
Fenster löst sich auf Ryanair-Flug nach Memmingen – Passagier teilweise aus Kabine gesogen
Ein 61-jähriger serbischer Passagier wurde auf einem Flug von Thessaloniki nach Memmingen aus einem geborstenen Kabinenfenster gezogen und von seiner Frau sowie Mitreisenden zurück in die Kabine geholt.
Am Freitagmorgen kam es auf dem Ryanair-Flug FR1879 von Thessaloniki nach Memmingen zu einem schweren Zwischenfall. Kurz nach dem Start, als sich die Maschine über Nordmazedonien befand, löste sich nach Angaben der Fluggesellschaft ein Passagierfenster aus seiner Verankerung. Ein 61-jähriger serbischer Staatsbürger, der an diesem Fenster saß, wurde durch die plötzliche Dekompression teilweise aus der Kabine gesogen – Kopf und Schultern befanden sich außerhalb des Flugzeugs. Seine Ehefrau und weitere Passagiere hielten ihn fest und zogen ihn zurück in den Innenraum. Das Flugzeug, eine Boeing 737-800 der Ryanair-Tochter Malta Air, kehrte um und landete wenig später sicher in Thessaloniki.
Der Verletzte wurde mit Reibungsverbrennungen, einer Nackenverletzung und im Schockzustand in ein Krankenhaus in Thessaloniki eingeliefert. Nach Auskunft griechischer Krankenhausquellen und des Vorsitzenden der griechischen Krankenhausgewerkschaft POEDIN war der Mann bei Bewusstsein und schwebte nicht in Lebensgefahr; eine Computertomographie sollte mögliche Frakturen ausschließen. Weitere drei Personen wurden vorsorglich untersucht, jedoch nicht stationär aufgenommen. Die übrigen Passagiere erreichten Memmingen mit einem Ersatzflugzeug.
Zur Ursache des Fensterverlusts gibt es bislang keine bestätigten Angaben. Griechische Medien berichten unter Berufung auf erste Erkenntnisse, dass sich ein Teil der Triebwerksverkleidung gelöst und das Fenster getroffen habe. Ryanair selbst äußerte sich nicht zu dieser Vermutung, sondern teilte lediglich mit, das Fenster habe sich „während des Fluges gelöst“. Die griechische Flugunfalluntersuchungsbehörde hat die Ermittlungen aufgenommen; die US-amerikanische FAA und die NTSB boten Unterstützung an. Nach Angaben von Flugdatenportalen war dasselbe Flugzeug am Vorabend auf einem Flug nach Sarajevo kurz nach dem Start ebenfalls nach Thessaloniki zurückgekehrt – ein Zusammenhang ist unklar.
Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Unfall einer Southwest-Airlines-Maschine im Jahr 2018, bei dem eine Passagierin nach einem Triebwerksschaden teilweise aus einem Fenster gesogen wurde und später starb. Fachleute betonen, dass derartige Ereignisse äußerst selten sind. Die Maschine in Thessaloniki bleibt für die Untersuchung am Boden. Die Behörden haben noch keine abschließende Bewertung der Ursache vorgelegt.
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
The Ryanair flight was the scene of a terrifying incident: a window broke and a passenger was partially sucked out, but his wife and other travelers held him back, averting a tragedy.
The narrative focuses on the moment of panic and the heroic action of the wife, creating emotional tension that shifts attention away from the technical causes of the incident.
A passenger was nearly sucked out of a Ryanair flight after a window broke; other passengers pulled him back. He was hospitalized with friction burns but is stable.
The report presents the incident in a straightforward, factual manner, avoiding emotional language and focusing on the outcome and condition of the passenger.
The Indian report omits the detail that the window was broken by engine debris and that the passenger's wife was the one who held him, instead attributing the rescue to generic 'fellow travellers'.
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