
Gewaltwelle am US-Unabhängigkeitswochenende: Tote und Verletzte in mehreren Städten
Bei Schießereien und Massenaufläufen in Ohio, South Carolina, North Carolina, Illinois und Kalifornien kamen mindestens vier Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Am amerikanischen Unabhängigkeitswochenende ist es in mehreren Städten zu schweren Gewalttaten gekommen. Nach vorläufigen Angaben der Behörden wurden mindestens vier Personen getötet, darunter ein Polizeibeamter, und zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. Die Vorfälle reichten von Schusswaffenangriffen auf Einsatzkräfte bis zu Massenansammlungen Jugendlicher, die in Ausschreitungen umschlugen.
Das folgenschwerste Ereignis ereignete sich in Rittman, Ohio, wo ein Polizist am Sonntagabend bei der Beantwortung eines Notrufs erschossen wurde. Wie der Sheriff von Wayne County mitteilte, gerieten die Beamten sofort unter Beschuss, als sie am Einsatzort eintrafen. Neben dem Beamten starben der mutmaßliche Schütze und zwei weitere Personen; zwei weitere Polizisten sowie ein Diensthund wurden verletzt. Die Identitäten der Opfer sind noch nicht freigegeben, das Motiv ist Gegenstand der Ermittlungen.
In North Charleston, South Carolina, wurde eine Polizistin von einer Menschenmenge attackiert, nachdem bei einer genehmigten Blockparty Schüsse gefallen waren. Auf einem viral verbreiteten Video ist zu sehen, wie die Beamtin zu Boden gerissen und geschlagen wird. Vier Personen – ein Erwachsener und drei Jugendliche – wurden festgenommen. In Raleigh, North Carolina, erwägt die Bürgermeisterin eine Ausgangssperre für Minderjährige, nachdem es bei sogenannten „Teen Takeovers“ zu Schlägereien und Schießereien mit neun Verletzten kam. In Chicago wurden zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle angeschossen, ihre ballistischen Westen verhinderten Schlimmeres; der Tatverdächtige wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. An der Westküste, in Newport Beach, Kalifornien, nahm die Polizei über 400 Jugendliche und junge Erwachsene fest, nachdem eine über soziale Medien organisierte Massenansammlung zu Straßenblockaden, Bränden und Plünderungen geführt hatte.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Vorfällen dauern an. Die Behörden betonen, dass die vorläufigen Zahlen noch steigen könnten und viele Hintergründe ungeklärt sind. Eine Verbindung zwischen den Ereignissen in den verschiedenen Bundesstaaten ist nicht bekannt.
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| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
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