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Medien & UnterhaltungSamstag, 25. Juli 2026

Katy Perry empört: Weißes Haus nutzt ihre Hymne 'Firework' für Bomben-Clip

Die Sängerin protestierte gegen die unautorisierte Nutzung ihres Hits als Hintergrundmusik zu einem TikTok-Video über Militärschläge gegen den Iran – nicht der erste Fall dieser Art.

Ein achtsekündiger TikTok-Clip: Zu den Takten von Katy Perrys 'Firework', synchron zum 'Boom, boom, boom' des Refrains, detonieren Bomben. Die Bilder zeigen Militärschläge, unterlegt mit der Zeile 'Iran has been warned' und einem Emoji von Feuerwerkskörpern. Was die US-Sängerin einst als Hymne der Hoffnung und Selbstermächtigung komponierte, verwandelte das Weiße Haus auf seinem offiziellen TikTok-Kanal in eine martialische Kulisse gewaltsamer Konfrontation.

Katy Perry selbst reagierte am Samstagmorgen mit deutlichen Worten auf X: Sie sei 'zutiefst entsetzt und wütend', dass ihr Hit von 2010 ohne Zustimmung als Hintergrundmusik für Aufnahmen von Militärschlägen instrumentalisiert werde. 'Ich habe dieses Lied geschrieben, um eine Hymne der Hoffnung, Heilung und inneren Stärke zu sein', erklärte die 41-Jährige. Die Botschaft von Selbstwert und Aufrichtung in einen Soundtrack der Zerstörung zu verwandeln, sei 'eine vollständige Verletzung all dessen, wofür mein Lied steht'. Ihre Musik, so Perry, diene dazu, Menschen zusammenzubringen, nicht, den Krieg zu feiern.

Perrys Protest reiht sich in eine wachsende Liste künstlerischer Stimmen, die sich gegen die politisch-militärische Vereinnahmung ihrer Werke durch die Trump-Administration wehren. Bereits im Juni kritisierte Ariana Grande, dass ihr Lied 'Bye' in einem Video der Einwanderungsbehörde ICE Verwendung fand; sie nannte das Vorgehen 'barbarisch und unmenschlich'. Sabrina Carpenter bezeichnete die Nutzung ihres Songs 'Juno' für ähnliche Clips als 'böse und abstoßend'. Auch Olivia Rodrigo, SZA, Kesha und etablierte Namen wie Céline Dion, ABBA oder Neil Young distanzierten sich in den vergangenen Monaten von der ungefragten Nutzung ihrer Musik durch das Weiße Haus.

Hinter den einzelnen Fällen wird ein grundsätzlicher Konflikt sichtbar: das Aufeinandertreffen künstlerischer Integrität und politisch-strategischer Kommunikation im digitalen Raum. Aus europäischer Sicht mag die aggressive Instrumentalisierung von Popmusik für militärische Propaganda befremdlich wirken; in den USA verweist sie auf eine längere Tradition der politischen Kampfführung mit kulturellen Symbolen. Dass das Weiße Haus den Clip am Samstagmorgen noch immer unverändert online hielt, obwohl die Künstlerin ihre Missbilligung öffentlich gemacht hatte, unterstreicht die Unnachgiebigkeit, mit der die Administration solche Auseinandersetzungen führt. Rechtsmittel erwähnte Perry in ihrer Stellungnahme nicht.

So bleibt das Bild eines ironischen Zerrbilds: Ein Popsong, der in der kollektiven Erinnerung mit bunten Feuerwerken und Selbstermächtigung verbunden ist, wird zur akustischen Signatur von Bombeneinschlägen. Perrys 'Firework' erklingt nun doppeldeutig – als Echo jener Hoffnung, die sie einst besang, und als Klangkulisse einer Gewalt, die sie entschieden ablehnt.

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Katy Perry empört: Weißes Haus nutzt ihre Hymne 'Firework' für Bomben-Clip

Die Sängerin protestierte gegen die unautorisierte Nutzung ihres Hits als Hintergrundmusik zu einem TikTok-Video über Militärschläge gegen den Iran – nicht der erste Fall dieser Art.

Ein achtsekündiger TikTok-Clip: Zu den Takten von Katy Perrys 'Firework', synchron zum 'Boom, boom, boom' des Refrains, detonieren Bomben. Die Bilder zeigen Militärschläge, unterlegt mit der Zeile 'Iran has been warned' und einem Emoji von Feuerwerkskörpern. Was die US-Sängerin einst als Hymne der Hoffnung und Selbstermächtigung komponierte, verwandelte das Weiße Haus auf seinem offiziellen TikTok-Kanal in eine martialische Kulisse gewaltsamer Konfrontation.\n\nKaty Perry selbst reagierte am Samstagmorgen mit deutlichen Worten auf X: Sie sei 'zutiefst entsetzt und wütend', dass ihr Hit von 2010 ohne Zustimmung als Hintergrundmusik für Aufnahmen von Militärschlägen instrumentalisiert werde. 'Ich habe dieses Lied geschrieben, um eine Hymne der Hoffnung, Heilung und inneren Stärke zu sein', erklärte die 41-Jährige. Die Botschaft von Selbstwert und Aufrichtung in einen Soundtrack der Zerstörung zu verwandeln, sei 'eine vollständige Verletzung all dessen, wofür mein Lied steht'. Ihre Musik, so Perry, diene dazu, Menschen zusammenzubringen, nicht, den Krieg zu feiern.\n\nPerrys Protest reiht sich in eine wachsende Liste künstlerischer Stimmen, die sich gegen die politisch-militärische Vereinnahmung ihrer Werke durch die Trump-Administration wehren. Bereits im Juni kritisierte Ariana Grande, dass ihr Lied 'Bye' in einem Video der Einwanderungsbehörde ICE Verwendung fand; sie nannte das Vorgehen 'barbarisch und unmenschlich'. Sabrina Carpenter bezeichnete die Nutzung ihres Songs 'Juno' für ähnliche Clips als 'böse und abstoßend'. Auch Olivia Rodrigo, SZA, Kesha und etablierte Namen wie Céline Dion, ABBA oder Neil Young distanzierten sich in den vergangenen Monaten von der ungefragten Nutzung ihrer Musik durch das Weiße Haus.\n\nHinter den einzelnen Fällen wird ein grundsätzlicher Konflikt sichtbar: das Aufeinandertreffen künstlerischer Integrität und politisch-strategischer Kommunikation im digitalen Raum. Aus europäischer Sicht mag die aggressive Instrumentalisierung von Popmusik für militärische Propaganda befremdlich wirken; in den USA verweist sie auf eine längere Tradition der politischen Kampfführung mit kulturellen Symbolen. Dass das Weiße Haus den Clip am Samstagmorgen noch immer unverändert online hielt, obwohl die Künstlerin ihre Missbilligung öffentlich gemacht hatte, unterstreicht die Unnachgiebigkeit, mit der die Administration solche Auseinandersetzungen führt. Rechtsmittel erwähnte Perry in ihrer Stellungnahme nicht.\n\nSo bleibt das Bild eines ironischen Zerrbilds: Ein Popsong, der in der kollektiven Erinnerung mit bunten Feuerwerken und Selbstermächtigung verbunden ist, wird zur akustischen Signatur von Bombeneinschlägen. Perrys 'Firework' erklingt nun doppeldeutig – als Echo jener Hoffnung, die sie einst besang, und als Klangkulisse einer Gewalt, die sie entschieden ablehnt.

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