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Gesellschaft & KulturFreitag, 3. Juli 2026

Ronaldos Video für Andrés: Ein Lächeln nach dem Erdbeben in Venezuela

Nachdem der zehnjährige Andrés bei dem Beben seine Familie und ein Bein verlor, lud der portugiesische Kapitän ihn zu einem Spiel ein – eine Geste, die weltweit bewegt.

In einem Krankenhaus in Caracas hält das Personal einem Jungen ein Smartphone vor das Gesicht. Andrés Mieles, zehn Jahre alt, hat gerade eine Amputation überstanden. Auf dem Bildschirm erscheint Cristiano Ronaldo, der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft, und spricht direkt zu ihm. Das Video, aufgenommen inmitten der Weltmeisterschaft 2026, zeigt den Jungen, wie er zu lächeln beginnt – ein flüchtiger Moment, der wenig später um die Welt geht.

Die Geschichte, die zu dieser Begegnung führte, begann am 24. Juni, als zwei schwere Erdstöße der Stärken 7,2 und 7,5 Venezuela erschütterten. Andrés wurde aus den Trümmern seines Wohnhauses geborgen. Er überlebte, doch seine Eltern und sein siebzehnjähriger Bruder kamen ums Leben. Wegen der Schwere seiner Verletzungen mussten die Ärzte ihm ein Bein amputieren. In den Wochen der Rehabilitation, betreut von einer Tante, äußerte der Junge einen Wunsch, der in seiner Schlichtheit Tausende berührte: Er wollte das Panini-Stickerbild von Cristiano Ronaldo, um sein WM-Album zu vervollständigen, das er bei dem Beben verloren hatte. Die Bitte verbreitete sich in den sozialen Netzwerken, und bald markierten Fans aus aller Welt den portugiesischen Stürmer, in der Hoffnung, dass die Nachricht ihn erreichen möge.

Ronaldo, der wenige Tage zuvor mit Portugal durch ein 2:1 gegen Kroatien ins Achtelfinale eingezogen war und dabei sein erstes Tor in einer WM-K.o.-Runde erzielt hatte, reagierte mit einer persönlichen Videobotschaft. „Hallo Andrés, ich mache dieses Video, um dir eine Umarmung zu schicken“, sagte der 41-Jährige. „Ich weiß, dass du ein großer Fan bist. Wenn du wieder gesund bist, möchte ich dich zu einem meiner Spiele einladen. Ich würde dich gerne kennenlernen.“ Zusätzlich kündigte er an, ein signiertes Trikot der Seleção zu schicken. Die Geste fiel in eine Zeit, in der sich Portugal auf das prestigeträchtige Duell mit Spanien vorbereitete, und lenkte den Blick für einen Moment von den taktischen Analysen auf die menschliche Dimension des Sports.

In den Tagen danach wurde das Video millionenfach geteilt. In lateinamerikanischen Medien und Kommentarspalten wurde die symbolische Kraft einer solchen Nachricht für ein Kind hervorgehoben, das alles verloren hatte. Europäische Beobachter verwiesen auf Ronaldos lange Reihe karitativer Initiativen, die von der Finanzierung von Kinderkrankenhäusern bis zu persönlichen Botschaften an kranke Fans reicht. Die venezolanische Presse berichtete, dass die Familie des Jungen weiterhin Spenden für eine Prothese sammelt. Zurück bleibt das Bild eines Jungen im Krankenbett, der ein Trikot in Händen hält, das ihm ein Fußballer aus der Ferne versprochen hat – ein Versprechen, das noch auf seine Einlösung wartet.

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Ronaldos Video für Andrés: Ein Lächeln nach dem Erdbeben in Venezuela

Nachdem der zehnjährige Andrés bei dem Beben seine Familie und ein Bein verlor, lud der portugiesische Kapitän ihn zu einem Spiel ein – eine Geste, die weltweit bewegt.

In einem Krankenhaus in Caracas hält das Personal einem Jungen ein Smartphone vor das Gesicht. Andrés Mieles, zehn Jahre alt, hat gerade eine Amputation überstanden. Auf dem Bildschirm erscheint Cristiano Ronaldo, der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft, und spricht direkt zu ihm. Das Video, aufgenommen inmitten der Weltmeisterschaft 2026, zeigt den Jungen, wie er zu lächeln beginnt – ein flüchtiger Moment, der wenig später um die Welt geht.

Die Geschichte, die zu dieser Begegnung führte, begann am 24. Juni, als zwei schwere Erdstöße der Stärken 7,2 und 7,5 Venezuela erschütterten. Andrés wurde aus den Trümmern seines Wohnhauses geborgen. Er überlebte, doch seine Eltern und sein siebzehnjähriger Bruder kamen ums Leben. Wegen der Schwere seiner Verletzungen mussten die Ärzte ihm ein Bein amputieren. In den Wochen der Rehabilitation, betreut von einer Tante, äußerte der Junge einen Wunsch, der in seiner Schlichtheit Tausende berührte: Er wollte das Panini-Stickerbild von Cristiano Ronaldo, um sein WM-Album zu vervollständigen, das er bei dem Beben verloren hatte. Die Bitte verbreitete sich in den sozialen Netzwerken, und bald markierten Fans aus aller Welt den portugiesischen Stürmer, in der Hoffnung, dass die Nachricht ihn erreichen möge.

Ronaldo, der wenige Tage zuvor mit Portugal durch ein 2:1 gegen Kroatien ins Achtelfinale eingezogen war und dabei sein erstes Tor in einer WM-K.o.-Runde erzielt hatte, reagierte mit einer persönlichen Videobotschaft. „Hallo Andrés, ich mache dieses Video, um dir eine Umarmung zu schicken“, sagte der 41-Jährige. „Ich weiß, dass du ein großer Fan bist. Wenn du wieder gesund bist, möchte ich dich zu einem meiner Spiele einladen. Ich würde dich gerne kennenlernen.“ Zusätzlich kündigte er an, ein signiertes Trikot der Seleção zu schicken. Die Geste fiel in eine Zeit, in der sich Portugal auf das prestigeträchtige Duell mit Spanien vorbereitete, und lenkte den Blick für einen Moment von den taktischen Analysen auf die menschliche Dimension des Sports.

In den Tagen danach wurde das Video millionenfach geteilt. In lateinamerikanischen Medien und Kommentarspalten wurde die symbolische Kraft einer solchen Nachricht für ein Kind hervorgehoben, das alles verloren hatte. Europäische Beobachter verwiesen auf Ronaldos lange Reihe karitativer Initiativen, die von der Finanzierung von Kinderkrankenhäusern bis zu persönlichen Botschaften an kranke Fans reicht. Die venezolanische Presse berichtete, dass die Familie des Jungen weiterhin Spenden für eine Prothese sammelt. Zurück bleibt das Bild eines Jungen im Krankenbett, der ein Trikot in Händen hält, das ihm ein Fußballer aus der Ferne versprochen hat – ein Versprechen, das noch auf seine Einlösung wartet.

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