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SportDienstag, 30. Juni 2026

Deutschland scheitert im Elfmeterschießen an Paraguay – das nächste frühe WM-Aus

Nach einem 1:1 nach Verlängerung unterliegt die DFB-Elf Paraguay mit 3:4 im Elfmeterschießen und verpasst zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale; Jonathan Tahs Treffer wurde nach VAR-Intervention aberkannt.

Jose Canale trat als sechster Schütze Paraguays an und jagte den Ball unhaltbar ins Netz – der 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen Deutschland war perfekt. Zuvor hatte Torhüter Orlando Gill die Versuche von Kai Havertz und Nick Woltemade pariert, während Jonathan Tah für Deutschland über das Tor schoss. Paraguay vergab seinerseits zwei Matchbälle, ehe Canale die Entscheidung erzwang. Es war das erste Mal in der WM-Geschichte, dass eine deutsche Mannschaft ein Elfmeterschießen verlor; viermal zuvor war die DFB-Elf vom Punkt stets erfolgreich gewesen.

Das Spiel im Gillette Stadium von Foxborough hatte nach 120 Minuten 1:1 geendet. Julio Enciso brachte Paraguay in der 42. Minute per Kopf in Führung, nachdem eine Ecke zunächst von Manuel Neuer abgewehrt, der Ball aber von den Südamerikanern zurückerobert und von Matias Galarza scharf hereingegeben worden war. Es war Paraguays erstes Tor in einem WM-K.o.-Spiel überhaupt. Deutschland, das über 75 Prozent Ballbesitz verzeichnete, fand lange kein Mittel gegen die disziplinierte Defensive des Außenseiters. Erst in der 54. Minute glich Havertz nach einer Flanke von Florian Wirtz per Kopf aus. In der Verlängerung köpfte Tah eine Ecke ins Tor, doch Schiedsrichter Jalal Jayed erkannte den Treffer nach Videobeweis ab, weil Waldemar Anton zuvor Torwart Gill behindert hatte.

In deutschen Medien wurde das Ausscheiden scharf kommentiert. Die Bild titelte vom „nächsten deutschen Fußball-Albtraum“, die Süddeutsche Zeitung nannte das Aus „peinlicher“ als das Vorrunden-Aus 2022. Jürgen Klopp, als Experte für MagentaTV im Einsatz, kritisierte die VAR-Entscheidung mit dem Hinweis, dass der FC Arsenal in der Premier League viele Tore auf ähnliche Weise erzielt habe. Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte ein: „Wir haben heute nicht genug getan.“ Er fügte hinzu: „Das ist die dritte Elimination in Folge, wir gehören nicht mehr zur ersten Klasse.“ Ehemalige Nationalspieler wie Arne Friedrich und Thomas Hitzlsperger forderten Konsequenzen und einen Wechsel auf der Trainerposition. Nagelsmann selbst erklärte, er sei „nicht jemand, der wegläuft“, räumte aber ein, dass er in der Bevölkerung kaum Rückhalt genieße.

Für Paraguay ist es der erst zweite Einzug in ein WM-Achtelfinale nach 2010. Der Gegner dort wird am 4. Juli in Philadelphia der Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden sein. Deutschland hingegen hat seit dem Titelgewinn 2014 kein K.o.-Spiel mehr gewonnen und scheiterte nach den Vorrunden 2018 und 2022 nun bereits in der Runde der letzten 32. Die Mannschaft von Gustavo Alfaro, in der FIFA-Weltrangliste 31 Plätze hinter Deutschland notiert, setzte auf eine kompakte Defensive und Konter – und belohnte sich mit dem größten Erfolg der jüngeren Verbandsgeschichte.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

53%
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Südostasiatische PresseSubsaharisch-afrikanische Presse
Südostasiatische Presse
DistanzPragmatismus

Paraguays Trainer bezeichnete den Sieg gegen Deutschland als außergewöhnlich und verwies auf die Anspannung, einem Top-Favoriten gegenüberzustehen. Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzte sich Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, dank zweier entscheidender Paraden von Torhüter Orlando Gill.

