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SportMittwoch, 17. Juni 2026

Cannavaro führt Usbekistan ins WM-Debüt gegen Kolumbien im Azteca-Stadion

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen und drohenden Unwettern kehrt Kolumbien nach acht Jahren auf die WM-Bühne zurück, während Usbekistan sein erstes Spiel unter dem Weltmeister von 2006 bestreitet.

Am Abend des 17. Juni 2026 wird das Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt zum Schauplatz eines historischen Aufeinandertreffens: Kolumbien, das nach der verpassten Qualifikation für Katar 2022 erstmals seit 2018 wieder an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, trifft auf Usbekistan, das unter der Leitung des italienischen Weltmeisters von 2006, Fabio Cannavaro, sein WM-Debüt gibt. Die Partie in der Gruppe K, die auch Portugal und die Demokratische Republik Kongo umfasst, beginnt um 20 Uhr Ortszeit – für Zuschauer in Mitteleuropa bedeutet dies eine Anstoßzeit um 4 Uhr morgens am 18. Juni. In den USA übertragen Fox Sports und Telemundo zur Primetime, in Argentinien DSports und TyC Sports; in Italien verfolgt man gespannt, wie Cannavaro nun eine Mannschaft führt, die als dritte aus der ehemaligen Sowjetunion hervorgegangene Nation nach Russland und der Ukraine an einer WM teilnimmt.

Die mexikanischen Behörden haben angesichts der erwarteten Menschenmassen ein umfassendes Sicherheits- und Mobilitätskonzept aktiviert. Über 11.000 Polizisten und mehr als 900 Fahrzeuge sichern das Stadion, das Fan-Festival am Zócalo und die dezentralen Veranstaltungen in allen 16 Stadtbezirken. Das Konzept der „Última Milla“ sieht gestaffelte Straßensperrungen ab dem Vormittag vor, um den Fußgängerstrom zu kanalisieren. Gleichzeitig hat der Zivilschutz eine gelbe Warnstufe wegen starker Regenfälle, möglichen Hagels und Gewittern ausgerufen; für die Spielzeit werden Temperaturen um 17 Grad Celsius und leichte Niederschläge prognostiziert. Die Witterung könnte nicht nur die Bedingungen auf dem Rasen beeinflussen, sondern auch die logistische Herausforderung für die Einsatzkräfte verschärfen.

Bereits Stunden vor dem Anpfiff verwandelten kolumbianische Anhänger die Umgebung des Stadions und das Zentrum von Mexiko-Stadt in ein farbenfrohes Fest. Am Ángel de la Independencia sorgte eine Anhängerin namens Wendy Sánchez, die seit der Qualifikation als „India de la tricolor“ bekannt ist, für Aufsehen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos von spontanen Gesängen und einer Welle gelb-blau-roter Trikots. Die kolumbianische Presse veröffentlichte eigens Playlists, um die Stimmung im Land anzuheizen, während die Zeitung El Espectador an die durchwachsene Bilanz der Cafeteros bei WM-Auftaktspielen erinnerte: Nur zwei Siege bei vier Niederlagen in sechs bisherigen Debüts. Für Usbekistan hingegen ist allein die Teilnahme ein historischer Meilenstein, der die Entwicklung des Fußballs in Zentralasien unterstreicht.

Sportlich steht Kolumbien unter Trainer Néstor Lorenzo vor der Aufgabe, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Mit James Rodríguez als Spielmacher und Luis Díaz als dynamischem Flügelstürmer verfügt das Team über individuelle Klasse, die Cannavaro in der Pressekonferenz ausdrücklich würdigte: „Kolumbien ist ein komplettes Team, das bis zum Ende kämpft und kaum Räume lässt.“ Der usbekische Coach kündigte an, die Schlüsselspieler besonders eng zu bewachen. Sein eigenes Aufgebot ist weniger prominent, einzig Abdukodir Khusanov von Manchester City sticht heraus. Die taktische Ausrichtung der Asiaten dürfte auf defensive Stabilität und schnelle Konter setzen. In einer Gruppe, in der Portugal als Favorit gilt, könnte der Ausgang dieses Duells bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den zweiten Achtelfinalplatz bringen. Für Kolumbien geht es darum, die Last der Vergangenheit abzustreifen und einen positiven Start hinzulegen – für Usbekistan darum, auf der größten Bühne des Fußballs erste Spuren zu hinterlassen.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Cannavaro führt Usbekistan ins WM-Debüt gegen Kolumbien im Azteca-Stadion

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen und drohenden Unwettern kehrt Kolumbien nach acht Jahren auf die WM-Bühne zurück, während Usbekistan sein erstes Spiel unter dem Weltmeister von 2006 bestreitet.

