
Chronotyp prägt Stoffwechsel: Nachteulen mit ungünstigeren Gesundheitsmarkern
Eine neuseeländische Studie zeigt, dass spätes Essen und schlechtere Nahrungsauswahl bei Abendtypen mit höherem Körperfettanteil einhergehen – unabhängig von der Kalorienmenge.
Die in „Frontiers in Nutrition“ veröffentlichte Untersuchung an gesunden Frauen in Auckland ergab, dass Personen mit abendlichem Chronotyp – sogenannte Nachteulen – im Vergleich zu Morgentypen einen höheren Body-Mass-Index und einen erhöhten Körperfettanteil aufwiesen, obwohl die Gesamtkalorienaufnahme ähnlich war. Gleichzeitig konsumierten sie weniger energiereiche und nährstoffdichte Lebensmittel und verlagerten einen Großteil ihrer Kalorienzufuhr in die späten Tagesstunden.
Die Forscher führen dies auf die Wechselwirkung zwischen innerer Uhr und Essenszeiten zurück. Mahlzeiten dienen als Zeitgeber für den zirkadianen Rhythmus; eine späte Kalorienaufnahme kann den Stoffwechsel ungünstig beeinflussen. Die Nachteulen aßen morgens kaum, dafür abends umso mehr – ein Muster, das mit einer gestörten Glukosetoleranz und erhöhter Fetteinlagerung assoziiert wird. Zudem war ihre Ernährung ärmer an Ballaststoffen und essenziellen Mikronährstoffen.
Aus den USA ergänzt die Ernährungswissenschaftlerin Marie-Pierre St-Onge von der Columbia University, dass eine mediterran geprägte Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, Nüssen und fettarmem Fleisch die Schlafqualität verbessern und Schlaflosigkeit reduzieren kann. Sie empfiehlt, mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen zu Abend zu essen und den Frühstücksverzicht zu vermeiden, um den biologischen Rhythmus zu stabilisieren. In indonesischen Medien kursieren zudem Listen mit schlaffördernden Lebensmitteln wie Kamillentee, Bananen und Mandeln, die durch Inhaltsstoffe wie Tryptophan oder Melatonin die Entspannung unterstützen sollen.
Psychologische Beobachtungen aus Argentinien verweisen darauf, dass feste Morgenroutinen – etwa das täglich gleiche Frühstück – in unsicheren Zeiten als Anker der Stabilität dienen können. Zugleich warnen spanische Fachleute davor, anhaltende Tagesschläfrigkeit zu normalisieren; sie könne auf eine schlechte Schlafhygiene oder organische Ursachen hinweisen und erfordere eine ärztliche Abklärung. Die neuseeländische Studie unterstreicht, dass künftige Ernährungsempfehlungen den individuellen Chronotyp berücksichtigen könnten. Nächster Meilenstein sind kontrollierte Interventionsstudien, die prüfen, ob eine gezielte Verschiebung der Essenszeiten bei Nachteulen die metabolischen Risiken senkt.
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Ernährungswissenschaftler empfehlen bestimmte Lebensmittel vor dem Schlafengehen, um die Erholung zu verbessern und bieten eine sofortige und zugängliche Lösung.
Durch die Auflistung von Lebensmitteln mit bekannten Vorteilen entsteht ein Gefühl der sofortigen Kontrolle über den Schlaf, wobei tiefere Ursachen nächtlicher Störungen vermieden werden.
Es wird nicht erwähnt, dass die ursprüngliche Studie sich auf metabolische Risiken von Nachtmenschen konzentriert, nicht auf die Vorteile von Nahrungsmitteln vor dem Schlaf.
Die Ernährungswissenschaftlerin Marie-Pierre St-Onge erklärt, dass die mediterrane Ernährung den Schlaf verbessert, basierend auf etablierter Forschung.
Durch das Zitieren einer Expertin einer renommierten Universität wird der Behauptung Autorität verliehen, dass die tagsüber Ernährung der Schlüssel zu gutem Schlaf ist, und der Fokus von Nachtmenschen weg verlagert.
Es wird nicht erwähnt, dass die ursprüngliche Studie speziell Nachtmenschen und ihre metabolischen Risiken betrifft, nicht die allgemeine Ernährung.
Forscher warnen, dass der nächtliche Lebensstil spezifische metabolische Risiken birgt, basierend auf einer neuen Studie.
Durch die Wiederholung des Begriffs 'metabolische Nachteile' und den Vergleich von Nachtmenschen mit Frühaufstehern wird das Nachtleben mit einem unvermeidlichen Risiko assoziiert und die Gewohnheit entmutigt.
Es wird nicht erwähnt, dass die Studie methodische Einschränkungen haben könnte oder dass Nachtmenschen auch kognitive Vorteile haben.
Psychologen betonen, dass Tagesschläfrigkeit nicht immer Stress ist, sondern schlechte Schlafhygiene, und dass sich wiederholende Routinen anpassungsfähig sind.
Durch die Verallgemeinerung des Konzepts der 'Schlafhygiene' und die Normalisierung sich wiederholender Gewohnheiten wird der Fokus von den metabolischen Risiken der Nachtmenschen auf kontrollierbare persönliche Entscheidungen verlagert.
Es wird keine Verbindung zwischen den Schlafhygiene-Tipps und der spezifischen Studie über Nachtmenschen hergestellt, noch werden die metabolischen Risiken erwähnt, die die Forschung hervorhebt.
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