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SportSonntag, 28. Juni 2026

Eustáquios später Treffer gegen Südafrika katapultiert Kanada ins WM-Achtelfinale

Mit einem Volleyschuss in der Nachspielzeit sicherte Stephen Eustáquio dem Co-Gastgeber den ersten Einzug in die Runde der letzten 16 und ein Duell mit den Niederlanden oder Marokko.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit erlöste Stephen Eustáquio die kanadische Mannschaft und ein überwiegend kanadisches Publikum im SoFi Stadium von Los Angeles. Nach einer Flanke von Jacob Shaffelburg klärte die südafrikanische Abwehr den Ball unzureichend, der Mittelfeldspieler nahm ihn mit der Brust an und jagte ihn aus rund 20 Metern unhaltbar ins linke untere Eck. Es war der erste Treffer Kanadas in einem K.-o.-Spiel einer Weltmeisterschaft und zugleich das Tor zum ersten Achtelfinaleinzug der Verbandsgeschichte.

Dabei hatte Kanada über weite Strecken der Partie die Spielkontrolle und die klareren Chancen. Schon in der 22. Minute verpasste Derek Cornelius per Kopf nach einem Freistoß von Eustáquio freistehend das Tor. Kurz vor der Pause rettete Aubrey Modiba einen Kopfball von Moïse Bombito von der Linie, ehe Torhüter Ronwen Williams den Nachschuss von Tajon Buchanan parierte. Eine Strafstoßforderung nach einem Zweikampf an Richie Laryea blieb nach Videobeweis unberücksichtigt, was den Unmut der kanadischen Fans schürte. Südafrika, das erstmals in einem WM-K.-o.-Spiel stand, verlegte sich auf eine tiefe Verteidigung und gelegentliche Konter, blieb aber offensiv weitgehend harmlos.

Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild. Tani Oluwaseyi scheiterte in der 62. Minute an Williams, der Nachschuss von Jonathan David wurde von Mbekezeli Mbokazi in höchster Not geblockt. Mit der Einwechslung von Alphonso Davies in der 75. Minute – der Starverteidiger gab nach überstandener Muskelverletzung sein Turnierdebüt – wendete sich das Momentum endgültig. Davies belebte die linke Angriffsseite und bereitete Chancen für Promise und Jonathan David vor, die jedoch vergeben wurden. Erst als bereits mit einer Verlängerung gerechnet werden musste, schlug Eustáquio zu.

Für Kanada, das als Co-Gastgeber nach der 1:2-Niederlage gegen die Schweiz im letzten Gruppenspiel nicht mehr im eigenen Land antreten durfte, ist der Erfolg der vorläufige Höhepunkt einer positiven Turnierentwicklung. Südafrika, das sich nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko mit einem Sieg gegen Südkorea in die K.-o.-Runde gekämpft hatte, scheidet dagegen ohne Torerfolg aus. Im Achtelfinale trifft Kanada am 4. Juli in Houston auf den Sieger der Partie Niederlande gegen Marokko – eine Begegnung, die die Grenzen des kanadischen Höhenflugs neu definieren wird.

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Die K.o.-Phase beginnt mit einem historischen Duell zwischen Südafrika und Kanada, die beide Neuland betreten. Nach einer von Überraschungen geprägten Gruppenphase wechselt das Turnier nun in den Modus der Einzelausscheidung. Das Spiel im SoFi Stadium verspricht enormen Druck, denn nur der Sieger kommt weiter.

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Im Sechzehntelfinale treffen Südafrika und Kanada in einem historischen K.o.-Debüt für beide aufeinander. Kanada geht als leichter Favorit ins Spiel, gestützt auf Heimvorteil und Starspieler wie Alphonso Davies. Die Partie bietet beiden Ländern die seltene Gelegenheit, ihre WM-Reise zu verlängern.

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Sonntag, 28. Juni 2026

Eustáquios später Treffer gegen Südafrika katapultiert Kanada ins WM-Achtelfinale

Mit einem Volleyschuss in der Nachspielzeit sicherte Stephen Eustáquio dem Co-Gastgeber den ersten Einzug in die Runde der letzten 16 und ein Duell mit den Niederlanden oder Marokko.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit erlöste Stephen Eustáquio die kanadische Mannschaft und ein überwiegend kanadisches Publikum im SoFi Stadium von Los Angeles. Nach einer Flanke von Jacob Shaffelburg klärte die südafrikanische Abwehr den Ball unzureichend, der Mittelfeldspieler nahm ihn mit der Brust an und jagte ihn aus rund 20 Metern unhaltbar ins linke untere Eck. Es war der erste Treffer Kanadas in einem K.-o.-Spiel einer Weltmeisterschaft und zugleich das Tor zum ersten Achtelfinaleinzug der Verbandsgeschichte.

Dabei hatte Kanada über weite Strecken der Partie die Spielkontrolle und die klareren Chancen. Schon in der 22. Minute verpasste Derek Cornelius per Kopf nach einem Freistoß von Eustáquio freistehend das Tor. Kurz vor der Pause rettete Aubrey Modiba einen Kopfball von Moïse Bombito von der Linie, ehe Torhüter Ronwen Williams den Nachschuss von Tajon Buchanan parierte. Eine Strafstoßforderung nach einem Zweikampf an Richie Laryea blieb nach Videobeweis unberücksichtigt, was den Unmut der kanadischen Fans schürte. Südafrika, das erstmals in einem WM-K.-o.-Spiel stand, verlegte sich auf eine tiefe Verteidigung und gelegentliche Konter, blieb aber offensiv weitgehend harmlos.

Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild. Tani Oluwaseyi scheiterte in der 62. Minute an Williams, der Nachschuss von Jonathan David wurde von Mbekezeli Mbokazi in höchster Not geblockt. Mit der Einwechslung von Alphonso Davies in der 75. Minute – der Starverteidiger gab nach überstandener Muskelverletzung sein Turnierdebüt – wendete sich das Momentum endgültig. Davies belebte die linke Angriffsseite und bereitete Chancen für Promise und Jonathan David vor, die jedoch vergeben wurden. Erst als bereits mit einer Verlängerung gerechnet werden musste, schlug Eustáquio zu.

Für Kanada, das als Co-Gastgeber nach der 1:2-Niederlage gegen die Schweiz im letzten Gruppenspiel nicht mehr im eigenen Land antreten durfte, ist der Erfolg der vorläufige Höhepunkt einer positiven Turnierentwicklung. Südafrika, das sich nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko mit einem Sieg gegen Südkorea in die K.-o.-Runde gekämpft hatte, scheidet dagegen ohne Torerfolg aus. Im Achtelfinale trifft Kanada am 4. Juli in Houston auf den Sieger der Partie Niederlande gegen Marokko – eine Begegnung, die die Grenzen des kanadischen Höhenflugs neu definieren wird.

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Im Sechzehntelfinale treffen Südafrika und Kanada in einem historischen K.o.-Debüt für beide aufeinander. Kanada geht als leichter Favorit ins Spiel, gestützt auf Heimvorteil und Starspieler wie Alphonso Davies. Die Partie bietet beiden Ländern die seltene Gelegenheit, ihre WM-Reise zu verlängern.

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