
Serena und Venus Williams kehren mit Wildcard nach Wimbledon zurück
Die legendären Schwestern erhalten eine Einladung für das Damendoppel in Wimbledon 2026 – Serenas Grand-Slam-Comeback nach vierjähriger Pause.
Die Ankündigung des All England Club vom Dienstag markiert eine der bemerkenswertesten Rückkehrgeschichten des Tennisjahres: Serena und Venus Williams werden mit einer Wildcard im Damendoppel von Wimbledon antreten. Für die 44-jährige Serena bedeutet dies das erste Grand-Slam-Turnier seit den US Open 2022, als sie von einem „Sich-Weiterentwickeln“ weg vom Tennis sprach, ohne das Wort Rücktritt zu benutzen. Venus, die am Tag nach der Bekanntgabe ihren 46. Geburtstag feierte, hatte in den vergangenen Jahren sporadisch Einzel gespielt, doch gemeinsam haben die Schwestern seit 2016 keinen Wimbledon-Titel mehr gewonnen – damals ihr sechster auf dem heiligen Rasen, der ihre insgesamt 14 Grand-Slam-Trophäen im Doppel krönte.
Aus Washingtoner Sicht wird die Rückkehr der Williams-Schwestern als kulturelles Ereignis von generationenübergreifender Strahlkraft gewertet. Serena hatte ihren Wiedereinstieg Anfang Juni beim Queen’s Club in London gegeben, wo sie an der Seite der 19-jährigen Kanadierin Victoria Mboko ein Match gewann, bevor Mboko wegen einer Knieverletzung zurückziehen musste. In dieser Woche tritt Serena beim WTA-Turnier in Berlin mit der Tschechin Karolina Muchova an – ein willkommener Höhepunkt für das deutsche Publikum, das die 23-fache Grand-Slam-Siegerin im Einzel auf dem Grün des Berliner Rot-Weiss-Clubs erleben kann, bevor der Tross nach London weiterzieht.
Die Organisatoren in Wimbledon verteilten weitere Wildcards mit internationaler Note: Im Herreneinzel erhielten der Bulgare Grigor Dimitrow und der Schweizer Stan Wawrinka, dreifacher Major-Champion, Startplätze; bei den Damen wurde die polnische Roland-Garros-Finalistin Maja Chwalińska bedacht. Auch das Männerdoppel wird durch eine Einladung an Alexander Bublik und Nick Kyrgios aufgewertet. Beobachter in Paris und Rom sehen darin eine klare Strategie des Turniers, über etablierte Namen und Comeback-Storys die Strahlkraft des Rasenklassikers zu erhöhen.
Für das deutschsprachige Publikum liegt der Reiz nicht allein in der Nostalgie. Die Berliner Turnierwoche dient als Gradmesser für Serenas Form auf Rasen, während Venus’ jüngste Einzelauftritte eher verhalten waren. Dass die Schwestern dennoch als Doppelpaarung antreten, unterstreicht den symbolischen Wert dieser Wildcard: Es geht um Präsenz, um das Weitergeben einer Ära an die Töchter Serenas, die sie im Publikum wissen möchte, und um die Frage, ob die 14-fachen Grand-Slam-Siegerinnen im Doppel noch einmal für eine Überraschung gut sind. Die Antwort gibt Wimbledon ab dem 29. Juni.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Williams-Schwestern kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 44, spielt nach fast vier Jahren Pause wieder, während Venus, die 46 wird, weiterhin sporadisch antritt. Gemeinsam haben sie 14 Grand-Slam-Doppeltitel gewonnen, sechs davon in Wimbledon.
Serena und Venus Williams kehren mit einer Wildcard im Doppel nach Wimbledon zurück. Serena, 23-fache Grand-Slam-Siegerin, ist nach vier Jahren wieder dabei, während Venus ein sensationelles Comeback beim Queen's feierte. Die Schwestern haben sechsmal den Wimbledon-Doppeltitel gewonnen, zuletzt 2016.
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