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Carolina Hurricanes gewinnen Stanley Cup 2026 – Brind’Amour schreibt Geschichte

Mit einem 3:0-Sieg in Spiel 6 in Las Vegas krönten sich die Hurricanes nach 20 Jahren zum zweiten Mal, während die russische Titel-Serie auf elf Jahre anwächst.

In der Nacht zum Montag haben die Carolina Hurricanes zum zweiten Mal in ihrer Klubgeschichte die begehrteste Trophäe des Eishockeys gewonnen. Vor einem zunächst lauten, dann zunehmend verstummten Publikum in Las Vegas setzten sie sich in der entscheidenden sechsten Finalserie-Partie mit 3:0 gegen die Vegas Golden Knights durch und entthronten damit den Champion von 2023. Der Triumph trägt die Handschrift von Rod Brind’Amour, der bereits 2006 als Kapitän den Stanley Cup in die Höhe stemmte und nun als Trainer den Titel nach Raleigh holt – ein historischer Doppelerfolg, der in den nordamerikanischen Medien breit gewürdigt wurde.

Bereits nach knapp vier Minuten brachte Taylor Hall die Gäste in Führung und unterband damit früh jede Feierlaune in der T-Mobile Arena. Jackson Blake baute den Vorsprung im Mitteldrittel aus, ehe Nikolaj Ehlers mit dem dritten Treffer die endgültige Entscheidung besiegelte. Torhüter Brandon Bussi parierte alle 22 Schüsse und war der stille Architekt einer Verteidigungsleistung, die über die gesamte Serie hinweg nur fünf Gegentreffer in den letzten drei Partien zuließ. Jordan Staal, Kapitän und Antreiber, wurde mit der Conn-Smythe-Trophäe als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet und beendete eine zwei Jahrzehnte währende persönliche Wartezeit.

Aus Moskauer Sicht schreibt der Triumph eine bemerkenswerte Serie fort: Zum elften Mal in Folge standen russische Spieler im Kader des Stanley-Cup-Siegers. Bei Carolina waren es Torwart Pjotr Kotschetkow, Verteidiger Alexander Nikischin und Stürmer Andrej Swetschnikow, die sich in die illustren Reihen einreihten. Die Agentur Interfax und das Portal Lenta.ru unterstrichen diese Kontinuität, die bis ins Jahr 2016 zurückreicht und den anhaltenden Einfluss osteuropäischer Talente auf die NHL belegt. Dass keiner der drei Russen in der Finalnacht direkte Scorerpunkte beisteuerte, werteten Kommentatoren als Beleg für die kollektive Stärke des Teams.

Während die schwedische Presse vor allem Staals Erlösung und Halls späten ersten Titel in den Fokus rückte, blieb die Beteiligung von Spielern aus dem deutschsprachigen Raum auch in diesem Finale aus. Die taktische Meisterleistung Brind’Amours, der aus einer Mannschaft ohne designierten Superstar eine defensive Einheit formte, fand jedoch international Anerkennung. Mit Blick nach vorn könnte dieser Erfolg eine Ära einläuten, in der Carolina als Daueranwärter auftritt – sofern es gelingt, den Kern um Staal und die russischen Importe zu halten.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

49%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa atlantica / anglosferaStampa russa e CSI
Stampa atlantica / anglosfera
trionfoschadenfreude

Die Carolina Hurricanes, angeführt von der Ikone Rod Brind'Amour, der das Team einst als Kapitän zum Titel geführt hatte, haben nach 20 Jahren den Stanley Cup zurückerobert. Ihre erstickende Abwehr brachte das laute Publikum in Las Vegas zum Schweigen und sicherte einen entscheidenden 3:0-Auswärtssieg. Brind'Amour wird zu einer seltenen Figur, die sowohl als Kapitän als auch als Trainer gewonnen hat.

Stampa russa e CSI
pragmatismodistacco

Carolina gewann den Stanley Cup, und die russischen Spieler Pjotr Kotschetkow, Alexander Nikischin und Andrej Swetschnikow verewigten sich auf der Trophäe. Damit verlängert sich die Serie auf elf aufeinanderfolgende Spielzeiten, in denen mindestens ein russischer Spieler den Pokal stemmt. Der zweite Titel des Klubs kommt nach einer langen Wartezeit seit 2006.

