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Belgien entgeht Blamage: Eigentor rettet 1:1 gegen Ägypten zum WM-Auftakt

Ein von Romelu Lukaku erzwungenes Selbsttor bewahrt die favorisierten Belgier vor einer Niederlage gegen taktisch disziplinierte Ägypter, die lange auf einen historischen Sieg hoffen durften.

Die belgische Nationalmannschaft ist am Montagabend in Seattle nur knapp einer Auftaktniederlage bei der Weltmeisterschaft 2026 entgangen. Gegen Ägypten, das über weite Strecken taktisch reifer und effizienter agierte, rettete ein Eigentor von Mohamed Hany in der 66. Minute ein 1:1. Der kurz zuvor eingewechselte Romelu Lukaku setzte den Verteidiger bei einem flachen Hereingabe von Thomas Meunier derart unter Druck, dass dieser den Ball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Zuvor hatte Emam Ashour die Nordafrikaner nach Vorarbeit von Mohamed Salah, der an seinem 34. Geburtstag ohne Verein auflief, mit einem präzisen Distanzschuss in Führung gebracht (20. Minute).

Aus europäischer Perspektive offenbarte der Auftritt der „Roten Teufel“ erneut die Schwächen einer Mannschaft, die nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus in Katar 2022 einen Generationswechsel einleiten muss. Trainer Rudi Garcia setzte auf erfahrene Kräfte wie Kevin De Bruyne, dessen Freistoß in der 53. Minute nur die Latte traf, und Thibaut Courtois, der mit mehreren Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Doch das belgische Kombinationsspiel blieb über weite Strecken ideenlos, während die Offensive um Jeremy Doku und Leandro Trossard kaum zwingende Torchancen kreierte. Erst der Impuls des von der Bank kommenden Lukaku brachte die Wende – ein Muster, das die Abhängigkeit von individueller Klasse unterstreicht.

Für Ägypten, das zum vierten Mal an einer WM-Endrunde teilnimmt und weiter auf den ersten Sieg in der Turniergeschichte wartet, war das Remis ein Achtungserfolg. Beobachter in Kairo und im arabischen Raum werteten die disziplinierte Defensivleistung und die mutige Spielanlage als Beleg für die Entwicklung unter Trainer Hossam Hassan. Dass ausgerechnet Salah, der nach seinem Abschied vom FC Liverpool vereinslos ist, als Vorbereiter glänzte, nährte die Hoffnung auf eine erfolgreiche Gruppenphase. Die „Pharaonen“ hatten zuvor erst ein einziges Mal bei einer WM in Führung gelegen – 2018 durch Salah gegen Saudi-Arabien.

Aus Sicht der Gastgeberregion Nordamerika bot das Duell im ausverkauften Lumen Field vor mehr als 66.000 Zuschauern eine atmosphärisch dichte Kulisse, die den Stellenwert des Fußballs in den USA unterstrich. Die Hitze in Seattle machte beiden Teams zu schaffen, begünstigte aber die ägyptische Strategie, aus einer kompakten Defensive heraus auf Umschaltmomente zu lauern. Während Belgien nun mit einem Punkt in die Partie gegen den Iran geht, wartet auf Ägypten das Duell mit Neuseeland. In einer Gruppe G, die nach dem Remis völlig offen ist, dürften beide Begegnungen richtungsweisend für den Kampf um die K.-o.-Runde sein.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Stampa africana subsahariana/ anglofona
distacco

Ägypten erreichte ein historisches Unentschieden gegen Belgien, zeigte Widerstandsfähigkeit und frustrierte die europäischen Favoriten. Mohamed Salah lieferte an seinem 34. Geburtstag eine Vorlage, doch die Pharaonen warten nach vier WM-Teilnahmen weiter auf ihren ersten Sieg. Die Einwechslung von Romelu Lukaku erzwang ein Eigentor und verhinderte einen berühmten ägyptischen Sieg.

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schadenfreudeironia

Belgien stolperte zum Auftakt und brauchte ein Eigentor, um ein glanzloses Unentschieden gegen Ägypten zu retten. Die afrikanische Mannschaft überraschte mit einem frühen Tor von Emam Ashour, und die Roten Teufel reagierten erst nach der Einwechslung von Lukaku. Das Ergebnis lässt Belgien weit hinter seiner Favoritenrolle zurück.

