch beäugtes Team dargestellt.

Stampa latinoamericana/ mercato
distaccopragmatismo

Auf einer Pressekonferenz erzählte der deutsche Spieler Joshua Kimmich von dem Schreck, als im Trainingslager in North Carolina eine giftige Kupferkopfschlange entdeckt wurde. Ihm wurde gesagt, die Art sei gefährlich, aber meist nicht tödlich, und die Spieler seien nun vorsichtig. Die Geschichte wird als kuriose Anekdote aus der WM-Vorbereitung behandelt.

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