
Drei Tote in Mexiko bei mutmaßlich gezieltem Angriff – Drogenfunde von Algerien bis Indonesien
Während in Mexiko bei einem Angriff drei Menschen starben, melden Behörden in Algerien, Indonesien, Kolumbien und Peru Festnahmen und die Sicherstellung großer Mengen illegaler Substanzen.
Bei einem mutmaßlich gezielten Angriff im mexikanischen Cuautitlán Izcalli sind drei Menschen getötet worden. Wie die Gemeindeverwaltung am Wochenende mitteilte, wurden die leblosen Körper in einem Haus im Viertel La Quebrada entdeckt, nachdem Anwohner Schüsse gemeldet hatten. Die ersten Ermittlungen deuten auf eine direkt gegen diesen Ort gerichtete Aktion hin, so die Behörden. Spezialisten der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates México haben die Leichen geborgen und die Untersuchung aufgenommen. Über mögliche Tatverdächtige oder ein Motiv wurde zunächst nichts bekannt.
In der Hauptstadtregion kam es unterdessen zu einer weiteren Gewaltepisode. Polizisten wurden in der Alcaldía Azcapotzalco zu einer Schlägerei mit Schusswaffengebrauch gerufen. Ein Beteiligter floh mit einem roten Wagen und raste entgegen der Fahrtrichtung bis ins angrenzende Naucalpan, wo er gestoppt werden konnte. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten laut Sekretariat für Bürgersicherheit der Hauptstadt mehrere Portionen Marihuana, Kokain sowie eine kristalline Substanz und Bargeld. Der 38-jährige Festgenommene war bereits fünfmal inhaftiert, unter anderem wegen Raubes und Drogendelikten.
In Algerien gelang der Polizei in der Provinz Mila ein Schlag gegen den Handel mit psychotropen Substanzen. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion wurde ein Mann am Ortseingang der Stadt Mila in seinem Fahrzeug gestoppt, in dem 23.760 Kapseln des Wirkstoffs Pregabalin – importiert in einer Dosierung von 300 Milligramm – in eigens eingebauten Verstecken entdeckt wurden. Der Verdächtige soll das Medikament aus südlichen Landesteilen herantransportiert haben, um es in Mila zu verkaufen. Neben dem Fahrzeug stellten die Ermittler eine Summe Geld aus mutmaßlichen Drogengeschäften sicher. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft in Ferjioua.
Auch in anderen Weltregionen gingen Sicherheitskräfte gegen Drogenhändler vor. Im indonesischen Tangerang nahm die Polizei zwei Männer fest, die zuvor bei einer Übergabe von 419 Tabletten der rezeptpflichtigen Schmerzmittel Tramadol und Hexymer beobachtet worden waren. In Bogotá, Kolumbien, führte die Überwachung durch das städtische Videokontrollzentrum C4 zur Verhaftung eines 26-Jährigen, der 38 Kapseln Bazuco bei sich trug und bereits mehrfach vorbestraft ist. Im peruanischen Piura schließlich wurde ein ecuadorianischer Staatsbürger mit 353 Portionen Kokainpaste aufgegriffen; die Polizei ermittelt wegen Mikrohandels. In allen Fällen dauern die Untersuchungen an, um die Lieferwege offenzulegen.
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