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Montag, 15. Juni 2026

Carolina Hurricanes gewinnen Stanley Cup 2026 – Brind’Amour schreibt Geschichte

Mit einem 3:0-Sieg in Spiel 6 in Las Vegas krönten sich die Hurricanes nach 20 Jahren zum zweiten Mal, während die russische Titel-Serie auf elf Jahre anwächst.

In der Nacht zum Montag haben die Carolina Hurricanes zum zweiten Mal in ihrer Klubgeschichte die begehrteste Trophäe des Eishockeys gewonnen. Vor einem zunächst lauten, dann zunehmend verstummten Publikum in Las Vegas setzten sie sich in der entscheidenden sechsten Finalserie-Partie mit 3:0 gegen die Vegas Golden Knights durch und entthronten damit den Champion von 2023. Der Triumph trägt die Handschrift von Rod Brind’Amour, der bereits 2006 als Kapitän den Stanley Cup in die Höhe stemmte und nun als Trainer den Titel nach Raleigh holt – ein historischer Doppelerfolg, der in den nordamerikanischen Medien breit gewürdigt wurde.

Bereits nach knapp vier Minuten brachte Taylor Hall die Gäste in Führung und unterband damit früh jede Feierlaune in der T-Mobile Arena. Jackson Blake baute den Vorsprung im Mitteldrittel aus, ehe Nikolaj Ehlers mit dem dritten Treffer die endgültige Entscheidung besiegelte. Torhüter Brandon Bussi parierte alle 22 Schüsse und war der stille Architekt einer Verteidigungsleistung, die über die gesamte Serie hinweg nur fünf Gegentreffer in den letzten drei Partien zuließ. Jordan Staal, Kapitän und Antreiber, wurde mit der Conn-Smythe-Trophäe als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet und beendete eine zwei Jahrzehnte währende persönliche Wartezeit.

Aus Moskauer Sicht schreibt der Triumph eine bemerkenswerte Serie fort: Zum elften Mal in Folge standen russische Spieler im Kader des Stanley-Cup-Siegers. Bei Carolina waren es Torwart Pjotr Kotschetkow, Verteidiger Alexander Nikischin und Stürmer Andrej Swetschnikow, die sich in die illustren Reihen einreihten. Die Agentur Interfax und das Portal Lenta.ru unterstrichen diese Kontinuität, die bis ins Jahr 2016 zurückreicht und den anhaltenden Einfluss osteuropäischer Talente auf die NHL belegt. Dass keiner der drei Russen in der Finalnacht direkte Scorerpunkte beisteuerte, werteten Kommentatoren als Beleg für die kollektive Stärke des Teams.

Während die schwedische Presse vor allem Staals Erlösung und Halls späten ersten Titel in den Fokus rückte, blieb die Beteiligung von Spielern aus dem deutschsprachigen Raum auch in diesem Finale aus. Die taktische Meisterleistung Brind’Amours, der aus einer Mannschaft ohne designierten Superstar eine defensive Einheit formte, fand jedoch international Anerkennung. Mit Blick nach vorn könnte dieser Erfolg eine Ära einläuten, in der Carolina als Daueranwärter auftritt – sofern es gelingt, den Kern um Staal und die russischen Importe zu halten.

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trionfoschadenfreude

Die Carolina Hurricanes, angeführt von der Ikone Rod Brind'Amour, der das Team einst als Kapitän zum Titel geführt hatte, haben nach 20 Jahren den Stanley Cup zurückerobert. Ihre erstickende Abwehr brachte das laute Publikum in Las Vegas zum Schweigen und sicherte einen entscheidenden 3:0-Auswärtssieg. Brind'Amour wird zu einer seltenen Figur, die sowohl als Kapitän als auch als Trainer gewonnen hat.

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pragmatismodistacco

Carolina gewann den Stanley Cup, und die russischen Spieler Pjotr Kotschetkow, Alexander Nikischin und Andrej Swetschnikow verewigten sich auf der Trophäe. Damit verlängert sich die Serie auf elf aufeinanderfolgende Spielzeiten, in denen mindestens ein russischer Spieler den Pokal stemmt. Der zweite Titel des Klubs kommt nach einer langen Wartezeit seit 2006.

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