
Frachtflugzeug mit fünf Besatzungsmitgliedern vor Karachi vermisst
Eine Boeing 737 der K2 Airways verschwand nach einem Navigationsproblem vom Radar; eine großangelegte Suchaktion im Arabischen Meer läuft.
Am späten Dienstagabend ist ein pakistanisches Frachtflugzeug vom Typ Boeing 737-400 mit fünf Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Flug von Schardscha (Vereinigte Arabische Emirate) nach Karachi vom Radar verschwunden. Die Maschine der privaten Fluggesellschaft K2 Airways meldete um 21.18 Uhr Ortszeit ein Problem mit dem Navigationssystem, wie die pakistanische Flughafenbehörde (PAA) mitteilte.
Nur drei Minuten später, um 21.21 Uhr, zeichneten die Radarsysteme einen rapiden Höhenverlust und einen abrupten Kurswechsel auf. Anschließend brach der Funk- und Radarkontakt etwa 155 Seemeilen (287 Kilometer) westlich von Karachi über dem Arabischen Meer ab. Die Behörde aktivierte das Rettungskoordinationszentrum und leitete eine koordinierte Suche auf See ein, an der sich nach Behördenangaben Kriegsschiffe, Luftwaffenflugzeuge und ein Handelsschiff beteiligen.
Vorläufige Flugdaten des Trackingdienstes Flightradar24 deuten auf eine mögliche Notlage hin: Die Maschine verlor zunächst an Höhe, stieg dann kurz wieder, bevor sie in einen zweiten, abrupten Sinkflug überging. Der letzte übermittelte Datenpunkt verortete das Flugzeug auf nur 335 Metern über dem Meeresspiegel bei einer Sinkrate von mehr als 6.800 Metern pro Minute – ein für ein Verkehrsflugzeug außergewöhnlicher Wert. Ob das Flugzeug tatsächlich ins Meer gestürzt ist, blieb zunächst unbestätigt; die Behörden sprachen von einer Vermisstenmeldung.
Bei dem 27 Jahre alten Flugzeug handelt es sich um das einzige Exemplar der 2018 gegründeten K2 Airways. Es war ursprünglich 1999 als Passagiermaschine an die russische Aeroflot ausgeliefert und 2012 zum Frachter umgebaut worden. Sollte sich der Absturz bestätigen, wäre es das erste tödliche Unglück der pakistanischen Zivilluftfahrt seit 2020, als ein Airbus A320 der Pakistan International Airlines in Karachi verunglückte. Die Suche nach der Maschine und den fünf Besatzungsmitgliedern dauert an.
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Die pakistanischen Behörden bestätigen das Verschwinden und leiten Suchmaßnahmen ein.
Berichtet Fakten ohne Spekulation, gestützt auf offizielle Mitteilungen.
Der Iran verurteilt den Verdacht einer US-Beteiligung am Verschwinden der pakistanischen Frachtmaschine.
Verknüpft den Vorfall mit der Anwesenheit eines US-Kriegsschiffs in der Gegend und legt einen kausalen Zusammenhang ohne Beweise nahe.
Erwähnt nicht, dass die Besatzung einen Ausfall des Navigationssystems gemeldet hatte, sondern betont stattdessen die militärische Präsenz der USA.
Israel beobachtet die Situation mit Besorgnis und stellt den Vorfall in den Rahmen der Spannungen mit dem Iran.
Rahmt das Ereignis in einen regionalen Sicherheitskontext ein, ohne direkt zu beschuldigen, aber mit Andeutungen.
Die pakistanischen Behörden bestätigen das Verschwinden und leiten Suchmaßnahmen ein.
Berichtet Fakten mit technischen Details, ohne Spekulation.
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