
Amoktat an oberbayerischem Gymnasium: 16-Jähriger verletzt zwei 13-Jährige schwer
Ein 16-jähriger ehemaliger Schüler verletzte am Mittwoch am Welfen-Gymnasium in Schongau zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer, nachdem seine mitgeführte Pistole nach einem Schuss versagte.
Am Mittwochmittag hat ein 16-Jähriger am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau zwei 13-jährige Schülerinnen mit einem Messer schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde nach Polizeiangaben kurz nach der Tat festgenommen.
Nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) führte der Jugendliche neben dem Messer auch eine Schusswaffe mit sich. Die Pistole habe nach einem abgegebenen Schuss versagt, woraufhin der Angreifer die Tat mit dem Messer fortgesetzt habe. Bei dem Festgenommenen handelt es sich laut Polizei um einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums, der sich in psychiatrischer Behandlung befand. Die beiden schwer verletzten Mädchen, die Herrmann als „Zufallsopfer“ bezeichnete, befinden sich im Krankenhaus, schweben jedoch nicht in Lebensgefahr.
Die Polizei machte zum genauen Tatort – ob innerhalb des Schulgebäudes oder auf dem Gelände – keine Angaben. Auch die Frage, ob der 16-Jährige in der Vergangenheit mit einer solchen Tat gedroht hatte, blieb zunächst unbeantwortet. Lokale Medien hatten von einem früheren Polizeieinsatz wegen einer Gefährdungslage an der Schule berichtet; ein Zusammenhang mit der jetzigen Tat ist unbestätigt. Die Ermittler gehen derzeit von einem Einzeltäter aus.
Das Welfen-Gymnasium mit rund 800 Schülern liegt in der 13.000-Einwohner-Stadt Schongau am Lech. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter zahlreiche Einsatzkräfte und mehrere Rettungshubschrauber. Für Angehörige wurde eine Anlaufstelle eingerichtet. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einer „schrecklichen Tat“ und dankte den Einsatzkräften. Die Ermittlungen zum genauen Hergang und Motiv dauern an.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Chinesische Presse | 0.00 | neutral |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
Germany expresses shock and prayers for the victims, while police act swiftly.
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