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Montag, 15. Juni 2026

Belgien entgeht Blamage: Eigentor rettet 1:1 gegen Ägypten zum WM-Auftakt

Ein von Romelu Lukaku erzwungenes Selbsttor bewahrt die favorisierten Belgier vor einer Niederlage gegen taktisch disziplinierte Ägypter, die lange auf einen historischen Sieg hoffen durften.

Die belgische Nationalmannschaft ist am Montagabend in Seattle nur knapp einer Auftaktniederlage bei der Weltmeisterschaft 2026 entgangen. Gegen Ägypten, das über weite Strecken taktisch reifer und effizienter agierte, rettete ein Eigentor von Mohamed Hany in der 66. Minute ein 1:1. Der kurz zuvor eingewechselte Romelu Lukaku setzte den Verteidiger bei einem flachen Hereingabe von Thomas Meunier derart unter Druck, dass dieser den Ball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Zuvor hatte Emam Ashour die Nordafrikaner nach Vorarbeit von Mohamed Salah, der an seinem 34. Geburtstag ohne Verein auflief, mit einem präzisen Distanzschuss in Führung gebracht (20. Minute).

Aus europäischer Perspektive offenbarte der Auftritt der „Roten Teufel“ erneut die Schwächen einer Mannschaft, die nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus in Katar 2022 einen Generationswechsel einleiten muss. Trainer Rudi Garcia setzte auf erfahrene Kräfte wie Kevin De Bruyne, dessen Freistoß in der 53. Minute nur die Latte traf, und Thibaut Courtois, der mit mehreren Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Doch das belgische Kombinationsspiel blieb über weite Strecken ideenlos, während die Offensive um Jeremy Doku und Leandro Trossard kaum zwingende Torchancen kreierte. Erst der Impuls des von der Bank kommenden Lukaku brachte die Wende – ein Muster, das die Abhängigkeit von individueller Klasse unterstreicht.

Für Ägypten, das zum vierten Mal an einer WM-Endrunde teilnimmt und weiter auf den ersten Sieg in der Turniergeschichte wartet, war das Remis ein Achtungserfolg. Beobachter in Kairo und im arabischen Raum werteten die disziplinierte Defensivleistung und die mutige Spielanlage als Beleg für die Entwicklung unter Trainer Hossam Hassan. Dass ausgerechnet Salah, der nach seinem Abschied vom FC Liverpool vereinslos ist, als Vorbereiter glänzte, nährte die Hoffnung auf eine erfolgreiche Gruppenphase. Die „Pharaonen“ hatten zuvor erst ein einziges Mal bei einer WM in Führung gelegen – 2018 durch Salah gegen Saudi-Arabien.

Aus Sicht der Gastgeberregion Nordamerika bot das Duell im ausverkauften Lumen Field vor mehr als 66.000 Zuschauern eine atmosphärisch dichte Kulisse, die den Stellenwert des Fußballs in den USA unterstrich. Die Hitze in Seattle machte beiden Teams zu schaffen, begünstigte aber die ägyptische Strategie, aus einer kompakten Defensive heraus auf Umschaltmomente zu lauern. Während Belgien nun mit einem Punkt in die Partie gegen den Iran geht, wartet auf Ägypten das Duell mit Neuseeland. In einer Gruppe G, die nach dem Remis völlig offen ist, dürften beide Begegnungen richtungsweisend für den Kampf um die K.-o.-Runde sein.

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Stampa africana subsahariana/ anglofona
distacco

Ägypten erreichte ein historisches Unentschieden gegen Belgien, zeigte Widerstandsfähigkeit und frustrierte die europäischen Favoriten. Mohamed Salah lieferte an seinem 34. Geburtstag eine Vorlage, doch die Pharaonen warten nach vier WM-Teilnahmen weiter auf ihren ersten Sieg. Die Einwechslung von Romelu Lukaku erzwang ein Eigentor und verhinderte einen berühmten ägyptischen Sieg.

Stampa latinoamericana
schadenfreudeironia

Belgien stolperte zum Auftakt und brauchte ein Eigentor, um ein glanzloses Unentschieden gegen Ägypten zu retten. Die afrikanische Mannschaft überraschte mit einem frühen Tor von Emam Ashour, und die Roten Teufel reagierten erst nach der Einwechslung von Lukaku. Das Ergebnis lässt Belgien weit hinter seiner Favoritenrolle zurück.

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