
Brand zerstört Hotel in der Dominikanischen Republik: Ein Todesopfer, fast 1700 Evakuierte
Beim Brand im Viva Dominicus Beach Resort in Bayahibe kam eine italienische Touristin ums Leben; die Flammen breiteten sich wegen der Palmstrohdächer rasch aus.
Beim Brand im Hotel Viva Dominicus Beach in Bayahibe an der Südostküste der Dominikanischen Republik ist am Freitag eine italienische Staatsangehörige ums Leben gekommen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, mussten nahezu 1700 Hotelgäste evakuiert werden.
Bei der Toten handelt es sich um die 46-jährige Francesca Valentino aus Caserta. Nach übereinstimmenden Berichten dominikanischer und italienischer Quellen hatte sie sich mit anderen Gästen an den Strand gerettet, erlitt dort jedoch eine tödliche Rauchgasvergiftung, nachdem eine Wolke aus Monoxid sie erfasste. Die Direktion für außerklinische Notfallversorgung (DAEH) gab an, dass drei Personen in Kliniken eingeliefert und sechs weitere vor Ort behandelt wurden; unter den Betroffenen waren Gäste, Besucher und Rettungskräfte.
Das Feuer war am Vormittag Ortszeit ausgebrochen und breitete sich nach ersten Erkenntnissen des dominikanischen Katastrophenschutzzentrums (COE) rasch aus, weil Teile der Dachkonstruktion aus leicht brennbarem Palmstroh bestanden und starker Wind die Flammen anfachte. Etwa 1690 Gäste wurden in umliegende Hotels der Wyndham-Kette und andere Unterkünfte umquartiert. Der Brand wurde unter Kontrolle gebracht; die Ursache ist noch nicht ermittelt. Eine technische Kommission soll nach Abschluss der Löscharbeiten und Untersuchungen vor Ort die Gründe feststellen.
Italienische Quellen berichten, dass der italienische Botschafter am Ort des Geschehens den Ehemann des Opfers traf und umfassende konsularische Hilfe zusicherte. Die Botschaft unterstützt rund 285 italienische Touristen, die im Resort Urlaub machten; ein erstes Rückführungsflugzeug mit etwa 130 Passagieren startete am Freitag Richtung Verona. Auch andere europäische und südamerikanische Konsulate waren aktiv, da unter den Evakuierten zahlreiche Ausländer waren. Nach offiziellen Angaben blieb der Tourismusbetrieb in der Region unbeeinträchtigt. Wyndham Hotels and Resorts, Betreiberin des Komplexes, hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.
Mit rund 5,6 Millionen Besuchern allein in den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Dominikanische Republik das beliebteste Reiseziel der Karibik. Bayahibe ist vor allem für seine Tauchgründe und weißen Sandstrände bekannt. Die zuständigen Behörden betonten, dass derzeit keine weiteren Opfer zu beklagen seien und alle verletzten Personen versorgt würden. Die Ermittlungen zur Brandentstehung dauern an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein Luxusresort in der Dominikanischen Republik, das bei amerikanischen Touristen beliebt ist, wurde von einem Großbrand heimgesucht. Eine italienische Frau starb, mehrere weitere wurden verletzt, was Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsstandards in gehobenen karibischen Urlaubszielen aufwirft. Die Behörden ermitteln, während der Tourismussektor mögliche Auswirkungen befürchtet.
Bei einem Brand in einem Strandhotel in Bayahibe, Dominikanische Republik, kam eine italienische Frau ums Leben, und 1.700 Touristen wurden evakuiert. Die Rettungsdienste behandelten Verletzte vor Ort und brachten drei Personen ins Krankenhaus. Lokale Medien verbreiteten Videos von dichtem Rauch, der aus dem Resort aufstieg.
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