
WM 2026: Spaniens Auftakt ohne Yamal – Uruguay und Belgien greifen ein
Am fünften Turniertag debütieren die Favoriten Spanien und Uruguay sowie Belgien gegen Ägypten; Iran trifft auf Neuseeland in einem politisch aufgeladenen Duell.
Der fünfte Spieltag der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada steht im Zeichen der ersten Auftritte mehrerer Titelanwärter. Im Mittelpunkt: Spanien, der amtierende Europameister, der am Montagabend (Ortszeit) im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta gegen den WM-Neuling Kap Verde antritt. Trainer Luis de la Fuente muss dabei auf seinen grössten Star verzichten: Lamine Yamal, die erst 18-jährige Sensation des FC Barcelona, sitzt nach physischen Problemen zunächst nur auf der Bank. Die „Furia Roja“ gilt dennoch als klarer Favorit in einer Gruppe H, die mit Uruguay und Saudi-Arabien zwei weitere ganz unterschiedliche Herausforderungen bereithält. Für Kap Verde, das erste Mal auf der ganz grossen Bühne, ist schon der Anpfiff ein historischer Moment – und eine persönliche Note erhält die Partie durch das Wiedersehen von Aymeric Laporte und Steven Moreira, die einst gemeinsam für französische Nachwuchsteams aufliefen.
Parallel dazu eröffnet Belgien in Seattle den Gruppe-G-Spieltag gegen Ägypten. Die belgische „goldene Generation“ um Thibaut Courtois, Kevin De Bruyne und Jérémy Doku reist mit einer Serie von 13 ungeschlagenen Partien an, während Ägyptens Superstar Mohamed Salah an seinem Geburtstag ein Ausrufezeichen setzen will. Im Sunshine State von Miami gibt Uruguay unter dem charismatischen Argentinier Marcelo Bielsa seine Visitenkarte ab. Der zweimalige Weltmeister (1930 und 1950) durchläuft einen tiefgreifenden Generationenwechsel und setzt auf Bielsas intensiven Pressingstil, um gegen Saudi-Arabien den erhofften Auftaktsieg zu landen. Den Abschluss des Tages bildet in Inglewood bei Los Angeles das Duell zwischen Iran und Neuseeland – eine Begegnung, die über den Sport hinaus politische Spannungen birgt und bei der der mexikanische Schiedsrichter César Arturo Ramos sowie Neuseelands Jungstar Tim Payne im Rampenlicht stehen.
Aus europäischer Perspektive sind die Anstosszeiten günstig: Spanien–Kap Verde beginnt um 18 Uhr MESZ, Belgien–Ägypten folgt um 22 Uhr, Uruguay–Saudi-Arabien um 1 Uhr nachts und Iran–Neuseeland um 4 Uhr morgens. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Partien über die etablierten Streaming-Plattformen der öffentlich-rechtlichen und privaten Rechteinhaber übertragen. In den USA teilen sich Fox und Telemundo die englisch- bzw. spanischsprachige Ausstrahlung, während lateinamerikanische Fans über DSports, Flow und Paramount+ verfolgen können. Brasilianische Sender wie Globo, Band und SporTV sowie das digitale Angebot CazéTV sorgen für eine flächendeckende Versorgung im portugiesischsprachigen Raum.
Der Turnierkontext verleiht diesen Debüts zusätzliches Gewicht. Die vorangegangenen Tage brachten bereits Überraschungen: Australien bezwang die Türkei 2:0, Japan trotzte den Niederlanden ein 2:2 ab, und Deutschland deklassierte Curaçao mit 7:1. Für Spanien geht es nach den enttäuschenden frühen Aus in Russland 2018 und Katar 2022 darum, den Schwung des EM-Titels 2024 in eine erfolgreiche WM-Kampagne zu überführen. Uruguay wiederum will unter Bielsa an die glorreichen Zeiten anknüpfen und die zweite Gruppenphase erreichen, während Belgien und Ägypten in einer ausgeglichenen Gruppe G um den Vorsprung kämpfen. Der weitere Verlauf der Gruppen H und G wird massgeblich davon abhängen, ob die Favoriten ihrer Rolle gerecht werden oder ob Aussenseiter wie Kap Verde, Saudi-Arabien oder Neuseeland für frühe Verschiebungen im Kräfteverhältnis sorgen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Fans are focused on the debuts of Spain and Uruguay, with a complete guide to schedules and broadcasts. The match between Iran and New Zealand stirs some morbid curiosity due to the political context, but coverage prioritizes sports entertainment.
Attention is captured by the debut of Iran, the most debated national team of the World Cup. While Spain provides entertainment, the real element of curiosity is the Persian team, at the center of political controversies that have lasted for months.
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