
Afrika-Cup 2027: CAF dementiert Aufstockung auf 28 Teams
Der Kontinentalverband bestätigt 24 Teilnehmer und kündigt Rekordprämien für den Frauen-Afrika-Cup, Generalversammlung in Nigeria sowie eine Vermarktungsoffensive nach Zuschauerrekorden.
Die Konföderation Afrikanischer Fußball (CAF) hat sämtlichen Spekulationen ein Ende gesetzt: Der Afrika-Cup 2027 wird nicht erweitert. Das Turnier in Kenia, Tansania und Uganda vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 bleibt beim seit 2019 etablierten Format mit 24 Nationalteams. Eine Aufstockung auf 28 Mannschaften, wie sie in einigen Medien kolportiert wurde, sei nie beschlossen worden, stellte der Verband am Donnerstag klar. Die Qualifikation für das erstmals von drei Nationen gemeinsam ausgerichtete Kontinentalturnier beginnt planmäßig im September und Oktober 2026.
Die Verwirrung war am Mittwoch in Johannesburg entstanden, als CAF-Präsident Patrice Motsepe den Spielplan für 2027 umriss. Noch während der Pressekonferenz verbreiteten arabischsprachige Quellen die Meldung einer angeblichen Vergrößerung des Teilnehmerfeldes. Die CAF widersprach umgehend: „Berichte über eine Änderung der Teilnehmerzahl sind unzutreffend.“ Der 24er-Modus, 2019 in Ägypten eingeführt und seither bei jeder Austragung beibehalten, unterstreiche die Stabilität des Wettbewerbs.
Motsepe nutzte die gleiche Veranstaltung, um Abuja als Austragungsort der 48. Ordentlichen Generalversammlung im November bekannt zu geben. Er würdigte Nigeria als „stolze Fußballnation“ und bedauerte das Fehlen der Super Eagles bei der Weltmeisterschaft 2026: „Ohne Nigeria und Kamerun ist eine Weltmeisterschaft unvollständig – sie haben uns immer stolz gemacht.“ Die Nigerianer waren in den Playoffs an der Demokratischen Republik Kongo gescheitert. Motsepe erinnerte zudem an die einigende Kraft des Fußballs im Land: Wenn die Nationalelf spiele, gebe es keinen Norden und keinen Süden, nur Nigerianer.
Parallel trieb der Verband die wirtschaftliche Entwicklung voran. Für den Frauen-Afrika-Cup 2026 in Marokko (26. Juli bis 16. August) wurde das Gesamtpreisgeld auf 3,475 Millionen US-Dollar erhöht; jede der 16 Teilnehmerinnen erhält mindestens 150.000, die Siegerprämie steigt auf zwei Millionen. Zudem schrieb die CAF die Medienrechte für die Afrika-Cups 2028, 2032 und 2036 vorläufig aus. Hintergrund sind die Rekordzahlen der zurückliegenden Ausgabe: 3,2 Milliarden Fernsehzuschauer und sechs Milliarden digitale Abrufe verzeichnete das Turnier und festigte damit den dritten Rang hinter Weltmeisterschaft und Europameisterschaft. Die Weichen für die Kommerzialisierung des afrikanischen Spitzenfußballs sind gestellt.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
Die CAF hat das 24-Mannschafts-Format autoritativ bestätigt und alle Expansionsgerüchte als unbegründet zurückgewiesen.
Der Block stützt sich auf direkte Zitate des CAF-Präsidenten und eine offizielle Erklärung, die die Entscheidung als endgültig und unbestreitbar darstellt.
Die CAF hat eine Erweiterung dementiert, aber einige Medien bestehen darauf, dass das Turnier auf 28 Mannschaften erweitert wird.
Die Dementi-Artikel verwenden offizielle CAF-Erklärungen, während der falsche Bericht selektiv Teile der Pressekonferenz zitiert oder Motsepes Worte falsch interpretiert, was eine widersprüchliche Erzählung erzeugt.
Der französischsprachige Artikel lässt das offizielle Dementi der CAF aus und präsentiert nur die angebliche Bestätigung der Erweiterung.
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