
WM 2026: Erste Gruppenphase endet mit Debüts von Ronaldo, England und Kolumbien
Am siebten Spieltag greifen Cristiano Ronaldo und James Rodríguez ins Geschehen ein, während England auf Kroatien trifft und die erste Runde der Gruppenphase abschließt.
Am siebten Spieltag der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 endet die erste Runde der Gruppenphase. Vier Partien der Gruppen K und L stehen an, darunter die mit Spannung erwarteten Debüts von Portugal, England und Kolumbien. Besonders die Rückkehr der Kolumbianer auf die WM-Bühne nach 2.906 Tagen elektrisiert die Fans in Lateinamerika. Das Estadio Azteca in Mexiko-Stadt, das bereits das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beherbergte, wird erneut zum Schauplatz, wenn Kolumbien auf Usbekistan trifft.
Aus europäischer Perspektive richtet sich das Interesse vor allem auf das Duell zwischen England und Kroatien im AT&T Stadium in Texas. Beide Mannschaften trafen bereits in vergangenen Turnieren aufeinander, und die Partie gilt als richtungsweisend für den Kampf um die Spitze der Gruppe L. Cristiano Ronaldo, der mit Portugal seine sechste WM-Teilnahme feiert, eröffnet den Spieltag gegen die Demokratische Republik Kongo im NRG Stadium von Houston. Für den 41-jährigen Superstar dürfte es die letzte Chance sein, den Titel zu erringen.
In Lateinamerika und der Karibik blickt man gespannt auf das Debüt Panamas gegen Ghana im BMO Field von Toronto. Panama ist das letzte Team der Concacaf, das in das Turnier eingreift. Die kolumbianische Auswahl um James Rodríguez und Luis Díaz trägt die Hoffnungen einer ganzen Region. Trainer Néstor Lorenzo hat sein Team auf den usbekischen Gegner eingestellt, der von Fabio Cannavaro, dem Weltmeister von 2006, betreut wird. Die Übertragungsrechte sind je nach Land fragmentiert; in Kolumbien zeigt Directv via DAZN und DGO die Spiele, während in Brasilien Band und andere Plattformen berichten.
Mit dem Abschluss der ersten Runde zeichnen sich bereits erste Trends ab. Die Überraschungen der Auftaktwoche – etwa das Unentschieden Kap Verdes gegen Spanien – haben die Offenheit des Turniers unterstrichen. Für die nun debütierenden Favoriten geht es darum, von Beginn an Dominanz zu zeigen. Insbesondere England, das nach dem Viertelfinal-Aus 2022 auf Wiedergutmachung sinnt, und Kolumbien, das in einer ausgeglichenen Gruppe K mit Portugal und dem Kongo steht, stehen unter Druck. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die großen Namen den hohen Erwartungen gerecht werden können.
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