
Fährunglück vor Guyana: 67 Gerettete, Dutzende Vermisste nach Kentern der MV Barima
Nach dem Kentern einer Fähre mit 133 Menschen an Bord suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden; die Behörden melden mindestens zwei Tote und untersuchen mögliches Fehlverhalten der Besatzung.
Vor der Küste Guyanas ist in der Nacht zum Sonntag die Fähre MV Barima mit 133 Menschen an Bord gekentert. 67 Personen wurden nach Regierungsangaben gerettet, unter ihnen 15 Kinder. Nach offiziellen Angaben vom Sonntagabend bargen die Einsatzkräfte zudem zwei Todesopfer; die Suche nach den übrigen Vermissten dauert an.
Das Schiff war am Samstagnachmittag von der Hauptstadt Georgetown mit Ziel Port Kaituma im Binnenland abgelegt. Etwa acht Stunden später, gegen 23 Uhr Ortszeit, ging ein Notruf ein. An der Rettungsaktion beteiligen sich die Küstenwache, private Schiffe und Fischer. Überlebende berichteten, das Unglück habe die schlafenden Passagiere völlig überrascht; ein 18-Jähriger gab an, sechs Stunden im Wasser getrieben zu sein, bevor er entdeckt wurde.
Die Ursache des Kenterns ist ungeklärt. Der Minister für öffentliche Arbeiten, Juan Edghill, sprach von einer großen Welle, die das Schiff zum Kentern gebracht habe, und schloss eine Überladung aus. Gleichzeitig leitete die Regierung Ermittlungen ein, nachdem bei mehreren Besatzungsmitgliedern – darunter dem Kapitän – Drogentests positiv ausgefallen waren. Zudem räumten die Behörden ein, dass die Passagierliste offenbar nicht alle Personen an Bord erfasste, was die genaue Zahl der Vermissten ungewiss macht.
Die 1939 in Schottland gebaute MV Barima war zuletzt 2024 in der Werft und verfügte nach Behördenangaben über 250 Schwimmwesten sowie mehrere Rettungsinseln. Die Route führt über den Atlantik und dann flussaufwärts in die ölreiche Region Essequibo, die von Venezuela beansprucht wird. Premierminister Mark Phillips kündigte eine umfassende Untersuchung an und betonte, etwaiges Fehlverhalten werde strafrechtlich verfolgt. Der Suchradius wurde auf über 1.000 Quadratkilometer ausgedehnt.
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.40 | critical |
Guyana mobilizes all available resources to rescue passengers.
By emphasizing the speed and scale of the rescue deployment, a shipwreck is turned into a story of efficient humanitarian response.
The ferry's age (built in 1939) is not mentioned, which could raise safety concerns.
Guyanese authorities update rescue numbers and continue search.
By presenting bare facts without judgment, the news becomes an objective chronicle devoid of critical implications.
The ferry's age and any safety criticisms are not mentioned.
An 80-year-old ferry sinks, highlighting negligence in maintenance.
By citing the construction year and limited survivors, a criticism of safety conditions is implied without being explicit.
The later rescue of 53 people is not reported, which would reduce the perceived severity.
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