
Algerien schlägt Senegal zum WAFCON-Auftakt – Torwartfehler besiegelt 2:0
Mit einem 2:0 im Eröffnungsspiel des Afrika-Cups der Frauen gegen Senegal hat Algerien einen ersten Schritt Richtung WM 2027 gemacht; ein Patzer von Senegals Torhüterin Khady Faye ebnete den späten zweiten Treffer.
Der Women’s Africa Cup of Nations 2026 in Marokko begann mit einem verdienten, aber hart erkämpften 2:0-Sieg Algeriens über Senegal. Vor den Toren Rabats bestimmten die Westafrikanerinnen anfangs das Geschehen, ohne zwingend zu werden. Algerien fand zunehmend ins Spiel, und ein nach Videobeweis gegebener Foulelfmeter brachte die Führung: Marine Dafeur verwandelte in der 42. Minute sicher links unten. Senegal drängte nach dem Wechsel auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrfach an der eigenen Ungenauigkeit. Die Entscheidung fiel spät: Ein missglückter Klärungsversuch von Torhüterin Khady Faye landete bei Lina Boussaha, die auf Melissa Bethi querlegte – deren Flachschuss bedeutete in der 88. Minute das 2:0.
Der Turniererfolg ist für die 16 Teilnehmerinnen erstmals mit einer direkten WM-Qualifikation verknüpft. Die vier Halbfinalistinnen lösen das Ticket für die Endrunde 2027 in Brasilien, die vom 24. Juni bis zum 25. Juli ausgetragen wird und die erste Frauen-WM in Südamerika markiert. Die Verliererinnen der Viertelfinals bestreiten ein Play-off um zwei weitere Plätze im globalen Play-in-Turnier – ein zusätzlicher Anreiz, der den Wettbewerb verschärft.
Gastgeber Marokko, das in den Endspielen 2022 und 2024 jeweils unterlag, steigt am Abend gegen Kenia ins Turnier ein. Der spanische Trainer Jorge Vilda, Weltmeistercoach von 2023, vertraut auf den Heimvorteil und die individuelle Klasse von Kapitänin Ghislaine Chebbak. Kenia hingegen kehrt nach zehnjähriger Abwesenheit zurück und hofft auf eine Überraschung.
Rekordmeister Nigeria, mit zehn Titeln klarer Favorit, greift am Dienstag gegen Turnierdebütant Malawi ein. Stars wie Rasheedat Ajibade und Torhüterin Chiamaka Nnadozie führen ein Team, das auf Erfahrung und Jugend setzt. Ghana, das 2025 Bronze holte, wird von der eigenen Regierung enthusiastisch unterstützt und trifft in Gruppe D auf Kamerun, Kap Verde und Mali. Südafrika, der einzige weitere bisherige Champion, will nach Platz vier 2024 wieder angreifen. Zunächst aber führt Algerien die Gruppe A an, während Marokko und Kenia nachziehen wollen.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.50 | aligned |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.20 | neutral |
Ghana and Kenya step forward with motivated squads ready to compete for a World Cup spot, backed by their governments.
The national dimension of the competition is emphasized, turning each match into a matter of honor and identity.
Delays in tournament organization are not mentioned, to keep a positive atmosphere.
WAFCON 2026 kicks off with a record edition, marking a step forward for African women's football.
A neutral and descriptive register is adopted, framing the tournament as an objective fact rather than an identity issue.
Personal stories of individual teams and fan support are absent, in favor of a general overview.
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