Subsaharisch-afrikanische Presse
TriumphAlarmDringlichkeit

Paraguay sorgte für einen der größten Schocks des Turniers, indem es Deutschland im Elfmeterschießen ausschaltete. Deutsche Medien sprachen vom 'nächsten Fußball-Albtraum', da die Mannschaft erstmals ein WM-Elfmeterschießen verlor. Die Niederlage bedeutet ein weiteres frühes Aus für eine einst dominante Fußballnation.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Deutschland scheitert im Elfmeterschießen an Paraguay – das nächste frühe WM-Aus

Nach einem 1:1 nach Verlängerung unterliegt die DFB-Elf Paraguay mit 3:4 im Elfmeterschießen und verpasst zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale; Jonathan Tahs Treffer wurde nach VAR-Intervention aberkannt.

Jose Canale trat als sechster Schütze Paraguays an und jagte den Ball unhaltbar ins Netz – der 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen Deutschland war perfekt. Zuvor hatte Torhüter Orlando Gill die Versuche von Kai Havertz und Nick Woltemade pariert, während Jonathan Tah für Deutschland über das Tor schoss. Paraguay vergab seinerseits zwei Matchbälle, ehe Canale die Entscheidung erzwang. Es war das erste Mal in der WM-Geschichte, dass eine deutsche Mannschaft ein Elfmeterschießen verlor; viermal zuvor war die DFB-Elf vom Punkt stets erfolgreich gewesen.

Das Spiel im Gillette Stadium von Foxborough hatte nach 120 Minuten 1:1 geendet. Julio Enciso brachte Paraguay in der 42. Minute per Kopf in Führung, nachdem eine Ecke zunächst von Manuel Neuer abgewehrt, der Ball aber von den Südamerikanern zurückerobert und von Matias Galarza scharf hereingegeben worden war. Es war Paraguays erstes Tor in einem WM-K.o.-Spiel überhaupt. Deutschland, das über 75 Prozent Ballbesitz verzeichnete, fand lange kein Mittel gegen die disziplinierte Defensive des Außenseiters. Erst in der 54. Minute glich Havertz nach einer Flanke von Florian Wirtz per Kopf aus. In der Verlängerung köpfte Tah eine Ecke ins Tor, doch Schiedsrichter Jalal Jayed erkannte den Treffer nach Videobeweis ab, weil Waldemar Anton zuvor Torwart Gill behindert hatte.

In deutschen Medien wurde das Ausscheiden scharf kommentiert. Die Bild titelte vom „nächsten deutschen Fußball-Albtraum“, die Süddeutsche Zeitung nannte das Aus „peinlicher“ als das Vorrunden-Aus 2022. Jürgen Klopp, als Experte für MagentaTV im Einsatz, kritisierte die VAR-Entscheidung mit dem Hinweis, dass der FC Arsenal in der Premier League viele Tore auf ähnliche Weise erzielt habe. Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte ein: „Wir haben heute nicht genug getan.“ Er fügte hinzu: „Das ist die dritte Elimination in Folge, wir gehören nicht mehr zur ersten Klasse.“ Ehemalige Nationalspieler wie Arne Friedrich und Thomas Hitzlsperger forderten Konsequenzen und einen Wechsel auf der Trainerposition. Nagelsmann selbst erklärte, er sei „nicht jemand, der wegläuft“, räumte aber ein, dass er in der Bevölkerung kaum Rückhalt genieße.

Für Paraguay ist es der erst zweite Einzug in ein WM-Achtelfinale nach 2010. Der Gegner dort wird am 4. Juli in Philadelphia der Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden sein. Deutschland hingegen hat seit dem Titelgewinn 2014 kein K.o.-Spiel mehr gewonnen und scheiterte nach den Vorrunden 2018 und 2022 nun bereits in der Runde der letzten 32. Die Mannschaft von Gustavo Alfaro, in der FIFA-Weltrangliste 31 Plätze hinter Deutschland notiert, setzte auf eine kompakte Defensive und Konter – und belohnte sich mit dem größten Erfolg der jüngeren Verbandsgeschichte.

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Paraguays Trainer bezeichnete den Sieg gegen Deutschland als außergewöhnlich und verwies auf die Anspannung, einem Top-Favoriten gegenüberzustehen. Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzte sich Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, dank zweier entscheidender Paraden von Torhüter Orlando Gill.

Subsaharisch-afrikanische Presse
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Paraguay sorgte für einen der größten Schocks des Turniers, indem es Deutschland im Elfmeterschießen ausschaltete. Deutsche Medien sprachen vom 'nächsten Fußball-Albtraum', da die Mannschaft erstmals ein WM-Elfmeterschießen verlor. Die Niederlage bedeutet ein weiteres frühes Aus für eine einst dominante Fußballnation.

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