
Eine von 15 Millionen: Australierin bringt eineiige Vierlingsmädchen zur Welt
Die natürliche Empfängnis identischer Vierlinge ist eine medizinische Rarität; die Familie erhält nach einem Spendenaufruf besondere staatliche Unterstützung.
Am 14. Juli brachte eine 34-jährige Australierin im Royal Brisbane and Women’s Hospital vier eineiige Mädchen zur Welt – eine spontane Zeugung, deren Wahrscheinlichkeit die behandelnde Spezialistin für Maternal-Fetal-Medizin, Dr. Alexa Bendall, auf etwa 1 zu 15 Millionen schätzt. Es handelt sich nach Einschätzung des Klinikums um den ersten derartigen Fall in Australien. Die vier Frühgeborenen – Emily, Harriet, Catherine und Alexa – kamen in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt und werden auf der neonatologischen Intensivstation versorgt. Mutter und Kinder sind den Umständen entsprechend wohlauf.
Die eineiigen Vierlinge entstanden aus einer einzigen befruchteten Eizelle, die sich in vier Embryonen teilte und sich eine Plazenta teilten. Dies führte zu einer Hochrisikoschwangerschaft, die ab der zehnten Woche durch ein grosses multidisziplinäres Team überwacht wurde. In der 25. Woche erfolgte die stationäre Aufnahme zur engmaschigen Kontrolle. Die Geburt verlief ohne exzessiven Blutverlust der Mutter. Die vier Mädchen teilen 100 Prozent ihrer DNA – ein biologischer Vorgang, der sich nach Angaben der Klinik von der weitaus häufigeren, medizinisch assistierten Mehrlingszeugung unterscheidet, deren natürliche Rate insgesamt bei etwa 1 zu 700.000 liegt.
Für die Familie Na’amoana, die bereits vier ältere Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren hat, bedeutet der Zuwachs eine Verzehnfachung des Haushalts. Ein öffentlicher Spendenaufruf erbrachte über 79.000 australische Dollar, darunter eine anonyme Einzelspende von 10.000 Dollar. Diese plötzliche Einnahme führte jedoch dazu, dass das zuständige Wohnungsministerium von Queensland die staatliche Mietbeihilfe strich, weil die Einkommensgrenzen überschritten wurden. Der Wohnungsbauminister Sam O’Connor griff daraufhin persönlich ein und setzte die Entscheidung mit Verweis auf die aussergewöhnliche Fallkonstellation ausser Kraft. Die Familie bewohnt derzeit ein privates Mietobjekt im Norden Brisbanes, dessen Vertrag noch bis Februar des kommenden Jahres läuft.
Die behördliche Kehrtwende verschafft den Na’amoanas vorerst finanzielle Stabilität. Das Ministerium kündigte an, die Familie weiterhin bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft zu unterstützen. Die vier Säuglinge verbleiben bis auf Weiteres in der intensivmedizinischen Betreuung. Ein nächster belastbarer Meilenstein ist die Klärung der langfristigen Wohnsituation vor Ablauf des Mietvertrags.
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The Australian government shows readiness to correct a bureaucratic error to support an extraordinary family.
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An Australian family has been blessed with a rarest event: four identical quadruplets born naturally.
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