Am Abend des 17. Juni 2026 wird das Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt zum Schauplatz eines historischen Aufeinandertreffens: Kolumbien, das nach der verpassten Qualifikation für Katar 2022 erstmals seit 2018 wieder an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, trifft auf Usbekistan, das unter der Leitung des italienischen Weltmeisters von 2006, Fabio Cannavaro, sein WM-Debüt gibt. Die Partie in der Gruppe K, die auch Portugal und die Demokratische Republik Kongo umfasst, beginnt um 20 Uhr Ortszeit – für Zuschauer in Mitteleuropa bedeutet dies eine Anstoßzeit um 4 Uhr morgens am 18. Juni. In den USA übertragen Fox Sports und Telemundo zur Primetime, in Argentinien DSports und TyC Sports; in Italien verfolgt man gespannt, wie Cannavaro nun eine Mannschaft führt, die als dritte aus der ehemaligen Sowjetunion hervorgegangene Nation nach Russland und der Ukraine an einer WM teilnimmt.

Die mexikanischen Behörden haben angesichts der erwarteten Menschenmassen ein umfassendes Sicherheits- und Mobilitätskonzept aktiviert. Über 11.000 Polizisten und mehr als 900 Fahrzeuge sichern das Stadion, das Fan-Festival am Zócalo und die dezentralen Veranstaltungen in allen 16 Stadtbezirken. Das Konzept der „Última Milla“ sieht gestaffelte Straßensperrungen ab dem Vormittag vor, um den Fußgängerstrom zu kanalisieren. Gleichzeitig hat der Zivilschutz eine gelbe Warnstufe wegen starker Regenfälle, möglichen Hagels und Gewittern ausgerufen; für die Spielzeit werden Temperaturen um 17 Grad Celsius und leichte Niederschläge prognostiziert. Die Witterung könnte nicht nur die Bedingungen auf dem Rasen beeinflussen, sondern auch die logistische Herausforderung für die Einsatzkräfte verschärfen.

Bereits Stunden vor dem Anpfiff verwandelten kolumbianische Anhänger die Umgebung des Stadions und das Zentrum von Mexiko-Stadt in ein farbenfrohes Fest. Am Ángel de la Independencia sorgte eine Anhängerin namens Wendy Sánchez, die seit der Qualifikation als „India de la tricolor“ bekannt ist, für Aufsehen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos von spontanen Gesängen und einer Welle gelb-blau-roter Trikots. Die kolumbianische Presse veröffentlichte eigens Playlists, um die Stimmung im Land anzuheizen, während die Zeitung El Espectador an die durchwachsene Bilanz der Cafeteros bei WM-Auftaktspielen erinnerte: Nur zwei Siege bei vier Niederlagen in sechs bisherigen Debüts. Für Usbekistan hingegen ist allein die Teilnahme ein historischer Meilenstein, der die Entwicklung des Fußballs in Zentralasien unterstreicht.

Sportlich steht Kolumbien unter Trainer Néstor Lorenzo vor der Aufgabe, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Mit James Rodríguez als Spielmacher und Luis Díaz als dynamischem Flügelstürmer verfügt das Team über individuelle Klasse, die Cannavaro in der Pressekonferenz ausdrücklich würdigte: „Kolumbien ist ein komplettes Team, das bis zum Ende kämpft und kaum Räume lässt.“ Der usbekische Coach kündigte an, die Schlüsselspieler besonders eng zu bewachen. Sein eigenes Aufgebot ist weniger prominent, einzig Abdukodir Khusanov von Manchester City sticht heraus. Die taktische Ausrichtung der Asiaten dürfte auf defensive Stabilität und schnelle Konter setzen. In einer Gruppe, in der Portugal als Favorit gilt, könnte der Ausgang dieses Duells bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den zweiten Achtelfinalplatz bringen. Für Kolumbien geht es darum, die Last der Vergangenheit abzustreifen und einen positiven Start hinzulegen – für Usbekistan darum, auf der größten Bühne des Fußballs erste Spuren zu hinterlassen.

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